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Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.01 Wohnen Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Wohnungsaufsicht…

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Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.01 Wohnen Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Wohnungsaufsicht stärken und überhöhte Betriebs- und Heizkostenabrechnungen zu Lasten der Allgemeinheit durch ein

Vorlagentyp: ESPD
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Thema Wohnen verfolgen

Begründung

Produktgruppe: 17.01 Wohnen Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Wohnungsaufsicht stärken und überhöhte Betriebs- und Heizkostenabrechnungen zu Lasten der Allgemeinheit durch eine Minderheit von Vermietern unterbinden Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 274 vom 07.12.2012, Haushalt 2013 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2013-2016. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 21.03.2013, § 2950, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. In den Haushalt werden die erforderlichen Mittel für eine zeitnahe Bearbeitung der Fälle von Überbelegung, Wohnungsmissständen und Wohnungsmängeln eingestellt.
  2. Der Magistrat wird beauftragt, für eine systematische Überprüfung der Betriebs- und Heizkostenabrechnung bei Mieterinnen und Mietern zu sorgen, deren Mietkosten ganz oder teilweise von den Sozialrathäusern oder vom Jobcenter getragen werden. Die insgesamt für die Finanzierung der übernommenen Mietkosten zur Verfügung stehenden Mittel werden um die dadurch eingesparten Beträge gekürzt. Begründung: Der Tätigkeitsbericht 2011 des Amtes für Wohnungswesen weist bei den Aufgabenbereichen Überbelegung sowie Wohnungsmängel/Wohnungsmissstände neben den dargestellten Erfolgen auch auf zusätzlichen Handlungsbedarf hin: "Seit zwei bis drei Jahren hat sich die Situation allerdings verändert. In zunehmendem Maße werden Wohnungen zur Unterbringung zumeist südosteuropäischer Personen vermietet, die im Rahmen der europäischen Freizügigkeit hier als Scheinselbstständige einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Belegungen von vier oder mehr Personen oder die Unterbringung ganzer Familien in einem Raum sind dabei keine Seltenheit." Sowohl bei den Fällen von Überbelegung zur rechtswidrigen Gewinnerzielung wie auch bei der Bearbeitung von Wohnungsmängeln und Wohnungsmissständen ergibt sich aus dem Bericht ein erheblicher Bearbeitungsüberhang. Damit zeitnah wirksam gehandelt werden kann, ist eine entsprechende materielle und personelle Ausstattung erforderlich. Nach Mitteilungen des Deutschen Mieterbundes ist mindestens jede dritte Betriebskostenabrechnung falsch. Ein Teil dieser zu hohen Betriebskosten wird von Sozialrathäusern und Jobcentern bezahlt. Die im vorigen Jahr bekannt gewordenen Vorgänge von einem Wohnbereich in Frankfurt am Main-Sossenheim haben schlaglichtartig einen besonders extremen Sachverhalt gezeigt. Durch systematische Überprüfung der Betriebs-/Heizkostenabrechnungen für wenigsten einen von mehreren Hilfeempfängern je Abrechnungseinheit lassen sich nennenswerte Beträge bei der Stadt und den Job Centern auch im Interesse der betroffenen Mieterinnen und Mieter einsparen. Möglichkeiten zur Überprüfung existieren innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung.

Inhalt

Etatantrag vom 07.02.2013, E 35

Betreff: Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.01 Wohnen Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Wohnungsaufsicht stärken und überhöhte Betriebs- und Heizkostenabrechnungen zu Lasten der Allgemeinheit durch eine Minderheit von Vermietern unterbinden Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 274 vom 07.12.2012, Haushalt 2013 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2013-2016. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 21.03.2013, § 2950, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. In den Haushalt werden die erforderlichen Mittel für eine zeitnahe Bearbeitung der Fälle von Überbelegung, Wohnungsmissständen und Wohnungsmängeln eingestellt.
  2. Der Magistrat wird beauftragt, für eine systematische Überprüfung der Betriebs- und Heizkostenabrechnung bei Mieterinnen und Mietern zu sorgen, deren Mietkosten ganz oder teilweise von den Sozialrathäusern oder vom Jobcenter getragen werden. Die insgesamt für die Finanzierung der übernommenen Mietkosten zur Verfügung stehenden Mittel werden um die dadurch eingesparten Beträge gekürzt. Begründung: Der Tätigkeitsbericht 2011 des Amtes für Wohnungswesen weist bei den Aufgabenbereichen Überbelegung sowie Wohnungsmängel/Wohnungsmissstände neben den dargestellten Erfolgen auch auf zusätzlichen Handlungsbedarf hin: "Seit zwei bis drei Jahren hat sich die Situation allerdings verändert. In zunehmendem Maße werden Wohnungen zur Unterbringung zumeist südosteuropäischer Personen vermietet, die im Rahmen der europäischen Freizügigkeit hier als Scheinselbstständige einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Belegungen von vier oder mehr Personen oder die Unterbringung ganzer Familien in einem Raum sind dabei keine Seltenheit." Sowohl bei den Fällen von Überbelegung zur rechtswidrigen Gewinnerzielung wie auch bei der Bearbeitung von Wohnungsmängeln und Wohnungsmissständen ergibt sich aus dem Bericht ein erheblicher Bearbeitungsüberhang. Damit zeitnah wirksam gehandelt werden kann, ist eine entsprechende materielle und personelle Ausstattung erforderlich. Nach Mitteilungen des Deutschen Mieterbundes ist mindestens jede dritte Betriebskostenabrechnung falsch. Ein Teil dieser zu hohen Betriebskosten wird von Sozialrathäusern und Jobcentern bezahlt. Die im vorigen Jahr bekannt gewordenen Vorgänge von einem Wohnbereich in Frankfurt am Main-Sossenheim haben schlaglichtartig einen besonders extremen Sachverhalt gezeigt. Durch systematische Überprüfung der Betriebs-/Heizkostenabrechnungen für wenigsten einen von mehreren Hilfeempfängern je Abrechnungseinheit lassen sich nennenswerte Beträge bei der Stadt und den Job Centern auch im Interesse der betroffenen Mieterinnen und Mieter einsparen. Möglichkeiten zur Überprüfung existieren innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 7. Februar 2013Sie sind hier
    EE 35Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.01 Wohnen Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Wohnungsaufsicht stärken und überhöhte Betriebs- und Heizkostenabrechnungen zu Lasten der Allgemeinheit durch ein
    Etatantrag · SPD
  2. 27. Mai 2013Antwort des Magistrats · nach 16 WochenBB 277Wohnungsaufsicht stärken und überhöhte Betriebs- und Heizkostenabrechnungen zulasten der Allgemeinheit durch eine Minderheit von Vermietern unterbindenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

17.01 Wohnen

Ausgaben 2025: 30 Mio €

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 18 · 11.03.2013
TO I, TOP 12
Beraten
Die Vorlage E 35 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinkePiratenRömerFDP
Sonstige:
Freie Wähler (Annahme)REP (Annahme)ÖkoLinX-ARL (Ablehnung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., Piraten und RÖMER (= Annahme) sowie FDP (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER und REP (= Annahme) ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 18 · 14.03.2013
TO I, TOP 7
Beraten
Die Vorlage E 35 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinkeFreie WählerPiratenRömerFDP
Sonstige:
ÖkoLinX-ARL (Ablehnung)REP (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER (= Annahme) sowie FDP (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) REP (= Annahme)

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