Digitales Vertrags- und Fördermittelmanagement, Produktbereich: 31 Finanzen, Produktgruppe: 31.02 Finanzdienstleistungen
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, 150.000 Euro in 2024 und 100.000 Euro in 2025 für die digitale Verwaltung von Verträgen und Fördermitteln bereitzustellen. Dies soll die Effizienz und Transparenz in der Stadtverwaltung fördern und die Umsetzung einer bestehenden Digitalisierungstrategie unterstützen.
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Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Mit Bericht des Magistrats B 474 aus 2023 wurde darauf hingewiesen, dass die internen Vorarbeiten für das Projekt zur zentralen Erfassung der Zuwendungen der Stadt sowie zur Einführung eines digitalisierten Fördermittelmanagements, insbesondere der Einführung einer Datenbanklösung für alle Dezernate und Ämter abgeschlossen seien, jedoch die zur Umsetzung notwendigen Ressourcen nicht zur Verfügung stünden.
Für die Umsetzung des Projekts werden zusätzliche Mittel für Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen von 150.000 Euro in 2024 und 100.000 Euro in 2025 bereitgestellt.
Des Weiteren wird der Magistrat beauftragt:
- alle mehrjährigen Verträge für die Bereiche Versicherungen, Mitgliedschaften, Mieten und Pachten, Beschaffungen von IT, Telekommunikations- oder Betriebs- und Geschäftsausstattungen, u.ä. systematisiert und digital in einer Vertragsdatenbank zusammenführen,
- die für die Beschaffung und zum Betrieb der Software nötigen Mittel sowie die zur Umsetzung und den dauerhaften Betrieb der Datenbank und der anschließenden zentralen Auswertungs- und Controllingaufgaben nötigen zwei Stellen der Besoldungsgruppe A12 BesO im Rahmen der Bewirtschaftung des Stellenplans samt Stellenreserve priorisiert zur Verfügung zu stellen,
- das IT-Projekt im Rahmen der stadtweiten Digitalisierungsstrategie zu priorisieren und
- den Workflow des Zuwendungsverfahrens stadtweit einheitlich entsprechend dem bekannten, bisher schon in den Allgemeinen Richtlinien niedergelegten Standard auszugestalten; gleichzeitig ist die Anpassungsfähigkeit der IT-Anwendung für berechtigte, spezifische Anforderungen der zuwendungsgewährenden Fachämter sicherzustellen.
Begründung
Der Magistrat wurde mit Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung vom 28.01.2021, § 7006, sowie vom 24.02.2022, § 1327, beauftragt,
- eine datenbankbasierte Anwendung einzuführen, in der alle Zuschüsse, Zuwendungen und finanziellen Förderungen, die die Stadt freien Trägern, Institutionen, Vereinen u. a. gewährt, durch die jeweils zuständigen Stellen erfasst und bearbeitet werden, und durch die eine Auswertung der Daten möglich ist.
- eine öffentlich zugängliche Datenbank einzurichten, welche die nach Frankfurt eingeworbenen Fördermittel aufzeigt.
Die vorbereitenden Arbeiten und Abstimmungen sind laut Berichten B 277 (2023) und B 474 (2023) sowie B 391/23 abgeschlossen, die nötigen Mittel konnten aber im Rahmen des Magistratsentwurfs des Doppelhaushalts 2024/2025 aufgrund von Priorisierung von pflichtigen Aufgaben sowie sonstiger stadtweiter Dienstleistungen und Angebote im Bereich Personal und Finanzen (u.a. Finanzierung des Strategischen Personalmanagements, Erhöhung der Ausbildungskapazitäten, Verstärkung des Personalrecruitings) nicht bereitgestellt werden.
Die Digitalisierung des Vertrags- und Fördermittelmanagements ist ein wichtiger Schritt zur weiteren Digitalisierung und dient der Effizienz sowie der Transparenz der Arbeit der Stadtverwaltung über die zentralen Einheiten hinaus.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 6. Juni 2024Sie sind hierEE 221Produktbereich: 31 Finanzen Produktgruppe: 31.02 Finanzdienstleistungen Digitales Vertrags- und FördermittelmanagementEtatantrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 13. September 2024BB 349Digitales Vertrags- und FördermittelmanagementMagistratsbericht
- 2. Juni 2025BB 200Digitales Vertrags- und FördermittelmanagementMagistratsbericht
- 23. Februar 2026BB 66Digitales Vertrags- und FördermittelmanagementMagistratsbericht
- 10. August 2026Antwort des Magistrats · nach 114 WochenBB 240Digitales Vertrags- und FördermittelmanagementMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
31.02 Finanzdienstleistungen
Ausgaben 2025: 4 Mio € · im Antragsjahr 2024 4 Mio € — preisbereinigt -4 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, FRAKTION und BFF-BIG gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung)