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Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Den Zuschuss für das Kulturprogramm des Club…

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Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Den Zuschuss für das Kulturprogramm des Club Voltaire weiter gewähren Kulturvielfalt fördern statt kaputtsparen

Vorlagentyp: EA
23 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

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Thema Kultur verfolgen

Begründung

Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Den Zuschuss für das Kulturprogramm des Club Voltaire weiter gewähren Kulturvielfalt fördern statt kaputtsparen Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 146 vom 23.08.2013, Haushalt 2014 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2014-2017. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12.12.2013, § 4004, dokumentiert. Dem Club Voltaire wurde mit Schreiben des Kulturamtes vom 13. Juni 2013 mitgeteilt, dass der Zuschuss für das Kulturprogramm ab dem Jahr 2014 komplett gestrichen wird. Damit ist das kulturelle Angebot im bisherigen Umfang und zu bezahlbaren Eintrittspreisen nicht mehr gewährleistet. Der Club Voltaire besteht seit über fünfzig Jahren und ist ein Ort der kulturellen Vielfalt und offenen Debattenkultur in Frankfurt. Diese Institution darf den Sparvorgaben des Magistrats nicht zum Opfer fallen.

Inhalt

Etatanregung vom 26.09.2013, EA 234 entstanden aus Vorlage: OF 452/3 vom 12.09.2013

Betreff: Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Den Zuschuss für das Kulturprogramm des Club Voltaire weiter gewähren Kulturvielfalt fördern statt kaputtsparen Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 146 vom 23.08.2013, Haushalt 2014 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2014-2017. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12.12.2013, § 4004, dokumentiert. Dem Club Voltaire wurde mit Schreiben des Kulturamtes vom 13. Juni 2013 mitgeteilt, dass der Zuschuss für das Kulturprogramm ab dem Jahr 2014 komplett gestrichen wird. Damit ist das kulturelle Angebot im bisherigen Umfang und zu bezahlbaren Eintrittspreisen nicht mehr gewährleistet. Der Club Voltaire besteht seit über fünfzig Jahren und ist ein Ort der kulturellen Vielfalt und offenen Debattenkultur in Frankfurt. Diese Institution darf den Sparvorgaben des Magistrats nicht zum Opfer fallen. Dies vorausgeschickt, möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen:

  1. Die Absicht des Magistrats, dem Club Voltaire für seine Kulturarbeit ab 2014 den bislang gewährten Zuschuss in Höhe von 7.000 Euro nicht mehr zu gewähren , wird abgelehnt.
  2. Der Zuschuss wurde seit 14 Jahren nicht mehr entsprechend den jährlichen Preissteigerungen erhöht. Um die kulturelle Arbeit, insbesondere für junge Menschen, auch in Zukunft weiterführen zu können, wird der Zuschuss ab 2014 auf 15.000 Euro erhöht. Begründung: Nachdem das Volksbildungsheim, ein Bürgerhaus der Innenstadt und des Nordends, ein Haus der großen politischen Debatten im Frankfurt der Siebzigerjahre, kommerziellen Interessen geopfert wurde und die Bürgerräume im Philantropin geschlossen wurden, hat das Nordend kein Bürgerhaus, keine Begegnungsstätte, kein Kultur- und Sozialzentrum mehr. Beim Club Voltaire handelt es sich um eine Kultureinrichtung, welche weit über die Grenzen Frankfurts hinaus Bedeutung erlangt hat. Er entwickelte sich in den über fünfzig Jahren seines Bestehens zu einem anerkannten Ort des kritischen, parteiübergreifenden, politischen Diskurses für Jung und Alt. Namhafte Literaten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder Politikerinnen und Politiker, die Frankfurt besuchten, versäumten es nur selten, dem Club Voltaire einen Besuch abzustatten. Der Club ist zwar parteiisch, aber an keine Partei gebunden. Als eingetragener, gemeinnütziger Verein war und ist er ein Ort für Gegenöffentlichkeit. Er bietet Raum für alternative Kunst und Kultur und - mit einer kleinen Kneipe - für ein Zusammensein ohne Diskriminierung. Größen aus Politik, Gesellschaft und Kultur waren und sind Gäste des Clubs. Die jährlichen Zuschüsse aus dem städtischen Kulturetat betrugen erstmalig 1991 15.000 DM und wurden schrittweise bis 2004 auf 7.000 Euro gekürzt. Konnten von den Zuschüssen anfangs noch Personal- und Mietkosten bestritten werden, so decken sie aktuell nur noch die Mietkosten, da seit 14 Jahren keine Erhöhungen zum Inflationsausgleich gewährt wurden. Ein erhöhter Zuschuss ab 2014 ist darum angemessen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 3

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 12. September 2013OFOF 452/3Haushalt 2014 Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Den Zuschuss für das Kulturprogramm des Club Voltaire weiter gewähren Kulturvielfalt fördern statt kaputtsparenOrtsbeiratsantrag · LINKE.
  2. 26. September 2013Sie sind hier
    EAEA 234Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Den Zuschuss für das Kulturprogramm des Club Voltaire weiter gewähren Kulturvielfalt fördern statt kaputtsparen
    Etatanregung
  3. 17. Februar 2014Antwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 272Den Zuschuss für das Kulturprogramm des Club Voltaire weiter gewähren Kulturvielfalt fördern statt kaputtsparenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

EAEtatanregung des Ortsbeirats

Ein Vorschlag des Ortsbeirats für zusätzliche Haushaltsmittel im Ortsbezirk. Etatanregungen werden im Zusammenhang mit den städtischen Haushaltsberatungen behandelt.

  1. 1Ortsbeirat bringt Etatanregung ein
  2. 2fließt in die Haushaltsberatungen ein
  3. 3Magistrat nimmt Stellung
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte

Ausgaben 2025: 91 Mio €

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 1
Sitzung 26 · 26.11.2013
TO I, TOP 27
Angenommen
1. Dem Antrag der SPD auf Ende der Debatte wird zugestimmt. 2. Dem Antrag der GRÜNEN, sich mit der Vorlage EA 234 nicht zu befassen, wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
4 GrüneCDU3 SPDFDP
Ablehnung:
1 Grüne1 SPDLinke
zu 2)
Zustimmung:
4 GrüneCDU3 SPDFDP
Ablehnung:
1 Grüne1 SPDLinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1.: 4 GRÜNE, CDU, 3 SPD und FDP gegen 1 GRÜNE, 1 SPD und LINKE. (= Ablehnung) zu 2.: 4 GRÜNE, CDU, 3 SPD und FDP gegen 1 GRÜNE, 1 SPD und LINKE. (= Befassung)

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 26 · 28.11.2013
TO I, TOP 30
Erledigt
Die Vorlage EA 234 wird im vereinfachten Verfahren erledigt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinkeRömerFDP
Sonstige:
Freie Wähler (Ablehnung)NPD (Ablehnung)Römer (Annahme)ÖkoLinX-ARL (Annahme)
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD (= Annahme im Rahmen E 246), LINKE. und RÖMER (= Annahme) sowie FDP (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER und NPD (= Ablehnung) RÖMER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) Aktenzeichen: 41

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