In Frankfurt Banken- und Konzern-City letzten nichtkommerziellen Begegnungsort, Club Voltaire retten
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Thema Kultur verfolgenBegründung
Konzern-City letzten nichtkommerziellen Begegnungsort, Club Voltaire retten Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat: Die Unterstützung des Club Voltaire wird statt der Streichung der 7000 Euro angehoben auf 15.000 Euro. Nachdem das Volksbildungsheim, ein Bürgerhaus der Innenstadt und des Nordends, ein Haus der großen politischen Debatten im Frankfurt der 70iger Jahre, kommerziellen Interessen geopfert wurde und die Bürgerräume im Philantrophin geschlossen wurden, hat das Nordend kein Bürgerhaus, keine Begegnungstätte, kein Kultur- und Sozialzentrum mehr. Wird der Club Voltaire von den Grünen und der CDU zerstört ist die gesamte Innenstadt, Frankfurt-City den Profitinteressen des Banken- und Konzernkapital unterworfen und die kritische Theorie, Adorno und Horkheimer sind hier nur zwei Namen, wird an der J.-W. Goethe Universität an den Rand gedrängt, auch Lernen und Forschen zunehmend direkt den Interessen des Kapitals unterworfen. Widerständige Kultur, ein herrschaftsfreier Diskussionstreffpunkt für Frankfurter um diesen Zerstörungsprozess des alten Frankfurts, der Stadt als öffentlicher sozialer Raum nicht nur durch Immobilienspekulation, zu diskutieren und gemeinsame Maßnahmen und Aktionen dagegen zu planen wäre endgültig aus Frankfurt City verbannt. Arme, Mieter ohne Geld, sozial Schwache, Widerständige gegen diese Kapitalinvasion in Frankfurt sind mindestens in Frankfurts City nicht willkommen.
Inhalt
Antrag vom 26.09.2013, OF 475/3
Betreff: In Frankfurt Banken- und Konzern-City letzten nichtkommerziellen Begegnungsort, Club Voltaire retten Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat: Die Unterstützung des Club Voltaire wird statt der Streichung der 7000 Euro angehoben auf 15.000 Euro. Nachdem das Volksbildungsheim, ein Bürgerhaus der Innenstadt und des Nordends, ein Haus der großen politischen Debatten im Frankfurt der 70iger Jahre, kommerziellen Interessen geopfert wurde und die Bürgerräume im Philantrophin geschlossen wurden, hat das Nordend kein Bürgerhaus, keine Begegnungstätte, kein Kultur- und Sozialzentrum mehr. Wird der Club Voltaire von den Grünen und der CDU zerstört ist die gesamte Innenstadt, Frankfurt-City den Profitinteressen des Banken- und Konzernkapital unterworfen und die kritische Theorie, Adorno und Horkheimer sind hier nur zwei Namen, wird an der J.-W. Goethe Universität an den Rand gedrängt, auch Lernen und Forschen zunehmend direkt den Interessen des Kapitals unterworfen. Widerständige Kultur, ein herrschaftsfreier Diskussionstreffpunkt für Frankfurter um diesen Zerstörungsprozess des alten Frankfurts, der Stadt als öffentlicher sozialer Raum nicht nur durch Immobilienspekulation, zu diskutieren und gemeinsame Maßnahmen und Aktionen dagegen zu planen wäre endgültig aus Frankfurt City verbannt. Arme, Mieter ohne Geld, sozial Schwache, Widerständige gegen diese Kapitalinvasion in Frankfurt sind mindestens in Frankfurts City nicht willkommen.Hauptvorlage: Antrag vom 12.09.2013, OF 452/3 Beratung im Ortsbeirat: 3
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. September 2013 brachte ÖkoLinX-ARL im Ortsbeirat 3 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 26.09.2013 im OBR 3 für erledigt erklärt.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, LINKE., ÖkoLinX-ARL und FREIE WÄHLER gegen CDU (= Ablehnung); FDP (= Enthaltung) zu 2. Einstimmige Annahme