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Fernwärme für den Frankfurter Zoo

Vorlagentyp: B
20 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren12 Sitzungen
Vorlage
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 08.03.2019, B 87

Betreff: Fernwärme für den Frankfurter Zoo Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 13.12.2018, § 3466 - NR 678/18 CDU/SPD/GRÜNE - Die Ausgangslage für die im Antragstext angeführten Aspekte einer künftigen Energieversorgung des Zoologischen Gartens mit Wärme und Strom durch Einsatz von Fernwärme und Solarenergie bei Neubau- und Sanierungsmaßnahmen stellt sich wie folgt dar: Die gesamte Infrastruktur für Tierhaltung und sonstige zoobetriebliche Bereiche, sowohl auf dem Zooareal einschl. des Zoogesellschaftshauses, als auch auf dem Wirtschaftshof, Thüringer Straße 9 - 11, weisen einen hohen Wärmeenergiebedarf auf. Einzelne Neubauobjekte der zurückliegenden Dekade 2008 - 2018, Borgori-Wald (Gorillas, Bonobos, Orang-Utans sowie Binturong und Dik-Diks), Neuer Eingangsbereich mit Zooshop, Ukumari-Land (Brillenbären, Waldhunde und Ameisenbären) sowie die Quarantänestation konnten zur deutlich verbesserten Bilanz des spezifischen Wärmebedarfs führen. Insgesamt ist jedoch zu konstatieren, dass weiterhin erhebliche Energieeffizienzpotentiale hinsichtlich einer klimaschutzkonformen Gesamtversorgung des Frankfurter Zoos mit Wärmeenergie bestehen. Die Wärmeversorgung des Zoos erfolgt aktuell aus über 20 Heizungsanlagen, die allesamt - bis auf die additive Geothermieanlage im Borgori-Wald - mit Erdgas betrieben werden. Die Bestandsanlagen sind überwiegend wärme- und betriebstechnisch veraltet, was sich negativ in der Energie- und Kostenbilanz des Zoologischen Gartens niederschlägt. Die nach wie vor bestehende "dezentrale" Versorgungsstruktur im Wärmebedarfsbereich des Zoos erfordert daher erheblichen Mehraufwand in betriebstechnischer und infrastruktureller Hinsicht gegenüber einer zentralen Versorgungslösung, wie sie etwa durch den Anschluss an das Fernwärmenetz realisiert werden könnte. Eine solche Neustrukturierung der Wärmeversorgung, möglichst mit lokaler Wertschöpfung, lässt ein großes Energie- und Kosteneinsparpotential sowie eine Steigerung der Versorgungs- und Betriebssicherheit erwarten. Die Umstellung von dezentraler Erdgasversorgung auf Fernwärme würde einen signifikanten Beitrag zur CO2-Reduzierung durch eine Einsparung um bis zu 40% leisten und zugleich die Agendaziele der Stadt Frankfurt als Masterplankommune 100% Klimaschutz nachhaltig unterstützen. Durch stufenweisen Verzicht (die Umstellung von dezentraler Anlagenstruktur auf eine Fernwärmenetzversorgung erfolgt in mehreren Ausbaustufen) auf den Einsatz des fossilen Brennstoffes Erdgas ist von einem steigenden Beitrag zur Energieeffizienz auszugehen, wobei die Unabhängigkeit von der Volatilität der Energiemärkte gleichsam mehr Preisstabilität bedeuten würde. Der sukzessive Rückbau von Gebäudebereichen mit dortigen Wärmeerzeugungsanlagen könnte zur dringend benötigten Flächenfreimachung für anderweitige Betriebszwecke führen. Der Anschluss an das Fernwärmenetz würde eine betriebssichere Anlagenlösung zur ganzjährig unterbrechungsfreien zoospezifischen Energieversorgung darstellen, zumal mit dem künftigen Einsatz von Fernwärme als Primärenergieträger sowohl der Wärme- als auch Kältebedarf abgedeckt werden könnte. Für eine künftige Fernwärmeversorgung des Zoos wäre allerdings eine neue Trasse zu verlegen. Der Trassenplanung müsste eine Kapazitätsprüfung vorangestellt werden. Im Rahmen des bereits angelaufenen Zukunftsplanungsprozesses ZOOKUNFT 2030+, § 2898 v. 09.08.2018 (B 143 v. 18.05.2018), wird die künftige Wärmeenergieversorgung des Zoologischen Gartens zu einem integralen Bestandteil der Neuausrichtung der gesamten Infrastruktur. Dabei werden neben den Natur- und Klimaschutzaspekten, sowohl betriebliche als auch wirtschaftliche Gründe im Vordergrund der Planungsüberlegungen stehen. Im Verbund mit noch näher zu untersuchenden zoobetrieblichen Einsatzpotentialen der Solarenergieerzeugung durch Photovoltaik und Solarthermie würde - unter Beachtung der Investitionskosten für die Herstellung des Anschlusses an das Fernwärmenetz der Mainova und für die Errichtung von solarenergetischen Anlagen - auch ein signifikanter Beitrag zur Senkung der Betriebskosten geleistet werden können. Sobald das o.a. Zukunftskonzept eine entsprechende Planungstiefe der gesamten Versorgungsinfrastruktur erreicht hat, wären präzisere Aussagen zu Umfang und Zeiträumen der Umsetzung möglich. Der Magistrat wird im Rahmen der Berichterstattung zum Zukunftsplanungsprozess ZOOKUNFT 2030+ weiter berichten.Nebenvorlage: Antrag vom 11.09.2019, NR 963

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.

  1. 22. Oktober 2018NRNR 678Fernwärme für den Frankfurter ZooSTVV-Antrag · CDU, SPD, GRÜNE
  2. 8. März 2019Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 20 Wochen
    BB 87Fernwärme für den Frankfurter Zoo
    Magistratsbericht
  3. 11. September 2019NRNR 963Klimaschutz durch Fernwärme für den Frankfurter ZooSTVV-Antrag · CDU, SPD, GRÜNE

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf12 Beratungen
OBR 4
Sitzung 31 · 07.05.2019
TO II, TOP 7
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 87 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDGrüneCDULinkeFDPBFFdFfm
Ablehnung:
ÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, GRÜNE, CDU, LINKE., FDP, BFF und dFfm gegen ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung)

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 31 · 13.06.2019
TO I, TOP 8
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 87 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER

Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 31 · 13.06.2019
TO I, TOP 22
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 87 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und FRAKTION

Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 31 · 18.06.2019
TO I, TOP 10
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 87 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, FRAKTION und FRANKFURTER

Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 32 · 15.08.2019
TO I, TOP 32
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 87 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 32 · 15.08.2019
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 87 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION

Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 32 · 20.08.2019
TO I, TOP 12
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 87 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 33 · 12.09.2019
TO I, TOP 22
Zur Kenntnis
1. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Umwelt und Sport die Beratung der Vorlage B 87 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Umwelt und Sport die Beratung der Vorlage NR 963 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPFRAKTION
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und FRAKTION zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und FRAKTION

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 33 · 12.09.2019
TO I, TOP 8
Zur Kenntnis
1. Die Vorlage B 87 dient im Rahmen der NR 963 zur Kenntnis. 2. Der Vorlage NR 963 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Ablehnung:
AfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Kenntnis ohne Zusatz) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD (= Prüfung und Berichterstattung)

Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 33 · 17.09.2019
TO I, TOP 11
Zur Kenntnis
1. Die Vorlage B 87 dient im Rahmen der NR 963 zur Kenntnis. 2. Der Vorlage NR 963 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Kenntnis ohne Zusatz) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 34 · 24.09.2019
TO I, TOP 36
Zur Kenntnis
1. Die Vorlage B 87 dient im Rahmen der Vorlage NR 963 zur Kenntnis. 2. Der Vorlage NR 963 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Sonstige:
ÖkoLinX-ARL (B 87 = Zurückweisung, NR 963 = Ablehnung)
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Kenntnis ohne Zusatz) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (B 87 = Zurückweisung, NR 963 = Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 36 · 26.09.2019
TO I, TOP 6
Zur Kenntnis
1. Die Vorlage B 87 dient im Rahmen der Vorlage NR 963 zur Kenntnis. 2. a) Der Vorlage NR 963 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Dr. Kößler, auf der Heide, Busch, Kliehm, Zieran, Bross und Purkhardt dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
zu 2 / a)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Ablehnung:
ÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Kenntnis ohne Zusatz) sowie ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung) zu 2. zu a) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

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