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Musikpädagogische Angebote in Frankfurt

Vorlagentyp: B
32 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren20 Sitzungen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 20.02.2015, B 81

Betreff: Musikpädagogische Angebote in Frankfurt Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 20.11.2014, § 5247 - NR 965/14 CDU und GRÜNE - Zu 1) Welche musikpädagogischen Angebote gibt es in Frankfurt am Main? Die Stadt Frankfurt am Main verfügt über ein breit gefächertes Spektrum an musikalischen Aus- und Fortbildungsstätten. Dazu gehören die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, das Dr. Hoch's Konservatorium, die Musikschule Frankfurt, die Jugendmusikschule Bergen-Enkheim, die Frankfurter Musikwerkstatt für Jazz- und Popularmusik, der Verein Waggong, die Scream-Factory, die string-Schule, sowie diverse weitere private Musikschulen. Darüber hinaus bieten zahlreiche Musikpädagogen und Pädagoginnen privat Einzel- und Gruppenunterricht an. Das Angebot der Musikschule Frankfurt e.V., der Jugendmusikschule Bergen-Enkheim und der Stiftung Dr. Hoch's Konservatorium gliedert sich im Wesentlichen in Kurse der Elementaren Musikerziehung mit Eltern-Kind-Kursen, Musikalischer Frühförderung, Musikalischer Früherziehung, Musikalischer Grundausbildung, Brückenkursen, Kinderchören sowie in Instrumentalunterricht in Einzel- und Gruppenunterrichtsformen für Tasten-, Streich-, Zupf, Blas- und Schlaginstrumente sowie ergänzende Ensemblearbeit. Die Musikschule Frankfurt e.V. hat zurzeit 4.470 Belegungen. Davon entfallen auf den Bereich der Elementaren Musikerziehung rd. 1.600, auf den Bereich des Instrumentalunterrichts rd. 2.400 und auf den Bereich der 47 Ensembles und Chöre rd. 500 Belegungen. Die Jugendmusikschule Bergen-Enkheim hat zurzeit 860 Belegungen Hinzu kommen spezielle Förderungsprogramme wie das Opernstudio der Oper Frankfurt oder die Internationale Ensemble Modern Academy für herausragende Künstler-Talente. Zudem gibt es besondere Angebote für Kinder und Jugendliche wie das Programm "Schule in der Oper" und "Oper in der Schule" der Oper Frankfurt. Auch das Pegasus-Programm der Alten Oper Frankfurt ebnet vor allem Kindern und Jugendlichen neue Wege zur Musik. Mehrere Stiftungen, private Vereine, säkulare und kirchliche Musikverbände und Initiativen ergänzen mit spezifischen Musikkursen, Ensembles, Chören und Seminaren das umfangreiche, musikstilistisch übergreifende musikpädagogische Angebot in der Stadt. Hier seien als herausragende Beispiele genannt: Primacanta - Jedem Kind seine Stimme, ein Projekt der Musikhochschule in Zusammenarbeit mit der Crespo-Foundation, bei dem fachfremde Grundschullehrkräfte soweit fortgebildet werden, dass sie mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam singen können. Außerdem gibt es Sinfonik in Kindergärten, Konzerte für Kindertagesstätten nach dem Konzept der Schülerkonzerte mit Fortbildungen für die Erzieherinnen und Erzieher, diese werden von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft finanziert. Das Frauen Musik Büro bietet insbesondere für Frauen und Mädchen spezielle Fortbildungskurse im Bereich Jazz- und Popularmusik. Darüber hinaus bieten Musikvereine im Rahmen ihrer Jugendförderung regelmäßigen Instrumentalunterricht. Zudem kooperieren einzelne Institutionen projektbezogen mit verschiedenen Frankfurter Schulen und ergänzen damit den regulären Musikunterricht in der Schule. Ein Beispiel für ein mittlerweile etabliertes musikpädagogisches Angebot und eine gelungene Kooperation der Frankfurter Musikinstitutionen sind die "Frankfurter Musiktage für Schulen. Neben der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst als Initiator beteiligen sich die Alte Oper Frankfurt GmbH, das Dr. Hoch's Konservatorium, die Internationale Ensemble Modern Akademie, das hr-Sinfonieorchester, die hr-Bigband, die Jugendmusikschule Bergen-Enkheim, die Junge Deutsche Philharmonie, laterna musica, die Musikschule Frankfurt am Main e. V. und die Oper Frankfurt. Vom 1. bis zum 31. Mai machen etwa 400 Musikerinnen und Musiker für ca. 3.000 Schülerinnen und Schüler aus 50 Frankfurter Schulen Musik erlebbar. Ein weiteres Beispiel sind die seit über 30 Jahren stattfindenden Schülerkonzerte der Stadt Frankfurt am Main. Diese haben sich von ihren Anfängen als reine Konzertveranstaltungen zu einem musikpädagogischen Angebot entwickelt. Lehrkräfte werden im Vorfeld des Konzertbesuches mit ihren Schülerinnen und Schülern fortgebildet, sodass die Konzerte im Unterricht vor- und nachbereitet werden können und somit eine nachhaltige Wirkung entfalten. Wir verweisen zudem auf die Studie "Musikalische Bildung in Frankfurt", die im Auftrag von "Vierklang", einem Zusammenschluss von Dr. Hoch's Konservatorium, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Jugendmusikschule Bergen-Enkheim und Musikschule Frankfurt 2012 vorgelegt wurde und umfangreiches Zahlen- und Datenmaterial enthält. Fortbildungsangebote Volkshochschule/Musikschule MiA (Musik im Alltag):In Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb Kita Frankfurt starteten die Musikschule Frankfurt am Main e.V. und der Eigenbetrieb Volkshochschule Frankfurt a.M. mit den freien Trägern der Frankfurter Kita-Landschaft ein Projekt zur Entwicklung einer musikalischen Alltagskultur in Kindertagesstätten der Stadt. Es ist besonders für Einrichtungen gedacht, deren Kinder zu Hause nur wenig oder keine Unterstützung im musischen Bereich erhalten. Hier soll die Kita der Ort der musikalischen Erstsozialisation werden und bei Kindern durch einen spielerischen und aktiven Umgang mit Musik Neugier und Begeisterung für die eigene Begabung und die Musik wecken. MiA ist ein vernetzt integriertes Konzept mit einer Dauer von drei Jahren. Es ist in dieser Zeit ein beitragsfreies Musikangebot für die Vorschulkinder der beteiligten Einrichtung sowie eine Maßnahme zur beruflichen Qualifizierung von Erzieherinnen und Erziehern. Ziel ist die dauerhafte Verankerung eines regelmäßigen Musikangebots im Alltag der Kita. Das Angebot wird von den pädagogischen Fachkräften im Rahmen ihrer Fachlichkeit auf der Grundlage des MiA-Konzepts gemeinsam mit den Lehrkräften der Musikschule Frankfurt entwickelt und etabliert. In der

  1. Staffel von 2009-2013 wurden pädagogische Fachkräfte in 12 Kindertageseinrichtungen von Kita Frankfurt geschult. In der
  2. Staffel von 2013-2016 waren 14 Kindertageseinrichtungen von Kita Frankfurt und freien Trägern beteiligt. Eine weitere Staffel ist von 2015 - 2018 geplant. Musikalische Fortbildung für pädagogische Fachkräfte und Tagespflegepersonen: Eine weitere Kooperation der Volkshochschule und der Musikschule Frankfurt bietet musikpädagogische Fortbildungen für Erzieherinnen und Erzieher, mit der Möglichkeit einer individuellen Weiterqualifizierung. Die Kooperation setzt sich zusammen aus Expertinnen und Fachkräften der elementaren Musikpädagogik und der Erwachsenenbildung mit sehr guten Kenntnissen der Praxis und des Alltags von Kindertageseinrichtungen. Im Fortbildungsangebot wird großer Wert auf musikpädagogische Inhalte auf hohem Niveau gelegt - in der Praxis gut umsetzbar und realisierbar. Das Fortbildungsangebot zeichnet sich aus durch die Verknüpfung praktischer Anregungen und Ideen mit entwicklungspsychologischem Wissen und der Einbettung der Inhalte in die Philosophie des Bildungs- und Erziehungsplans. Das Projekt startete 2012 mit einem Angebot (12 Erzieherinnen), 2013 fanden zwei Angebote (15 Erzieherinnen) statt, 2014 sind bereits 6 Angebote im Programm (37 Erzieherinnen). 2015 ist eine Ausweitung auf 11 Angebote geplant. Die sehr gute Kooperation zwischen der Musikschule und der Volkshochschule trägt ganz erheblich dazu bei, frühmusikalische Erziehung insbesondere von Kindern aus sozial benachteiligten Familien und aus den unterschiedlichen Zuwanderungsmilieus zu fördern. Durch die Fortbildungsangebote für Erzieherinnen und Erzieher, denen bei dieser Aufgabenstellung eine Schlüsselrolle zufällt, entsteht zudem ein Multiplikatoreneffekt, der sehr nachhaltig wirkt. Kita Frankfurt Der Kompetenzbereich Musik wird bei Kita Frankfurt in den jeweiligen Kinderzentren durch eine Vielzahl musikalischer Aktivitäten gelebt, qualitativ über das Bildungsnetz Kita unterstützt und durch kompetente Kooperationspartner gefördert. Dazu zählten im Jahr 2014 z.B.: - Percussions Workshops mit 16 Durchläufen und einem einwöchigen Workshop in den Ferien - Chorworkshops mit 2 größeren Veranstaltungen im Jahr und regionalen Angeboten für Kinderzentren - Projekt "Eltern-Kind-Singen" mit 2 Veranstaltungen 2014 - Konzerte im Gewächshaus (12 Veranstaltungen jährlich), davon werden 4 Konzerte über die Musikschule Frankfurt, 2 Konzerte über die Musikschule Bergen-Enkheim, 2 Konzerte über Kita Frankfurt sowie die übrigen Konzerte über Schulen und weitere Partnerinnen und Partner veranstaltet - Instrumentenbau (mit 6 Durchgängen) - Taschenlampenkonzert (1 x jährlich in Kooperation mit dem Kinderbüro) - Sinfonik in Kindergärten (2 Doppelkonzerte pro Jahr, gefördert durch die Polytechnische Gesellschaft und die Dr. Marschner Stiftung 2014) - "Orchestermusikerinnen und Musiker des hr spielen in Kinderzentren" (ein Musikprojekt, in dem sich Orchestermusiker für die musikalisch- ästhetische Bildung von Kindern in städtischen Kinderzentren engagieren) - Musik im Alltag (eine dreijährige Fortbildung für pädagogische Mitarbeiterinnen, in Kooperation mit der Musikschule Frankfurt und der VHS, um den Kompetenzbereich Musik in den Kinderzentren zu verstetigen) - Primacanta Kita (Beteiligung von Kita Frankfurt an der Entwicklung und Durchführung einer zweijährigen Fortbildung für pädagogische Fachkräfte in Kitas zum Singen mit Kindern, gefördert durch die Crespo Foundation). Sonstiges Im Rahmen des Frankfurter Programms Aktive Nachbarschaft sind dem Magistrat folgende musikpädagogischen Angebote in den Quartieren bekannt: - "Musik im Hof" und Musik- AG's in Rödelheim - Trommel- und Gitarrenkurse in der Nordweststadt - RockPop Institut und Gitarrenunterricht im Riederwald - Tonstudio und Probenraum im Jugendzentrum am Bogen - Internationale Musikschule "Goldene Taste" im Preungesheim Weiterhin werden im Rahmen der Zuschüsse des Jugend- und Sozialamtes Jugendhäuser mit dem Schwerpunkt musikpädagogischer Angebote gefördert. Zu 2) Welche dieser Angebote wurden in den letzten Jahren seitens der Stadt bzw. städtischer Gesellschaften und stadtnaher Vereine ausgebaut bzw. neu geschaffen? - Das Musikmobil Frankfurt (MMF) ein fast 18 Meter langer LKW, dessen Auflieger wie eine Schublade zu einem Raum für bis zu 20 Kinder ausgezogen wird, um dann als mobiles Musikzimmer zur Verfügung zu stehen. Durch das Musikmobil können Kinder seit Mai 2011 durch angeleitetes eigenes Ausprobieren und Spielen die wichtigsten Musikinstrumente kennen lernen. Ziel ist es, jungen Menschen den Kontakt mit den Instrumenten zu ermöglichen, sie zum eigenen Musizieren zu animieren und ihnen Lust darauf zu machen, selbst ein Instrument zu erlernen. Grundsätzlich kann jede Schule, jeder Kindergarten oder jede Kita in Frankfurt das Musikmobil buchen. Voraussetzung ist ein geeigneter Standplatz, über den entweder die jeweilige Institution verfügt, bzw. den eine benachbarte Institution zur Verfügung stellt. Organisiert wird das Angebot von der Musikschule Frankfurt. Die pädagogischen Fachkräfte kommen ebenfalls von dort. Finanziell ermöglicht wurde der Umbau des LKW und das pädagogische Angebot durch die Dr. Marschner Stiftung. - Das Pegasus Programm der Alten Oper ist ein noch relativ neues Angebot mit dem Kinder und Jugendliche an Klassische Musik herangeführt werden sollen. - Primacanta-Kita ein im Jahr 2014 von der Crespo-Foundation initiiertes Projekt in Zusammenarbeit mit Dr. Hoch's Konservatorium, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Kita Frankfurt und der Musikschule Frankfurt e.V. mit dem Ziel das Singen und Musizieren im Alltag von Kindertagestätten zu etablieren und zu stärken. - Im Rahmen des Frankfurter Programms wurden in den Jahren 2009 bis 2011 in Niederrad jeweils ein Eltern-Kind-Musikkurs, ein Kurs zur musikalischen Früherziehung und der Aufbau eines Kinderchors gefördert. Alle Kurse wurden nach einer Abschubfinanzierung in das Regelangebot der Musikschule übernommen und laufen heute noch. Desweiteren wurde im gleichen Zeitraum in Seckbach ein Projekt der musikalischen Früherziehung in Kooperation mit der Musikschule gefördert. Zu 3) Wie hoch sind die Aufwendungen der Stadt für musikpädagogische Projekte? - Die Musikschule Frankfurt erhält einen Zuschuss in Höhe von 3.345.000 € - Die Jugendmusikschule Bergen-Enkheim in Höhe von 418.100 € - Das Dr. Hoch's Konservatorium in Höhe von 3.550.000 € - Das Arbeitsstipendium Jazz ist mit 7.500 € dotiert - Der Verein Waggon e.V. erhält 80.000 € - Für die im Rahmen des Frankfurter Programms des Jugend- und Sozialamtes unter 2) genannten Projekte wurden insgesamt 33.000 - € aufgewendet. Dies ergibt eine direkt bezifferbare Summe in Höhe von 7.433.600 €. Der Fond "Kulturelle Bildung", der für jedes Grundschulkind pro Schuljahr 10 € für die kulturelle Bildung zur Verfügung stellt, kann auch für musikpädagogische Angebote genutzt werden. Bei instituionellen Zuschüssen z. B. an das Frauen Musik Büro und diverse Musikvereine sowie den Betriebskostenzuschüssen an die freien und freigemeinnützigen Träger sind Anteile für Förderprojekte mit Kindern und Jugendlichen bzw. für die kulturelle Bildung enthalten. Zu 4) Wie viele Außenstellen unterhält die Musikschule aktuell? Die Musikschule unterhält derzeit 95 Außenstellen (in eigenen Dependancen, Schulen und Kindertageseinrichtungen) in den Stadtteilen Bockenheim , Bonames, Bornheim, Dornbusch, Eckenheim, Eschersheim, Fechenheim, Gallus, Ginnheim, Goldstein, Griesheim, Hausen, Heddernheim, Höchst, Innenstadt, Kalbach, Nied, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Niederrad, Niederursel, Nordend, Nordweststadt, Oberrad, Ostend, Praunheim, Preungesheim, Rödelheim, Sachsenhausen, Schwanheim, Seckbach, Sindlingen, Sossenheim, Westend und Zeilsheim. Zu 5) Wie werden diese Angebote von der Bevölkerung angenommen? Die Angebote werden von der Bevölkerung und vielen Kooperationspartnerrinnen und -partner sehr gut angenommen, darauf verweisen folgende Indikatoren: - Die Warteliste der Musikschule Frankfurt e.V. steigt seit Jahren kontinuierlich an (Stand Ende 2014: rd. 1.200 Interessentinnen und Interessenten) - Neue Anfragen nach Kooperationen mit Ganztagsschulen, Kinder- und Familienzentren, Kitas können derzeit nicht mehr bedient werden - Die Belegung der Angebote durch Frankfurterinnen und Frankfurtern mit Migrationshintergrund liegt bei über 30%. - Derzeit nehmen 230 der Schülerinnen und Schüler mit Frankfurt-Pass die Angebote der Musikschule in Anspruch. Zu 6) Welche Umstrukturierungen auf Grund welcher Parameter unternehmen Magistrat, Vorstand und Geschäftsleitung, um das breitgefächerte Angebot der Musikschule zu erhalten und inhaltlich weiter zu entwickeln? Moderne kulturelle Bildungsarbeit in einer multikulturellen Stadt wie Frankfurt ist unter den Gesichtspunkten kulturelle Identitätsbildung, kulturelle Integration und Inklusion, sowie Teilhabe und Zugangsgerechtigkeit zu konzipieren. Diese Arbeit will die Bildungsbiographien der Kinder und Jugendlichen proaktiv begleiten. Das erfordert einerseits ein hohes Maß an Kooperation mit anderen Bildungspartnern, andererseits die strukturellen Voraussetzungen, um die Kooperationen im Alltag realisieren zu können. Für die Arbeit der Musikschule bedeutet dies, dass sie in einem räumlichen Kontext stattfindet, der unter dem Gesichtspunkt der o.g. Konzeption folgendes ermöglicht: - Die Angebote der frühkindlichen bzw. vorschulischen Bildung sollen in bzw. in der Nähe von Kindertageseinrichtungen stattfinden. - Die möglichst unmittelbaren Anschlussangebote (Instrumentalunterricht in den verschiedenen Formen des Anfängergruppenunterrichts, Kinderchor, Anfängerensembles, u.a.) benötigen eine lebensräumliche Nähe zu den oben genannten Kursen. - Hier sollte auch eine Musikkultur gepflegt werden können (Musikveranstaltungen, Kinderkonzerte, etc.), die auch die umliegenden Kindertageseinrichtungen und Schulen einbindet. Aus den genannten Gründen versucht die Musikschule durch Entwicklung eigenständiger Außenstellen (z.B. Kulturhaus MAINFELD, Evangelische Dornbuschgemeinde, Bolongaropalast Höchst ...), und durch Eingliederung in passende Institutionen wie Kinder- und Familienzentren (z.B. Mehrgenerationenhaus Gallus), ihre Arbeit den aktuellen Erfordernissen anzupassen. Nicht zuletzt aufgrund der begrenzten Personalressourcen soll die bisherige kleinteilige expansive Strategie, an möglichst vielen Außenstellen ein möglicherweise unspezifisches Angebot zu machen, schrittweise abgewandelt werden in die oben skizzierte Strategie der Schwerpunktbildung. Das bedeutet u.a., dass Außenstellen mit nur geringem Angebot zu größeren Einheiten mit vielfältigerem Angebot zusammengeschlossen werden. Mit diesen größeren Einheiten, welche über eine Minimalausstattung an Unterrichtsangeboten in ihrem Portfolio verfügen, wird sich die Musikschule in Kooperation mit anderen Bildungspartnern vor Ort bzw. im Stadtteil mit ihrer besonderen musikpädagogischen Qualifikation effizienter auf die Bildungsbiographien der Kinder und Jugendlichen beziehen und einbringen, wie derzeit beispielsweise bereits im Mehrgenerationenhaus Gallus oder an der Willemerschule durch die grundschulbezogenen Kursangebote (Großgruppen in der Grundschule). Dabei will sich die Musikschule zukünftig auch an dem neuen Schulentwicklungsplan und den entstehenden Bildungsquartieren bzw. Bildungsregionen orientieren. Zu 7) Welche Ertragsverbesserungen könnten durch die Einführung eines gestaffelten Gebührenmodells, das der finanziellen Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern Rechnung trägt, unter Berücksichtigung des Verwaltungsaufwands, erreicht werden? Der Verwaltungsaufwand lässt sich aufgrund der Erfahrungen mit den an der Musikschule Frankfurt bestehenden Ermäßigungen aus sozialen Gründen (50% bei Frankfurt Pass oder Leistungen nach SGB II, gesamtschulischer Gebührenausfall per anno ca. € 70.000) schätzen. Ermäßigungen nach BuT und die Ermäßigungen aus sozialen Gründen verursachen in der Verwaltung der Musikschule derzeit einen Zeitaufwand von ca. 15 Stunden pro Woche. Bei einer Umsetzung gestaffelter Gebühren ist mit einer Vervierfachung des Zeitaufwandes zu rechnen. Die würde einen geschätzten Mehraufwand von ca. € 60.000,- per anno bedeuten. Wegen dem mit gestaffelten Gebühren verbundenen hohen Verwaltungsaufwand sehen die Musikschule Frankfurt und vergleichbare Musikschulen von einem einkommensabhängigen Tarif ab.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 9. Juli 2014NRNR 965Musikpädagogische Angebote in FrankfurtSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
  2. 20. Februar 2015Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 32 Wochen
    BB 81Musikpädagogische Angebote in Frankfurt
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf20 Beratungen
OBR 7
Sitzung 42 · 10.03.2015
TO II, TOP 5
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
FDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FDP

OBR 13
Sitzung 39 · 10.03.2015
TO I, TOP 13
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 10
Sitzung 40 · 10.03.2015
TO II, TOP 15
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 6
Sitzung 39 · 10.03.2015
TO I, TOP 43
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 4
Sitzung 39 · 10.03.2015
TO II, TOP 7
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 16
Sitzung 38 · 10.03.2015
TO I, TOP 22
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 3
Sitzung 40 · 12.03.2015
TO II, TOP 7
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPFreie Wähler
Ablehnung:
ÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER gegen ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung)

OBR 8
Sitzung 39 · 12.03.2015
TO I, TOP 23
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 12
Sitzung 39 · 13.03.2015
TO I, TOP 22
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 15
Sitzung 42 · 13.03.2015
TO I, TOP 11
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 14
Sitzung 39 · 16.03.2015
TO I, TOP 11
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 11
Sitzung 39 · 16.03.2015
TO II, TOP 7
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 1
Sitzung 40 · 17.03.2015
TO I, TOP 32
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 9
Sitzung 39 · 19.03.2015
TO II, TOP 8
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 5
Sitzung 39 · 20.03.2015
TO I, TOP 31
Beraten
Die Vorlage B 81 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 27 · 24.03.2015
TO I, TOP 2
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 2
Sitzung 43 · 20.04.2015
TO II, TOP 21
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 39 · 23.04.2015
TO I, TOP 11
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneLinkeFDP
Ablehnung:
SPD
Sonstige:
Freie Wähler (Kenntnis)Römer (Kenntnis)Piraten (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen SPD (= Kenntnis als Zwischenbericht) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER, RÖMER und Piraten (= Kenntnis)

OBR 5
Sitzung 40 · 24.04.2015
TO I, TOP 9
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 39 · 27.04.2015
TO I, TOP 13
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 81 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneLinkeFreie Wähler
Ablehnung:
SPD
Sonstige:
FDP (Kenntnis)Römer (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, LINKE. und FREIE WÄHLER gegen SPD (= Kenntnis als Zwischenbericht) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP und RÖMER (= Kenntnis)

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