Angebote der Altenpflegeplätze in Frankfurt vernetzen
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Bericht des Magistrats vom 28.11.2008, B 773
Betreff: Angebote der Altenpflegeplätze in Frankfurt vernetzen Vorgang: A 669 FDP Zu Frage 1: In Frankfurt am Main ist bereits seit mehr als 15 Jahren das Angebot der stationären Alten-pflegeplätze im Jugend- und Sozialamt, Rathaus für Senioren, Zentrale Koordinierungsstelle Stationäre Pflege (51.D22), vernetzt. Durch regelhafte Kommunikation mit den Frankfurter Altenpflegeheimen hat die Zentrale Koordinierungsstelle Stationäre Pflege eine aktuelle Übersicht über die gemeldeten freien Platzkapazitäten der Frankfurter Altenpflegeheime mit differenzierten Aussagen über Zimmerart, Vorgabe Geschlecht, Zimmerausstattung, besonderer Wohnbereich usw. Die Mitarbeiter haben durch einen regelmäßigen Austausch mit den Altenpflegeheimen und jährliche Heimbesuche auch Kenntnisse über das Leistungsspektrum der einzelnen Einrichtung (z.B. spezielle Angebote für bestimmte Bewohnergruppen, Frankfurter Programm). In der Zentralen Koordinierungsstelle Stationäre Pflege informieren und beraten Fachkräfte Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, deren Angehörige, Bezugspersonen und Betreuer neu- tral und kostenfrei bei allen Fragen, die im Zusammenhang mit einer vorübergehenden oder dauerhaften Heimaufnahme stehen und vermitteln freie Plätze in für den Hilfesuchenden geeigneten Heimeinrichtungen. Die Information und Beratung orientiert sich an dem Grundsatz ambulant vor stationär und an den Wünschen und Vorstellungen der Betroffenen. Gerade der z.B. unter dem Entlassungsdruck eines Krankenhauses stehende, ratsuchende Bürger hat in der Regel bei den ersten Schritten eines notwendig gewordenen Umzugs in ein Altenpflegeheim viele offene Fragen, die insbesondere die individuellen Bedürfnisse und Wünsche des Betroffenen und ggf. auch die Finanzierung des Pflegeheimplatzes betreffen. Die Mitarbeiter der Zentralen Koordinierungsstelle Stationäre Pflege sind persönlich, telefonisch oder per e-Mail montags bis freitags erreichbar. Ein Sammelanschluss mit Anrufbeantworter ergänzt den Service. Eine Darstellung freier Platzkapazitäten in einer im Internet verfügbaren Datenquelle kann zu Nachteilen führen. Nach Marktlage agiert der Anbieter strategisch, um durch Meldung eines 'freien' Heimplatzes auf sich aufmerksam zu machen oder durch Nichtmeldung das Bild einer besonderen Nachfrage oder Beliebtheit der Einrichtung zu erzeugen. Eine Verbesserung für Frankfurter Bürgerinnen und Bürger wäre damit nicht erreicht. Wartelisten in Altenpflegeheimen haben den negativen Effekt, dass Einrichtungen die Auswahl von attraktiven Kunden ermöglicht und die Ablehnung eines weniger attraktiven Kunden erleichtert wird. Die Notwendigkeit, in Frankfurt freie Altenpflegeheimplätze in einem Internet-Portal anzuzeigen, kann aufgrund der Angebote der vorhandenen zentralen Servicestelle nicht gesehen werden. Eine markantere Einbindung des Service-Angebotes des Jugend- und Sozialamtes auf den Internetseiten der Stadt Frankfurt wird das Jugend- und Sozialamt prüfen. Zu Frage 2: Nach der Eröffnung eines Neubaus im Stadtteil Rödelheim hat sich die Platzzahl im Jahr 2008 auf 4360 stationäre Pflegeplätze erhöht. Zu Frage 3: Über die Auslastung der Frankfurter Altenpflegeheime liegen dem Magistrat keine Angaben der Einrichtungen vor.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. September 2008AA 669Angebote der Altenpflegeplätze in Frankfurt vernetzenSTVV-Anfrage · FDP
- 28. November 2008Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 10 WochenBB 773Angebote der Altenpflegeplätze in Frankfurt vernetzenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG und BFF gegen LINKE. (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Kenntnis)