E-Mobilität
Zusammenfassung
Der Bericht des Magistrats befasst sich mit dem geplanten Aufbau von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität in Frankfurt am Main. Die Firma Allego hat ihre Pläne zur Errichtung von Ladesäulen aufgrund fehlender Standorte zurückgezogen, während die Mainova AG weiterhin den Ausbau der Ladeinfrastruktur vorantreibt. Ziel ist es, eine flächendeckende und benutzerfreundliche Ladeinfrastruktur zu schaffen.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenBericht
Die Firma Allego hatte ursprünglich geplant, ab 2019 bis zu 280 Normalladesäulen (geringe Ladeleistung/Dauer 6-8h) und 80 Schnellladesäulen (hohe Ladeleistung/Dauer 0.5h bis 80% der Batteriekapazität) in Frankfurt am Main zu errichten. Nachdem bis Anfang 2020 keine der zehn angefragten Standorte für Schnellladesäulen im Rahmen des E-Taxiprojektes realisiert werden konnten, informierte Allego im März 2020 über seine strategische Neuausrichtung und seinen Rückzug aus dem E-Taxi-Projekt bzw. dem Ladeinfrastruktur-Aufbau im öffentlichen Raum in Frankfurt am Main. Der Aufbau von bis zu 360 Normal- und Schnell-Ladesäulen in Frankfurt am Main war das Ziel der Firma Allego. Der Magistrat selbst hat keine entsprechenden Zielwerte benannt. Mit der Vorlage des Elektromobilitätskonzeptes durch den Magistrat wurde eine Bedarfsanalyse an öffentlicher Ladeinfrastruktur auf Stadtteilebene vorgelegt, die für potentielle Ladeinfrastrukturinvestoren eine sehr gute Basis für Standortentscheidungen bildet. Mit der Mainova AG arbeitet einer der größten regionalen Energieversorger und zudem Vorreiter im Sektor E-Mobilität am Auf- und Ausbau einer frei zugänglichen Ladeinfrastruktur in der Stadt. Eine Partnerschaft mit der Stadt Frankfurt am Main für den weiteren Ausbau wird daher angestrebt. Die Mainova AG hat bereits frühzeitig innovative Konzepte umgesetzt und möchte diese Arbeit zukünftig weiter intensivieren. So wurden beispielsweise im Rahmen des bundesweit beachteten 'Frankfurter Modells' Ladepunkte mit Parkscheinautomaten ausgestattet. Seit 2010 hat die Mainova AG bereits in über 300 Ladepunkte im Auftrag unterschiedlicher Kunden investiert. Davon sind 38 im öffentlichen sowie halböffentlichen Raum vorzufinden. Derzeit wird der weitere Ausbau der Ladeinfrastruktur im öffentlichen Bereich vorangetrieben. Ein Ladekonzept mit 20 Schnellladesäulen mit insgesamt 40 Schnellladepunkten soll an 12 Standorten im Frankfurter Stadtgebiet umgesetzt werden. Dabei stehen die einfache Nutzung sowie schnelle Zugänglichkeit und hohe Frequentierung der Standorte im Vordergrund. Zudem wird eine Multi-User Nutzung angestrebt, die eine gemeinschaftliche Nutzung verschiedener Nutzergruppen ermöglicht. Um die zügige Umsetzung von solchen Investitionen in Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet zu ermöglichen, wurde daher im Herbst 2019 der 'Leitfaden zum Errichten von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum in Frankfurt am Main' (Vortrag des Magistrats vom 20.09.2019, M 140, Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 07.11.2019, § 4859) durch die Wirtschaftsförderung in enger Abstimmung mit den zu beteiligenden Ämtern erarbeitet. Der Leitfaden (für Investoren) ermöglicht das Aufstellen von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum im Rahmen eines 'Open Market'-Modells und soll den Ausbau von Ladeinfrastruktur in Frankfurt am Main fördern.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 1. Juli 2020AA 733E-MobilitätSTVV-Anfrage · AfD
- 25. September 2020Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 12 WochenBB 510E-MobilitätMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und FRANKFURTER (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Kenntnis)