Straftaten mit Messern in der Stadt Frankfurt am Main
Zusammenfassung
Der Bericht thematisiert die steigenden Straftaten mit Messern in Frankfurt am Main und die Notwendigkeit, eine Waffenverbotszone im Bahnhofsgebiet einzurichten. Die Analyse der Vorjahresdaten zeigt eine signifikante Anzahl an Messerangriffen, was die Dringlichkeit des Anliegens unterstreicht.
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Thema Sicherheit verfolgenBericht
Aufgrund der Zuständigkeit der Landespolizei wurde diese über das Polizeipräsidium Frankfurt um Stellungnahme gebeten: "‚Messerangriffe' werden seit dem
- Januar 2020 bundesweit einheitlich in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) als ‚Phänomen' erfasst. ‚Messerangriffe' im Sinne der PKS sind solche Tathandlungen, bei denen der Angriff mit einem Messer unmittelbar gegen eine Person angedroht oder ausgeführt wird. Das bloße Mitführen eines Messers reicht für eine Erfassung als ‚Messerangriff' nicht aus. Die Daten der Vorjahre unterscheiden sich insbesondere darin, dass sie auch das bloße Mitführen inkludieren. Die nachfolgende Auswertung beschränkt sich daher auf die im Sinne der bundesweiten Erfassung belastbaren Jahre 2020 und
- Das laufende Jahr ist nicht pressefrei und unterliegt dem Freigabevorbehalt des Landespolizeipräsidiums. 2020 2021 Fälle davon aufgeklärt 336 263; 78,3 % 403 313; 77,7 % Opfer davon unbekannt davon nicht verletzt davon leicht verletzt davon schwer verletzt davon tödlich verletzt 407 1; 0,2 % 199; 48,9 % 165; 40,5 % 40; 9,8 % 2; 0,4 % 504 7; 1,4 % 301; 59,7 % 167; 33,1 % 27; 5,4 % 2; 0,4 % Täter davon Erwachsene davon Heranwachsende davon Jugendliche davon Kinder 289 242; 83,7 % 20; 6,9 % 22; 7,6 % 5; 1,7 % 363 294; 81,0 % 30; 8,3 % 37; 10,2 % 2; 0,6 % Hinweis: Aufgrund der kaufmännischen Rundung der Nachkommastellen können sich bei der prozentualen Darstellung Gesamtsummen ungleich 100 Prozent ergeben. Ein erheblicher Anteil der Delikte ist dem Bereich des Bahnhofsgebietes zuzuordnen. Die Daten betreffend verweise ich auf den Antrag meiner Behörde auf Einrichtung einer Waffenverbotszone im Bahnhofsgebiet vom
- Oktober des Jahres. Die Einrichtung einer Waffenverbotszone wird aufgrund der vorliegenden Analysen derzeit geprüft.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 12. Oktober 2022AA 153Straftaten mit Messern in der Stadt FrankfurtSTVV-Anfrage · AfD
- 19. Dezember 2022Sie sind hierBB 488Straftaten mit Messern in der Stadt Frankfurt am MainMagistratsbericht
- 18. Januar 2023AA 187Der Bericht B 488/22 - Straftaten mit MessernSTVV-Anfrage · AfD
- 20. März 2023Antwort des Magistrats · nach 23 WochenBB 140Der Bericht B 488/22 - Straftaten mit MessernMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD und Volt gegen ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und FRAKTION (= Kenntnis)