Hauskauf durch Mieter*innen durch ein Förderprogramm unterstützen
Zusammenfassung
Der Bericht schlägt vor, den Hauskauf durch Mieter*innen in Frankfurt zu unterstützen, um sozialverträglichen Wohnraum zu sichern. Dies soll durch die Gründung einer Genossenschaft und die Beratung durch die GIMA Frankfurt e.G. erfolgen. Ziel ist es, dass die Immobilien nicht in Privatbesitz übergehen, sondern dauerhaft als preisstabiler Wohnraum erhalten bleiben.
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Thema Wohnen verfolgenBericht
Im Beschluss wird das Ziel genannt, gemeinsame Vorhaben des Hauskaufs von Bewohner:innen für die weitere sozialverträgliche Wohnnutzung zu unterstützen. Dies soll bei der Ausführung des Etatantrags an erster Stelle stehen. Wie im Beschluss vorgeschlagen, werden bestehende Strukturen genutzt, um den Hauskauf durch Mieter:innen in Form einer gemeinsam zu gründenden Rechtsform (bspw. Genossenschaft) zu fördern. In Frankfurt gibt es mit der Genossenschaftlichen Immobilienagentur Frankfurt e. G. - kurz GIMA Frankfurt - eine unter städtischer Beteiligung gegründete Genossenschaft, die wie der Beschluss, das Ziel verfolgt, Bestandsmieter:innen nach Hausverkauf zu erhalten. Die GIMA Frankfurt wird durch einen Zuschuss unterstützt, um die Beratung von Mieter:innen auszuweiten. Die Beauftragung der GIMA Frankfurt e.G. wird sein, Mieter:innen zu beraten, deren Wohnhäuser zum Verkauf stehen und die beabsichtigen, diese Immobilie gemeinsam zu erwerben. Bedingung und Ziel der Beratungen durch die GIMA Frankfurt werden entsprechend dem Beschluss sein, dass das Eigentum nach dem Kaufabschluss nicht an eine Privatperson, sondern an eine zu gründende Gesellschaft, Genossenschaft, Stiftung oder an einen Verein übergeht, eine spätere Veräußerung an Privatpersonen ausgeschlossen ist und im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Stiftungs- bzw. Vereinszweck festgelegt ist, dass der Erhalt dauerhaft preisstabilen Wohnraums oberstes Ziel ist und keine Gewinnerzielungsabsicht besteht. Auf diese Weise werden die beiden zentralen Zielstellungen des Beschlusses in das Tätigkeitsfeld der GIMA Frankfurt e.G. integriert. Zum aktuellen Zeitpunkt wird eine detaillierte Leistungsbeschreibung erarbeitet und die entsprechenden Bescheide werden erstellt. Im Januar 2024 soll die Beauftragung der GIMA Frankfurt e.G. beginnen. Die Finanzierung erfolgt aus den Mitteln des Etatantrags. Die Bearbeitung erfolgt im Amt für Wohnungswesen. Daher werden die Mittel in Form einer Sollveränderung an das Amt für Wohnungswesen transferiert. Ein Budgetübertrag ist nötig, da das Geld im Jahr 2024 als Zuschuss ausgezahlt wird.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. Juni 2023EE 39Produktbereich: 13 Stadtplanung Produktgruppe: 13.01 Stadtplanung Hauskauf durch Mieter*innen durch ein Förderprogramm unterstützenEtatantrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 26. Januar 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 32 WochenBB 44Hauskauf durch Mieter*innen durch ein Förderprogramm unterstützenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt und BFF-BIG gegen ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und Gartenpartei (= Kenntnis)