Statistik Aktuell: Bürgerbefragung 2013
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Bericht des Magistrats vom 28.11.2014, B 438
Betreff: Statistik Aktuell: Bürgerbefragung 2013 Vorgang: A 653/14 RÖMER Zu Frage 1: Insgesamt wurden 3 500 Frankfurterinnen und Frankfurter angeschrieben. Die Auswahl erfolgte durch eine Zufallsstichprobe aus dem Einwohnermelderegister. Zu Frage 2: Die erzielte Ausschöpfung und die realisierte Fallzahl von 1 584 ausgefüllten Fragebögen ist ausreichend, um zuverlässig Rückschlüsse auf die Verhältnisse in der Gesamtbevölkerung zu ziehen. Zum Vergleich: Bei deutschlandweiten Umfragen wie z. B. dem ARD Deutschlandtrend oder dem ZDF Politbarometer werden rund 1 000 zufällig ausgewählte Personen befragt. Zu Frage 3: Die Frankfurter Umfrageergebnisse werden immer nach sozialstatistischen Merkmalen wie Alter, Geschlecht und Nationalität ausgewertet und analysiert. Besonders groß ist die Nachfrage immer nach den Unterschieden und Gemeinsamkeiten in den Antworten von deutschen und ausländischen Frankfurterinnen und Frankfurtern. Zu Frage 4: Nein, denn zur Beurteilung eines Handlungsbedarfs können nicht allein Umfrageergebnisse herangezogen werden. Zu Frage 5 bis 6: Es handelt sich um ein Ergebnis der in der jährlichen Bürgerbefragung jeweils offen, d. h. ohne Antwortvorgabe gestellten Frage nach den derzeit größten Stadtproblemen. Demnach benennen ein Viertel aller Frankfurterinnen und Frankfurter (25 %/unverändert gegenüber dem Vorjahr) eines oder mehrere Problemfelder aus dem Bereich "Verkehr". In der Ausgabe Nr. 19/2014 der Frankfurter Statistik Aktuell sind die Ergebnisse im Einzelnen dargestellt. Insgesamt 11 % (unverändert) nennen "zu viel Verkehr/Staus/Baustellen", rund 7 % (-1 %-Punkt) geben "zu wenig Parkplätze" an, rund 4 % (-1 %-Punkt) nennen "Verkehr allgemein" und ebenfalls 4 % (+2 %-Punkte) nennen "schlechter Straßenzustand". Zu Frage 7: Der Magistrat lässt die Ergebnisse der Bürgerbefragungen selbstverständlich neben anderen Daten- und Informationsquellen in seine Verkehrs- und Mobilitätsplanung einfließen. Zu Frage 8: Auch hierbei handelt es sich um ein Ergebnis der ohne Antwortvorgabe gestellten Frage nach den derzeit größten Stadtproblemen. In der Ausgabe Nr. 19/2014 der Frankfurter Statistik Aktuell sind die ermittelten Werte im Einzelnen dargestellt. Demnach liegt der wesentliche Unterschied in der Antwortkategorie "zu viele Ausländer", die zu 8 % (+2 %-Punkte) von deutschen Befragten und erfahrungsgemäß deutlich weniger von ausländischen Befragten (3 %/-1 %-Punkt) als Stadtproblem genannt wurde. Die individuellen Beweggründe für die jeweiligen Nennungen wurden nicht abgefragt. Zu Frage 9: Die Fragestellung umfasst bereits 16 Antwortvorschläge. Aus Platzgründen wurde entschieden, die Wissenschaft und den Sport nicht getrennt, sondern als zusammengefasste Imagekomponente abzufragen. Zu Frage 10: Der Anteil ist keinesfalls als gering zu bezeichnen. In vielen anderen Bereichen gibt es keine derart hohe Zustimmung. Immerhin würden mehr als ein Viertel aller Frankfurterinnen und Frankfurter nach eigener Auskunft ihre Stadt auch als "Stadt der Wissenschaft und des Sports" (26 %/+4 %-Punkte) bezeichnen. Zu Frage 11 und 12: Es handelt sich noch nicht um rückläufige Werte. Allerdings ist die Entwicklung der letzten Jahre auffällig und daher ist eine erhöhte Aufmerksamkeit angebracht. Der Magistrat wird dies wie in der Vergangenheit auch weiterhin beobachten und dokumentieren. Zu Frage 13 Der bestehende Sanierungsbedarf an Frankfurter Schulen ist seit langem allgemein bekannt und in den Medien wurde ausführlich berichtet. Dies spiegelt sich möglicherweise in den Umfrageergebnissen. Zu Frage 14 Der Magistrat hat mit dem Sanierungsprogramm für die Frankfurter Schulen bereits umfangreiche Maßnahmen begonnen und zum Teil auch schon umgesetzt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. August 2014AA 653Statistik aktuell: Bürgerbefragung 2013STVV-Anfrage · RÖMER
- 28. November 2014Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 14 WochenBB 438Statistik Aktuell: Bürgerbefragung 2013Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER Sonstige Voten/Protokollerklärung: RÖMER (= Kenntnis)