Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Mehr Sauberkeit in Sachsenhausen am Martha-Wertheimer-Platz

Vorlagentyp: B
14 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

Zusammenfassung

Um die Sauberkeit am Martha-Wertheimer-Platz zu erhöhen, werden die Reinigungsklassen angepasst. Geplant ist eine Erhöhung auf Reinigungsklasse V ab dem 01.01.2026, um eine zusätzliche Reinigung am Wochenende zu ermöglichen. Diese Maßnahmen sollen dem Fehlverhalten der Nutzer entgegenwirken und zu einem sauberen Erscheinungsbild des Platzes beitragen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Umwelt und Energie verfolgen

Bericht

Zu 1.: Nach dem Hessischen Energiegesetz (§ 13) und dem im November 2023 im Bundestag verabschiedeten und am 01.01.2024 in Kraft getretenen Wärmeplanungsgesetz (WPG) muss der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main einen unverbindlichen Wärmeplan bis zum 30.06.2026 verabschieden.

Die kommunale Wärmeplanung (KWP) ist ein fortlaufender Prozess und gibt eine grobe Orientierung, wie und wo der Ausbau der Wärmenetze erfolgen kann (Wärmeausbaupotentialgebiete). Im Ergebnis erhält man erstmalig einen Überblick über die derzeitige Wärmeversorgung und die Potenziale für eine dekarbonisierte Wärmeversorgung. Die KWP zeigt Zielszenarien auf, wie die Wärmeversorgung der Stadt Frankfurt am Main zukünftig aussehen könnte.

Somit handelt es sich bei der kommunalen Wärmeplanung um ein strategisches Planungsinstrument. Der daraus hervorgehende Wärmeplan ist zunächst nicht festgeschrieben und kann entsprechend geändert werden. Erst wenn es, basierend auf der kommunalen Wärmeplanung, später in die konkrete Umsetzung von Maßnahmen geht, können hierzu entsprechende Beschlüsse folgen.

Geothermie wird als ein Baustein der Versorgung mit erneuerbaren Wärme in der Potenzialanalyse der KWP aufgeführt (siehe https://klimaschutz-frankfurt.de/wp-content/uploads/2025/09/Praesentation_2025_0 9_29_KWP-FFM_Potenzialanalyse_Ergebnisse.pdf S. 29-36) und das Thema wird sich auch in der Liste zu Maßnahmenvorschlägen der KWP wiederfinden. Allerdings werden detaillierte Konzepte für die Nutzung bestimmter Energieträger (z. B. Geothermie) in der KWP nicht beschrieben.

Zu 2.: Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hat ehrgeizige Klimaschutzziele. Um diese zu erreichen, müssen auch die Strom- und Wärmeversorgung unabhängig von fossiler Energie sein. Aufgrund dieses umfassenden Transformationsprozesses werden über das Klimareferat, parallel zur Erstellung der KWP, Konzepte und Machbarkeitsstudien begleitet, die Möglichkeiten aufzeigen, wie erneuerbare Energien sowie Abwärme genutzt und ausgebaut werden können und welchen Beitrag diese bei der Transformation der zukünftigen Wärmeversorgung leisten können. So wird z. B. gemeinsam mit der SEF im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht, wie die Abwärme des geklärten Abwassers an der Abwasseraufbereitungsanlage in Niederrad erschlossen werden kann. Darüber hinaus könnte auch Geothermie eine wichtige Rolle spielen.

Mit der Forschungsbohrung am Rebstockbad wurden erste Erkenntnisse hinsichtlich des geothermischen Potenzials in Frankfurt gewonnen. Leider gibt es derzeit neben dieser Bohrung, sowie daraus berechneten Schlussfolgerungen durch das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG), keine weiteren detaillierten geothermischen Untersuchungen für das Stadtgebiet Frankfurts.

Daher beteiligt sich der Magistrat der Stadt Frankfurt an dem Forschungsvorhaben zur geologischen Erkundung des hessischen Teils des Oberrheingrabens im Rahmen einer großflächige Flugvermessung. Die Maßnahme dient der Schaffung einer belastbaren Datengrundlage, um die Nutzung geothermischer Wärmequellen technisch und wirtschaftlich bewerten und priorisieren zu können.

Im Rahmen der sogenannten "Überfliegung" werden bestehende geologische, hydrogeologische und seismische Daten systematisch zusammengeführt, analysiert und kartiert. Die Ergebnisse, in Form eines hochaufgelösten, geophysikalisch fundierten 3D-Untergrundmodels, ermöglichen eine erste Abschätzung der potenziellen Nutzungsmöglichkeiten tiefengeothermischer Ressourcen im Stadtgebiet und Umland. Auf diesen Daten aufbauend, können anschließend vertiefte Machbarkeitsstudien in ausgewählten Gebieten durch die jeweiligen Projektentwickler:innen durchgeführt werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 19. August 2025NRNR 1333Geothermie in BockenheimSTVV-Antrag · Linke
  2. 24. November 2025Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 14 Wochen
    BB 421Geothermie in Bockenheim
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 2
Sitzung 45 · 19.01.2026
TO II, TOP 39
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 421 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 42 · 19.02.2026
TO I, TOP 85
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 421 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Sonstige:
BFF-BIG (Kenntnis)Gartenpartei (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und Gartenpartei (= Kenntnis)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 42 · 24.02.2026
TO I, TOP 70
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 421 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPVoltÖkoLinX-ELF
Sonstige:
BFF-BIG (Kenntnis)AfD (Kenntnis)Gartenpartei (Kenntnis)Stadtv. Yilmaz (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG, AfD, Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Kenntnis)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen