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Planungsstand der Regionaltangente West (RTW) Schwerpunkt Praunheim, Rödelheim, Sossenheim, Höchst

Vorlagentyp: B
12 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren4 Sitzungen
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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 07.07.2008, B 415

Betreff: Planungsstand der Regionaltangente West (RTW) Schwerpunkt Praunheim, Rödelheim, Sossenheim, Höchst Vorgang: A 507 LINKE. Der Magistrat hat den derzeit federführend zuständigen Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) um Stellungnahme zu dem Fragenkatalog gebeten. Die nachfolgenden Ausführungen basieren auf der Antwort des RMV. zu

  1. Die Planungen zur RTW befinden sich im Stadium der Vorentwurfsplanung. zu
  2. Bislang wurden die Planungen federführend von der RMV GmbH unter Beteiligung der räumlich betroffenen ÖPNV-Aufgabenträger und in Abstimmung mit den Verkehrsunternehmen betrieben. zu
  3. Es ist vorgesehen, für die weitere Planung eine Gesellschaft einzurichten. Im Kreis der Aufgabenträger werden gegenwärtig Fragen der konkreten Organisation und Finanzierung der Gesellschaft beraten. zu
  4. Nach dem bestehenden Zeitplan ist eine Inbetriebnahme der RTW für 2016 vorgesehen. zu
  5. Die Stadt Frankfurt a. M. hat bisher keinen Grundstückserwerb für die RTW vorgenommen. Grundsätzlich bemisst sich bei Infrastrukturvorhaben der Bedarf an ggf. zu erwerbenden Grundstücken aus dem Flächenbedarf der planfestgestellten Planung. Es wird zu gegebener Zeit Aufgabe der unter 3. angesprochenen Planungsgesellschaft sein, die notwendigen Schritte zum Grunderwerb einzuleiten. zu
  6. Die aus den Anforderungen an den Schallschutz im gesetzlich festgelegten Rahmen resultierenden Maßnahmen sind im Rahmen der konkretisierenden Planungen festzulegen. zu 7. und
  7. Fahrgastprognosezahlen für die RTW wurden nicht "geplant" sondern im Rahmen einer Nutzen-Kosten-Untersuchung mithilfe eines bundesweit standardisierten Bewertungsverfahrens von einem auf diese Untersuchungen spezialisierten Büro ermittelt. Den Ergebnissen zufolge steigen im Abschnitt Sossenheim die Besetzungszahlen der RTW von Eschborn nach Höchst kontinuierlich um 2.900 Fahrten pro Tag an (Summe beider Fahrtrichtungen). zu
  8. Im Zuge einer Überprüfung der für die Nutzen-Kosten-Untersuchung durchgeführten Planung und Kostenschätzung wurden Verbesserungsvorschläge insbesondere für Kreuzungsbauwerke entwickelt, die teils kostengünstiger bei gleicher Trassierung, teils aufwändiger zugunsten einer besseren Trassierung sind. Für den Abschnitt Sossenheim wurden keine Veränderungen vorgeschlagen. Der Nutzen-Kosten-Quotient ist in der Summe der vorgeschlagenen Änderungen konstant geblieben. Außerdem wurden die wechselseitigen Einflüsse mit dem städtebaulichen Projekt "Gateway Gardens betrachtet. Das Fahrgastaufkommen in Gateway Gardens führt zu Fahrgastzuwächsen auf der RTW und die RTW zu einem höheren ÖPNV-Anteil am gesamten Zielverkehr Gateway Gardens. Die beiden Vorhaben unterstützen einander gegenseitig. Der Nutzen-Kosten-Quotient für die RTW steigt dadurch an und wird nunmehr auf 1,17 beziffert. zu
  9. Eine objektspezifische Kalkulation für einzelne Maßnahmenbestandteile ist Teil der noch durchzuführenden Planungen. zu
  10. Im Bereich Sossenheim ist die Trasse als zweigleisige Strecke mit einer Regelbreite von ca. 8,5 Metern geplant. Der konkrete Flächenbedarf aufgrund ggf. erforderlicher Dämme, Einschnitte und Ingenieurbauwerke wird im Rahmen der noch durchzuführenden Planungen ermittelt. zu
  11. Wesentliche Kunstbauwerke in diesem Abschnitt sind neben den Haltepunkten - die Unterquerung der BAB 66 im Bereich der Anschlussstelle Eschborn/Sossenheim, - die Brücke über den Sulzbach, - Schallschutzmaßnahmen im Bereich der Dunant-Siedlung, - die Einfädelung der RTW-Strecke in die Sodener Bahnstrecke, - die Erweiterung der Sodener Bahnstrecke um ein zweites Gleis mit Anpassungen des Bahnübergangs Sossenheimer Weg und des Haltepunkts Sossenheim. Zu den Investitionskosten und dem Flächenbedarf siehe Antworten zu 10. und 11. zu
  12. Im Rahmen der Anregung des Ortsbeirates 6 vom 31.10.2006, OA 203 wurden folgende Varianten geprüft: 1. vom Bahnhof Sossenheim kommend, eng an der Südseite der Autobahn verlaufend, über den Haltepunkt Michaelstraße zum Gewerbegebiet Wilhelm-Fay-Straße und von dort auf die bisher geplante Trasse; 2. vom Bahnhof Sossenheim kommend, über die Autobahn und nördlich der Autobahn zum Camp Eschborn und weiter wie bisher geplant. Dabei sollte ein leistungsfähiges Buspendelsystem zum Bahnhof Sossenheim in die Planung integriert werden, um den geplanten Haltepunkt an der Michaelstraße überflüssig zu machen. Der Bericht des Magistrats vom 05.03.2007, B 130 führt hierzu aus: "Unter der Federführung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) wurde zur Klärung offener Fragen aus der Nutzen-Kosten-Untersuchung in einer Vorplanungsstudie zur Regionaltangente West (RTW) die grundsätzliche technische Machbarkeit der RTW sowie die Kostenschätzung überprüft und die erforderlichen Baumaßnahmen aufgezeigt. Im Rahmen dieser Untersuchung wurde eine Trassierung im Sinne der Variante 2 der OA 203 -Führung der RTW nördlich der A66 bei Verzicht auf den Haltepunkt Sossenheim-Nord (Michaelstraße) - im Grundsatz geprüft. Die Gutachter haben diese Lösung als technisch machbar bewertet, sehen aber Erschließungsnachteile (Verzicht auf den Haltepunkt Sossenheim-Nord) und als Ergebnis der erforderlichen Trassierung zusätzliche Flächeninanspruchnahmen sowie Fahrtzeitverlängerungen. Daher wurde diese Variante nicht weiter verfolgt. Zur Variante 1 wurde keine Detail-Untersuchung durchgeführt. Es kann jedoch bereits nach erfolgter einfacher Betrachtung der vorgeschlagenen Streckenführung festgestellt werden, dass diese Trasse durch die zusätzliche Querung einer weiteren Autobahn (A648) mit erheblichen Mehrkosten verbunden wäre, wodurch das Nutzen-Kosten-Verhältnis für die Gesamtmaßnahme beeinträchtigt würde.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 17. April 2008AA 507Planungsstand der Regionaltangente West (RTW) Schwerpunkt Praunheim, Rödelheim, Sossenheim, HöchstSTVV-Anfrage · LINKE.
  2. 7. Juli 2008Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 12 Wochen
    BB 415Planungsstand der Regionaltangente West (RTW) Schwerpunkt Praunheim, Rödelheim, Sossenheim, Höchst
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
OBR 7
Sitzung 25 · 12.08.2008
TO II, TOP 16
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 415 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 6
Sitzung 25 · 12.08.2008
TO I, TOP 77
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 415 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 5
Sitzung 25 · 15.08.2008
TO I, TOP 61
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 415 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Verkehrsausschusses
Sitzung 24 · 16.09.2008
TO I, TOP 26
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 415 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Sonstige:
NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Kenntnis)

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