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„Schikane im Jobcenter Höchst“

Vorlagentyp: B
19 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

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Thema Gesundheit und Soziales verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 10.10.2014, B 396

Betreff: "Schikane im Jobcenter Höchst" Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 24.07.2014, § 4850 - NR 917/14 RÖMER - Die Einführung des Sozialgesetzbuches II (SGB II, auch "Hartz IV" genannt) liegt nunmehr fast zehn Jahre zurück. Die wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik in dieser Zeit war, trotz Bankenkrise, ausgesprochen erfolgreich. Auch die Zahl der Menschen ohne Arbeit ging spürbar zurück. Zu der Frage, ob die Einführung des SGB II daran einen Anteil hatte, gibt es unterschiedliche Auffassungen; Mehrheitsmeinung ist, dass ein Zusammenhang zwischen den Gesetzesänderungen (resp. Einführung) und der wirtschaftlichen Prosperität gegeben ist. Es gibt aber nach wie vor Menschen, die sowohl an dem vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Gesetz, wie auch an dessen Umsetzung Kritik üben, bis hin zur Forderung nach gänzlicher Abschaffung der Vorschrift. Die Wortwahl in diesem Zusammenhang empfindet der Magistrat nicht immer als angemessen, dennoch ist Kritik an Gesetzen oder behördlichem Handeln in einem freiheitlichen Staatswesen erlaubt. Ob und inwieweit die im vorliegenden Fall gewählte Medienplattform dazu geeignet ist, Aufmerksamkeit auf vermeintliche Probleme zu lenken, entzieht sich der Kenntnis des Magistrats. Möglicherweise verschafft die vorliegende Anfrage der Sache mehr Publizität, als der Aufruf selbst. Der Magistrat wird die Geschäftsführung des Jobcenters Frankfurt dennoch bitten, prüfen zu lassen, inwieweit ggf. strafrechtlich relevante Formulierungen verwendet wurden und ob dagegen vorgegangen werden soll.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 27. Mai 2014NRNR 917„Schikane im Jobcenter Höchst“STVV-Antrag · RÖMER
  2. 10. Oktober 2014Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 19 Wochen
    BB 396„Schikane im Jobcenter Höchst“
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 34 · 13.11.2014
TO I, TOP 16
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 396 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDPRömer
Ablehnung:
Linke
Sonstige:
Freie Wähler (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP und RÖMER gegen LINKE. (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER (= Kenntnis)

Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 34 · 17.11.2014
TO I, TOP 20
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 396 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDFreie Wähler
Ablehnung:
Linke
Sonstige:
FDP (Kenntnis)Römer (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD und FREIE WÄHLER gegen LINKE. (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP und RÖMER (= Kenntnis)

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