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City Trees zur Abkühlung und Schadstoffreduzierung

Vorlagentyp: B
51 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Magistrat prüft die mögliche Aufstellung von fünf City Trees zur Verbesserung des Stadtklimas und zur Schadstoffreduzierung. Aufgrund offener Fragen und unzureichender Mittel wird eine Umsetzung im laufenden Haushaltsjahr ausgeschlossen. Die Evaluation der Alternativen, wie der "Grünen Säule", wird für 2023 erwartet.

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Bericht

Zwischenbescheid des Magistrats vom 30.01.2023

Der Magistrat wird für den Haushalt 2022 eine mögliche Aufstellung der fünf vorgeschlagenen City Trees prüfen.

Eine Mittelverwendung wird nicht mehr im laufenden Haushaltsjahr erfolgen können, da zuvor zahlreiche offene Fragen geprüft und abschließend geklärt werden müssen. Eine Übertragung der Mittel auf das Jahr 2023 für eine etwaige spätere Verwendung ist notwendig.

Es ist davon auszugehen, dass die vorgesehenen Mittel nicht ausreichend bemessen sind, um 5 sogenannte City Trees zu beschaffen. Ferner sind fortlaufende Kosten für Unterhalt und Pflege, turnusmäßige Wartungs- und mögliche Reparaturmaßnahmen zu berücksichtigen. Dem Grünflächenamt stehen hierfür aktuell keine Mittel zur Verfügung.

Ein merklicher Beitrag der City Trees auf die klimatischen Bedingungen in der Stadt, wie im Etat-Antrag angeführt, erscheint fraglich. Der vordergründige Mehrwert der City Trees besteht in der Reinigung/Filterung der Umgebungsluft. Dieser Effekt ist allerdings räumlich stark begrenzt. Die Minderungswirkung auf Feinstäube ist als marginal einzustufen. Auf die vordergründig kritische Belastung durch Stickoxide haben die verwendeten Moose keinen Einfluss.

Aus stadtklimatischer Sicht wird die Pflanzung klimaangepasster Baumarten bevorzugt. Dort wo eine Pflanzung aus unterschiedlichsten Gründen nicht möglich ist, können bauliche Verschattungselemente, wie z.B. begrünte Pergolen zur Anwendung kommen.

Als Alternative zu den City Trees erprobt das Grünflächenamt derzeit die sogenannte "Grüne Säule". Ein erster Prototyp ist bereits im Einsatz. Ein Vorteil gegenüber den City Trees ist zum einen eine deutlich verringerter technische Ausstattung und somit ein geringerer Aufwand hinsichtlich Wartung und Unterhalt. Zum anderen kann von geringeren Herstellungs-/ und Anschaffungskosten ausgegangen werden.

Zudem ist die Grüne Säule ein erster, wenn auch noch kleiner, Beitrag zur notwendigen Verzahnung der blau-grünen Infrastruktur. Durch einen integrierten Wasserspeicher kann anfallendes Regenwasser von Dachflächen benachbarter Gebäude zwischengespeichert und zur Bewässerung der Pflanzen genutzt werden. Perspektivisch ist auch die Nutzung von Brauchwasser denkbar.

Mit ersten belastbaren Ergebnissen ist im Jahr 2023 zu rechnen. Im Rahmen der Evaluation ist dann zu prüfen, ob die zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel anstelle für die die City Trees für die anderen genannten Alternativen wie die sog. "Grüne Säule" Verwendung finden sollen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 4. Mai 2022EE 103Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 22.04 Energie und Klimaschutz „City Trees“ zur Abkühlung und SchadstoffreduzierungEtatantrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
  2. 10. Oktober 2022Sie sind hier
    BB 386„City Trees“ zur Abkühlung und Schadstoffreduzierung
    Magistratsbericht
  3. 21. März 2023NRNR 628Umwidmung der für den Ankauf von „City Trees“ reservierten Mittel - Förderung ökologischer Maßnahmen von KleingartenvereinenSTVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
  4. 28. April 2023Antwort des Magistrats · nach 51 WochenBB 180„City Trees“ zur Abkühlung und SchadstoffreduzierungMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 12 · 03.11.2022
TO I, TOP 23
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 386 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeAfDÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Sonstige:
FRAKTION (Kenntnis)Gartenpartei (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Kenntnis) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und Gartenpartei (= Kenntnis)

Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 16 · 16.03.2023
TO I, TOP 3
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage B 386 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG

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