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Kita-Entwicklungsplanung: Kooperation im Stadtteil verstärken

Vorlagentyp: B
34 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 19.09.2014, B 362

Betreff: Kita-Entwicklungsplanung: Kooperation im Stadtteil verstärken Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 26.06.2014, § 4758 - NR 890/14 SPD - Zu a) Dem Magistrat sind die Gründe nicht bekannt. Hier kann nur vermutet werden, dass Eltern ein offenes Angebot im Vergleich zu Angeboten mit einem verbindlichen Betreuungsvertrag (Hort, ESB) als weniger verlässlich einschätzen. Zu einem großen Teil sind die Angebote im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit kostenfrei, offen, freiwillig und ohne Anmeldung bzw. Betreuungsvertrag nutzbar. Offene, freizeitpädagogische Angebote nach §§ 11 und 13 SGB VIII sind keine Tagesbetreuungseinrichtungen für Kinder im Sinne des 3. Abschnitts des SGB VIII (§§ 22 bis 26) bzw. nach dem Hessischen Schulgesetz (§ 15). Vereinbarungen zwischen Eltern und Einrichtungen, wie sie bei Kindertageseinrichtungen zwingend sind, gibt es bei Angeboten der offenen Kinderarbeit nicht. Zu b) Im Rahmen der Weiterentwicklung von Schulen zu Ganztagsschule ist die Kooperation mit Einrichtungen im Stadtteil fester Konzeptbestandteil. Dieses findet sich u.a. in der Richtlinie für ganztägig arbeitende Schulen des Landes Hessen - Qualitätsrahmen wieder. Schulen, die als Offene Frankfurter Ganztagsschulen, ausgewählt werden erhalten eine 0,5 Personalstelle, die u.a. die Kooperation in den Stadtteil sicherstellen soll. Auch in dem Rahmenkonzept der Erweiterten Schulischen Betreuung (ESB) ist die Kooperation mit Einrichtungen des Stadtteils fester Bestandteil. Diese Zusammenarbeit wird im Rahmen von Jahresgesprächen mit den Trägern thematisiert und darauf hingewirkt, dass sie intensiviert und ausgebaut wird. Die Einrichtungen der offenen Kinderarbeit, als Einrichtungen des Stadtteils, leisten schon jetzt einen wichtigen Beitrag um fehlende schulische Betreuungsangebote und fehlende Hortangebote abzumildern. Eine Nachmittagsbetreuung für alle Frankfurter Grundschulkinder, die weder im Hort noch in der schulischen Betreuung einen Platz gefunden haben, ist im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit und des pädagogischen Mittagstischs aus konzeptionellen, finanziellen und Kapazitätsgründen nicht zu leisten. Zu c) Ziel des Magistrats ist neben der Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Ausbau der frühkindlichen Bildung und die Erhöhung der Bildungschancen der Kinder. Der Ausbau der unter b) beschriebenen Maßnahmen und Angebotsformen ist hierfür eine wesentliche Grundlage und das zielführende Instrument. Aus diesem Grund hält der Magistrat einen solchen Info-Abend nicht für zielführend. Zu d) Eine Neuregelung der Elternentgelte für Betreuungsplätze in der Kindertagespflege, den Kindertageseinrichtungen und in den Grundschulen ist für 2015 in Planung, dazu gehört auch die Einführung einer Stuf enregelung für Kinder unter drei Jahren.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 24. Januar 2014BB 15Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main - Fortschreibung 2013 - Kinderfreundliche Stadt: Zukunftsorientierte Planung der Betreuung der Kinder unter drei JahrenMagistratsbericht
  2. 30. April 2014NRNR 890Kita-Entwicklungsplanung: Kooperation im Stadtteil verstärkenSTVV-Antrag · SPD
  3. 19. September 2014Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 34 Wochen
    BB 362Kita-Entwicklungsplanung: Kooperation im Stadtteil verstärken
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Jugendhilfeausschusses
Sitzung 23 · 14.10.2014
TO I, TOP 6
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 362 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

KAV
Sitzung 22 · 03.11.2014
TO II, TOP 7
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 362 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 34 · 10.11.2014
TO I, TOP 17
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 362 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER

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