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Strom-, Gas- und Wassersperrungen der Mainova

Vorlagentyp: B
8 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 Sitzungen
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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 23.01.2015, B 35

Betreff: Strom-, Gas- und Wassersperrungen der Mainova Vorgang: A 742/14 LINKE. Vorbemerkung: Kunden der Mainova AG, die in Zahlungsverzug geraten, haben im Service-Center in der Frankfurter Stiftstraße die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch. Darin weisen die Kundenbetreuer stets auf die entsprechenden Hilfsangebote von Jobcenter und Sozialamt hin. Die Mitarbeiter im Servicecenter wurden in Kommunikationstrainings dahingehend geschult. Bei telefonischen Kontakten im Forderungsmanagement wird ebenfalls aktiv auf diese Möglichkeiten hingewiesen. Auch enthalten Mahnschreiben der Mainova einen Hinweis auf den Online-Stromspar-Check der Mainova (www.mainova.de /stromsparcheck). Darüber hinaus bietet die Caritas Frankfurt einen entsprechenden Service. Antwort:

  1. Wie hoch ist die Anzahl der Haushalte, denen von der Mainova im Jahr 2013 und im laufenden Kalenderjahr 2014 (bitte getrennt auflisten) Strom abgestellt wurde? Im Jahr 2013 wurden insgesamt 8.377 Versorgungseinstellungen durchgeführt. Im Jahr 2014 wurden - bis einschließlich 09.12.2014 - 6.872 Versorgungseinstellungen durchgeführt. In beiden Jahren entfielen etwa 70% der Versorgungseinstellungen auf Strom.
    • a)Wie viele Sperrandrohungen wurden in dem Zeitraum verschickt (bitte ebenfalls getrennt auflisten)? Die Anschreiben für die anstehende Versorgungseinstellung beziehen sich allgemein auf die Einstellung von Energie und somit auf Strom und Gas. Dies hat aber nicht zu bedeuten, dass beide Versorgungssparten gesperrt werden. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 35.681 Sperrandrohungen versendet. Im Jahr 2014 - bis einschließlich 09.12.2014 - wurden insgesamt 30.354 Sperrandrohungen versendet.
    • b)Wie viele Sperrungen sind im Bereich von Mietwohnungen in dem Zeitraum auf einen Zahlungsverzug des Mieters zurückzuführen, wie viele Sperrungen sind auf einen Zahlungsverzug des Vermieters zurückzuführen (bitte ebenfalls getrennt auflisten)? Hierüber erhebt die Mainova keine Statistik.
  2. Wie hoch ist die Anzahl der Haushalte, denen von der Mainova im Jahr 2013 und im laufenden Kalenderjahr 2014 (bitte getrennt auflisten) Gas abgestellt wurde? Im Jahr 2013 wurden insgesamt 8.377 Versorgungseinstellungen durchgeführt. Davon entfielen etwa 30 Prozent auf den Energieträger Gas. Im Jahr 2014 wurden - bis einschließlich 09.12.2014 - 6.872 Versorgungseinstellungen durchgeführt. Davon entfielen etwa 30 Prozent auf den Energieträger Gas.
    • a)Wie viele Sperrandrohungen wurden in dem Zeitraum verschickt (bitte ebenfalls getrennt auflisten)? Siehe Antwort Pkt. 1a
    • b)Wie viele Sperrungen sind im Bereich von Mietwohnungen in dem Zeitraum auf einen Zahlungsverzug des Mieters zurückzuführen, wie viele Sperrungen sind auf einen Zahlungsverzug des Vermieters zurückzuführen (bitte ebenfalls getrennt auflisten)? Siehe Antwort Pkt. 1b
  3. Wie viele Haushalte in Frankfurt waren in den Jahren 2010, 2011, 2012, 2013 und im laufenden Kalenderjahr 2014 (bitte jeweils getrennt auflisten) von Wassersperrungen betroffen? Es wurden 2010 insgesamt 38, 2011 insgesamt 41, 2012 insgesamt 42, 2013 insgesamt 20 und 2014 insgesamt 29 Wassersperrungen durchgeführt.
    • a)Wie viele Sperrandrohungen wurden in dem Zeitraum verschickt (bitte ebenfalls getrennt auflisten)? Es wurde 2010 insgesamt 162-mal, 2011 insgesamt 160-mal, 2012 insgesamt 169-mal, 2013 insgesamt 132-mal und 2014 insgesamt 88-mal angedroht, die Wasserversorgung einzustellen.
    • b)Wie viele Sperrungen sind im Bereich von Mietwohnungen in dem Zeitraum auf einen Zahlungsverzug des Mieters zurückzuführen, wie viele Sperrungen sind auf einen Zahlungsverzug des Vermieters zurückzuführen (bitte ebenfalls getrennt auflisten)? Die Wasserversorgungsverträge sehen vor, dass der Versorgungsvertrag mit dem Eigentümer des zu versorgenden Grundstücks geschlossen wird. Daher sind die durchgeführten Wasserversorgungseinstellungen allesamt auf eine Nichtzahlung des Eigentümers zurückzuführen.
  4. Wie viele Haushalte gibt es, die im Zeitraum von 2010 bis zum laufenden Kalenderjahr 2014 von mehreren Sperren betroffen waren? Dies betrifft etwa 10% der Kunden, bei denen die Versorgung eingestellt wurde.
  5. Welche Erkenntnisse gibt es über die Lebenssituation (wie z. B. die Anzahl der Haushalte mit Kindern, die Anzahl der Haushalte im SGB II-Leistungsbezug, die Anzahl von Rentnerinnen und Rentnern etc.) der Betroffenen von Strom-, Gas- und/oder Wassersperrungen? Der Mainova-Konzern erhebt keine sozio-demographischen Daten seiner Kunden. Deshalb kann keine Aussage zu den Lebensumständen getroffen werden.
  6. Welche Kosten entstehen den Kundinnen und Kunden im Zusammenhang mit der Aufhebung von Strom-, Gas- und/oder Wassersperrungen? Strom ( nach Sperrart differenziert)
    • a)Automaten/Stöpselsperrung und Entsperrung 202,03 €
    • b)Kasten/Wandlersperrung und Entsperrung 252,95 € Gas
    • a)Sperrung und Entsperrung 202,03 € Wasser
    • a)Sperrung und Entsperrung 202,03 €

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 27. November 2014AA 742Strom-, Gas- und Wassersperrungen der MainovaSTVV-Anfrage · LINKE.
  2. 23. Januar 2015Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 8 Wochen
    BB 35Strom-, Gas- und Wassersperrungen der Mainova
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 37 · 10.02.2015
TO I, TOP 11
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 35 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDP
Sonstige:
Freie Wähler (Kenntnis)Römer (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER und RÖMER (= Kenntnis)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 37 · 19.02.2015
TO I, TOP 20
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 35 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDP
Sonstige:
Freie Wähler (Kenntnis)Römer (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER und RÖMER (= Kenntnis)

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