Abitur auf Umwegen
Zusammenfassung
Der Bericht des Magistrats thematisiert den Übergang von Schülerinnen und Schülern mit einem qualifizierenden Realschulabschluss auf allgemeinbildende Gymnasien in Frankfurt. Es wird aufgezeigt, dass der Übergang auf diese Schulform in Hessen der übliche Weg zur allgemeinen Hochschulreife ist. Zudem wird auf die Notwendigkeit von Längsschnittdaten hingewiesen, um den Bildungsweg der Kohorten besser nachvollziehen zu können.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBericht
In den letzten fünf Jahren sind 2.939 Schülerinnen und Schüler mit einem qualifizierenden Realschulabschluss auf ein allgemeinbildendes Gymnasium übergegangen. Wie viele davon die Schule später mit der allgemeinen Hochschulreife abgeschlossen haben, ist der Schulstatistik nicht zu entnehmen. Insgesamt haben in Frankfurt in diesem Zeitraum 11.910 Schülerinnen und Schüler die Schule mit der allgemeinen Hochschulreife abgeschlossen. Der Schulabgangsstatistik enthält keine Informationen darüber, welche Schulformen im Verlauf des Bildungsweges vor diesem Abschluss besucht wurden. In den letzten fünf Jahren haben in Frankfurt 11.910 Schülerinnen und Schüler die Schule mit der allgemeinen Hochschulreife abgeschlossen. Welche Schulformen im Verlauf des Bildungsweges vorher besucht wurden und welche Abschlüsse dort erworben wurden, ist der Schulabgangsstatistik nicht zu entnehmen. Der Übergang auf die Sekundarstufe II eines Gymnasiums oder auf ein berufliches Gymnasium nach dem Erwerb des qualifizierenden Realschulabschlusses ist kein Umweg, sondern in Hessen der übliche Weg zur allgemeinen Hochschulreife für Schülerinnen und Schüler, die zunächst eine Gesamtschule oder eine Realschule besucht haben. Für die gewünschte Auswertung gibt es keine passende Datenerhebung, deshalb können wir die Frage nicht beantworten. Um diese Frage beantworten zu können, wären Längsschnittdaten erforderlich, mit denen der Bildungsweg der jeweiligen Kohorte über die Jahre verfolgt wird. Wir können aus den beschriebenen Gründen die Migrationsanteile nur für alle Abgängerinnen und Abgängern der allgemeinbildenden Schulen mit Abitur ausweisen. Bei diesen lag der Anteil mit Migrationshintergrund im Jahr 2016 bei 19,5 %, im Jahr 2017 bei 21,7 %, im Jahr 2018 bei 24,7 %, im Jahr 2019 bei 26,1 % und im Jahr 2020 bei 30,8 %.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 12. Februar 2019AA 449Abitur auf UmwegenSTVV-Anfrage · FRANKFURTER
- 3. Mai 2019BB 148Abitur auf UmwegenMagistratsbericht
- 20. Dezember 2019BB 519Abitur auf UmwegenMagistratsbericht
- 12. Oktober 2020BB 558Abitur auf UmwegenMagistratsbericht
- 12. März 2021BB 111Abitur auf UmwegenMagistratsbericht
- 1. Oktober 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 137 WochenBB 356Abitur auf UmwegenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt, BFF-BIG und FRAKTION gegen LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung)