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Menschen mit Behinderung in den regulären Arbeitsmarkt helfen

Vorlagentyp: B
38 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 Sitzung

Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt vor, das Angebot abBi zu fördern, um Menschen mit Behinderungen den Zugang zum regulären Arbeitsmarkt zu erleichtern. Dies soll durch individuelle Beratung und Unterstützung geschehen, um die Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu verbessern. Das erwartete Ergebnis ist eine höhere Anzahl an Menschen mit Behinderungen, die erfolgreich in reguläre Arbeitsverhältnisse vermittelt werden können.

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Bericht

zu

  1. Der Landeswohlfahrtsverband - zuständig für die Personengruppe, auf die sich die Anfrage bezieht - teilte auf Anfrage mit, dass zum Stand 12/2022 insgesamt 5.265 Menschen aus Frankfurt Eingliederungshilfe bekamen; davon 1.581 Personen mit einer geistigen Behinderung und 459 Personen mit einer körperlichen Behinderung. Die Zahlen beziehen sich auf die Herkunft der Personen (Wohnsitz in der Stadt Frankfurt), wobei die Leistungen nicht ausschließlich im Stadtgebiet Frankfurt stattfinden, sondern teilweise auch außerhalb Frankfurts erfolgen. zu
  2. Der Landeswohlfahrtsverband teilte mit, dass zum Stand 12/2022 insgesamt 1.254 Menschen aus Frankfurt, davon 769 Personen mit einer geistigen Behinderung und 79 Personen mit einer körperlichen Behinderung, in einer Werkstatt Leistungen bekamen. Die Zahlen beziehen sich auf die Herkunft der Personen (Wohnsitz in der Stadt Frankfurt), wobei die Leistungen nicht ausschließlich im Stadtgebiet Frankfurt stattfinden, sondern teilweise auch außerhalb Frankfurts erfolgen. zu
  3. Die "Maßnahmenliste Inklusion" der gjb (Gesellschaft für Jugendbeschäftigung e.V.) gibt eine detaillierte Übersicht über 44 in Frankfurt bestehende Unterstützungs- und Ausbildungsangebote im Bereich Übergang Schule/Beruf: https://gjb-frankfurt.de/downloads Die Maßnahmenliste führt viele Angebote - von Beratung über Qualifizierung bis Ausbildung - auf. Die Liste wird derzeit überarbeitet und in eine Datenbank überführt, damit die Informationen besser geordnet und gefiltert werden können. Ferner organisiert die städtische Stabsstelle Inklusion regelmäßig mit der IHK Frankfurt und dem Netzwerk Inklusion Deutschland Veranstaltungen für Menschen mit Behinderungen und Unternehmen. Hier können Kontakte geknüpft werden, um zu einem Praktikum, einer Ausbildung oder einer Beschäftigung zu kommen. Zuletzt wurde am 14.06.2023 ein Azubi-Speeddating für Menschen mit und ohne Behinderungen durchgeführt. Das nächste Angebot wird beim Karrieretag am 23.11.2023 in der Jahrhunderthalle Höchst stattfinden. Siehe www.personalforum-inklusion.de . zu
  4. Nach dem fachlichen Austausch mit der gjb und der Bundesagentur für Arbeit (Kostenträger) kommt der Magistrat zu dem Schluss, dass abBi für einen bestimmten Teil der Menschen mit Behinderungen eine sinnvolle Maßnahme ist, da es Menschen mit Behinderungen, die von vornherein den ersten Arbeitsmarkt anstreben, den Umweg über eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen erspart. Voraussetzungen: - Der Mensch mit Behinderung ist Schulabgänger:in, - hat einen festgestellten Anspruch auf Bildung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, - möchte sich aber in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes beruflich orientieren und qualifizieren, - entscheidet sich für die Leistungserbringung im Wege des persönlichen Budgets, - und für die Maßnahme abBi. Eine Kostenübernahme durch die Bundesagentur für Arbeit ist grundsätzlich bereits jetzt möglich. Es stehen keine Regularien entgegen. Der Ablauf ist wie folgt: Die Reha-Beratungsfachkraft der Bundesagentur für Arbeit berät den Menschen mit Behinderung und stellt gemeinsam mit ihm individuelle Stärken und Handlungsbedarfe fest. Den daraus resultierenden Bedarf zur Teilhabe am Arbeitsleben kann der Mensch mit Behinderung wahlweise auch durch Nutzung des persönlichen Budgets eigenverantwortlich und selbstbestimmt abwickeln. So kann er sich auch für die Maßnahme abBi entscheiden, mit der Bundesagentur für Arbeit als Kostenträger. Notwendig ist lediglich, dass er im von der Reha-Beratungsfachkraft festgelegten Rahmen bleibt. Der Bedarf an der Maßnahme abBi in Frankfurt ist quantitativ schwer einschätzbar. Es wird davon ausgegangen, dass die Zielgruppe klein ist. Denn zum einen nutzen nur wenige Menschen die Möglichkeit, ihre Leistungen auf dem Weg des persönlichen Budgets in Anspruch zu nehmen. Zum anderen zeigt die Erfahrung der Fachkräfte für berufliche Integration der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, dass die Zahl derer, die erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können, im kleinen einstelligen Prozentbereich anzusiedeln ist. Derzeit gibt es das Angebot abBi in Frankfurt nicht. Der Magistrat wird auf Träger zugehen, sie über abBi informieren, und für eine Aufnahme des Angebots in das Trägerspektrum werben.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. November 2022AA 169Menschen mit Behinderung in den regulären Arbeitsmarkt helfenSTVV-Anfrage · CDU
  2. 24. Februar 2023BB 102Menschen mit Behinderung in den regulären Arbeitsmarkt helfenMagistratsbericht
  3. 7. August 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 38 Wochen
    BB 305Menschen mit Behinderung in den regulären Arbeitsmarkt helfen
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 20 · 14.09.2023
TO I, TOP 22
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 305 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfD
Sonstige:
Volt (Kenntnis)FRAKTION (Kenntnis)ÖkoLinX-ELF (Kenntnis)BFF-BIG (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE. und AfD Sonstige Voten/Protokollerklärung: Volt, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Kenntnis)

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