Kein Platz für Stadtteilkultur: Vereine und Musikgruppen bald heimatlos?
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Petterweilstraße — 9 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 13.07.2026.
- Baumringe Petterweilstraße/Ecke Saalburgstraße bepflanzen13.07.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- In der Presse war zu lesen, dass die Nutzung des Hochbunkers in der Petterweilstraße nach wie vor ungeklärt ist und wohl18.06.2026 · F (Frage zur Fragestunde Stadtverordnetenversammlung)
- Zukunft und Nutzung des Bunkers in der Petterweilstraße 6816.06.2026 · V (Auskunftsersuchen)
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Bericht des Magistrats vom 10.06.2013, B 291
Betreff: Kein Platz für Stadtteilkultur: Vereine und Musikgruppen bald heimatlos? Vorgang: A 318/13 RÖMER Zu Frage
- Der Magistrat wird sich weiterhin um einen Erwerb des Bunkers Petterweilstraße 68 bemühen, soweit es die Haushaltslage zulässt. Die Ausschreibung des Bunkers durch die zuständige Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist jedoch noch immer nicht erfolgt. Zu Frage
- Es trifft zu, dass für den Bunker Petterweilstraße die Nutzung als Probe- oder Aufenthaltsraum aus Brandschutzgründen untersagt wurde. Die bisherige Nutzung des Bunkers trotz unzureichender Brandschutzeinrichtungen kann kein Präjudiz dafür sein, dass der Bunker auch weiterhin ohne entsprechende Ertüchtigungen genutzt werden kann. Es ist vielmehr als glücklicher Umstand zu werten, dass der unzureichende Brandschutz in der Vergangenheit nicht zu Schadensereignissen geführt hat. Zu Frage
- Die Stadt Frankfurt am Main verfügt nicht über ausreichend alternative Räumlichkeiten, die die bislang von den Vereinen genutzten Räume in dem Bunker Petterweilstraße ersetzen könnten. Den Vereinen ist die durch städtische Zuschüsse vergünstigte Möglichkeit einer Anmietung von Räumlichkeiten der Saalbau GmbH bekannt. Zu Frage
- Grundsätzlich ist es dem Magistrat in kulturpolitischer Hinsicht ein wesentliches Anliegen, Frankfurter Stadtteil- und Vereinskultur zu unterstützen. Die geförderte Bereitstellung von Saalbau-Räumlichkeiten und Projektfördermittel für Maßnahmen der Stadtteilkultur unterstreichen dies. Allerdings stehen dem Magistrat, der die Einschränkungen bei der Nutzung von Bunkerräumlichkeiten durch die dort ansässigen Vereine sehr bedauert, keine ausreichenden Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung, die für die Vereine durch die Entscheidung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben entstehenden Beeinträchtigungen vollständig zu kompensieren.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. März 2013AA 318Kein Platz für Stadtteilkultur: Vereine und Musikgruppen bald heimatlos?STVV-Anfrage · RÖMER
- 10. Juni 2013Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 12 WochenBB 291Kein Platz für Stadtteilkultur: Vereine und Musikgruppen bald heimatlos?Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD und LINKE.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD und RÖMER gegen LINKE. (= Kenntnis als Zwischenbericht) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP, FREIE WÄHLER und Piraten (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten Sonstige Voten/Protokollerklärung: RÖMER (= Kenntnis)