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Methodische Mängel beim Mietspiegel 2026

Vorlagentyp: B
10 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren

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Bericht

Es werden keine Schlüsse aus dem Projekt Mietenmonitor für die Gewichtung im Rahmen der Mietspiegel-Erstellung gezogen. Die einzelnen Datenbestände werden zweckbestimmt erhoben und verarbeitet. Eine Verknüpfung von Datenbeständen ist weder vorgesehen noch möglich. Die Datenbestände sind grundsätzlich nicht vergleichbar, da grundlegende Unterschiede bei der Auswahl-Grundgesamtheit und Methodik der Daten-Erhebung bestehen. Trotz dieser Diskrepanzen bei Erhebungsmethodik und Datengrundlage, zeigen sich bei der Betrachtung der jeweiligen Ergebnisse ähnliche Tendenzen. Die Wahl der Stichprobenmindestgröße wurde im Einklang mit den Anforderungen der MsV (§ 11 Abs. 3 MsV) getroffen. Der Rücklauf bzw. die Ausfallquote lag im erwartbaren Bereich, hat sich jedoch - mutmaßlich aufgrund der Einführung der Auskunftspflicht - gegenüber früheren Erhebungen deutlich verbessert. Der Magistrat verweist ergänzend auf das Kapitel 4 der öffentlich zugänglichen Dokumentation des Frankfurter Mietspiegels 2026. Im Rahmen der Erhebung wurden keine Daten zur Frage danach, ob Wohnraum ehemals preisgebunden war oder nicht, erhoben. Der Gesamtbestand an Wohnungen für Sozialwohnungsberechtigte betrug im Jahr 2023 28.033 Wohnungen. Im Jahr 2024 verringerte sich der Bestand auf 27.842 Wohnungen. Im Jahr 2025 stieg der Bestand wieder auf 28.266 gebundene Wohnungen. Im Rahmen der Stichprobenziehung wurde die Auswahlgrundlage auf Basis des Melderegisters um die beim Amt für Wohnungswesen geführten, öffentlich geförderten Wohnungen sowie um Bestände von Dritten mit nach § 87a des Zweiten Wohnungsbaugesetzes geförderten Wohnungen bereinigt. Ein Abgleich von vermerkten Förderende-Fristen mit dem Stichtag der Mietspiegelerhebung wurde vorgenommen. Ferner enthielt der Screening-Fragebogen entsprechende Filter-Fragen, um die Mietspiegel-Relevanz festzustellen. Bei der Frage ist nicht klar erkennbar, worauf sich das hypothetische Szenario bezieht. Die Frage kann deshalb nicht beantwortet werden. Nein. Der Anteil der Mietverhältnisse in der Stichprobe, bei denen angegeben wurde, dass ein Staffelmietvertrag vorlag, lag bei 8 Prozent, bei Indexmietverträgen bei 7,9 Prozent. Der Vertragstyp ist ein sogenanntes außergesetzliches Merkmal. Solche Merkmale dürfen bei der Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete mit Hilfe des Mietspiegels nicht einfließen, können aber seit Erlass der Mietspiegel-Verordnung durch die Bundesregierung unter bestimmten Voraussetzungen kontrolliert werden. Für den Mietspiegel 2026 wurden, soweit ein Preiseinfluss festgestellt wurde, außergesetzliche Merkmale - darunter auch der Vertragstyp - auf alle Fälle quadratmeterbezogen umgelegt. Hierzu wurde ein Verfahren entsprechend der Mittelwert-Imputation gewählt, dass in Fällen von multiplikativen Absolutmietenmodellen empfohlen wird. Das Urteil des Amtsgerichts Frankfurt zur hessischen Mieterschutzverordnung hat keine Auswirkungen auf die rechtliche Einordnung und datenmäßige Gewichtung der Neuvertragsmieten im aktuellen Mietspiegelverfahren. Der Position der Landesregierung folgend, ist die hessische Mieterschutzverordnung (HeMISchuVO) weiterhin formell in Kraft.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. Juli 2026AA 16Methodische Mängel beim Mietspiegel 2026STVV-Anfrage · AfD
  2. 25. September 2026Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 10 Wochen
    BB 287Methodische Mängel beim Mietspiegel 2026
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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