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Ermäßigte Einzelfahrscheine für Frankfurt-Pass-Inhaberinnen und -Inhaber

Vorlagentyp: B
362 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren9 Sitzungen

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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 25.08.2017, B 279

Betreff: Ermäßigte Einzelfahrscheine für Frankfurt-Pass-Inhaberinnen und -Inhaber Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 01.06.2017, § 1429 Anlage 7 - E 29/17 CDU/SPD/GRÜNE - Der im Etat-Antrag erwähnte Kinderfahrschein ist gegenüber dem regulären Einzelfahrschein um ca. 43% reduziert. Wenn FrankfurtPass-Inhaber Kinderfahrscheine kaufen könnten, würden der Stadt Frankfurt am Main geschätzt Kosten in Höhe von jährlich ca. 1.500.000 € entstehen, d.h. ca. 1,5 Mio Euro müssten nach den gültigen Regularien des Rhein-Main-Verkehrsverbundes jedes Jahr zum Ausgleich entgangener Einnahmen an den RMV gezahlt werden. Dieser Schätzung liegen folgende Daten und vereinfachende Annahmen zugrunde: Von den derzeit ca. 70.000 FrankfurtPass-Inhabern besitzen ca. 20.000 bereits eine Zeitkarte (Jahres- oder Monatsfahrkarte) und benötigen keine Einzelfahrscheine. Es wird unterstellt, dass die restlichen 50.000 FrankfurtPass-Inhaber und -Inhaberinnen im Durchschnitt einmal im Monat mit dem ÖPNV unterwegs sein werden, d.h. zwei vergünstigte Einzelfahrscheine pro Monat kaufen und dafür 1,65 € anstelle von 2,90 € bezahlen. Dadurch entstehen die o. g. genannten Mindereinnahmen in Höhe von ca. 1.500.000 €. Es dient zur Kenntnis, dass es bundesweit keine praktischen Erfahrungen oder belastbare Daten oder Prognosen dazu gibt, wie häufig Personen mit einem "Sozial-Pass" vergünstigte Einzelfahrscheine kaufen. Die hier gegriffene Zahl von einer Hin- und Rückfahrt pro Person im Monat erscheint plausibel unter Berücksichtigung der Tatsache, dass sicher nicht alle FrankfurtPass-Inhaber ein derartiges Angebot wahrnehmen würden und beispielsweise Kinder unter sechs Jahren zwar einen FrankfurtPass besitzen können, aber im ÖPNV sowieso unentgeltlich unterwegs sind. Unberücksichtigt bei dieser Schätzung bleibt auch, dass mutmaßlich mehr Frankfurter Bürgerinnen und Bürger Anspruch auf einen FrankfurtPass haben als sie ihn tatsächlich beantragt haben und besitzen. Ob und in welchem Ausmaß die Möglichkeit, einen subventionierten Einzelfahrschein kaufen zu können, dazu beträgt, dass mehr Personen sich um einen FrankfurtPass bemühen, kann nicht vorhergesehen werden. Ferner werden mögliche "Wanderungseffekte" bei dieser Schätzung nicht berücksichtigt: Es ist durchaus anzunehmen, dass FrankfurtPass-Inhaber, die heute eine Jahres- oder Monatskarte haben (Subventionierung je nach Art der Zeitkarte zwischen 25 und 30%) zur dann höher subventionierten Einzelfahrkarte wechseln. In diesem Sinne kann der hier genannte Betrag von 1,5 Mio. Euro nur als grobe Schätzung angesehen werden. Für belastbare Prognosen wären eine aufwändige Auswertung von Daten aus der Antragstellung für den FrankfurtPass und vor allem Befragungen unerlässlich. Unabhängig von der Frage nach den zu erwartenden Kosten für subventionierte Einzelfahrscheine lassen die gültigen RMV-Regularien den Verkauf von Kinderfahrscheinen an FrankfurtPass-Inhaber nicht ohne Weiteres zu: Jede (subventionierte) Fahrkartenart ist in den Vertriebssystemen (z.B. Fahrscheindrucker im Bus, Fahrkartenautomat) und in den elektronischen Hintergrundsystemen gesondert zu hinterlegen. Es ist nicht zulässig, den genau definierten und von der Aufsichtsbehörde (RP Darmstadt) genehmigten Kinderfahrschein (auch) als subventioniertes Erwachsenen-Ticket anzubieten. Für subventionierte Fahrscheine muss die Stadt Frankfurt am Main die jeweilige Differenz zum Regeltarif dem RMV erstatten, wobei die Abrechnung stückzahlscharf zu erfolgen hat. Eine Trennung von regulären Kinderfahrscheinen und subventionierten Erwachsenen-Tickets wäre jedoch nicht möglich. FrankfurtPass-Inhaber, die beim Einstieg in den Bus einen Kinderfahrschein kaufen, müssten ihren FrankfurtPass vorzeigen und sich damit als berechtigt ausweisen. Abgesehen davon, dass sich durch dieses Prozedere die Einstiegszeiten in den Bus verlängern würden, birgt es für die FrankfurtPass-Inhaber u.U. ein diskriminierendes Moment. Auch bei Fahrkartenkontrollen in Bussen oder in S-, U- und Straßenbahnen müssten Erwachsene, die einen Kinderfahrschein vorzeigen, sich in jedem Fall zusätzlich mit ihrem FrankfurtPass ausweisen. Für mögliche Vergünstigungen für FrankfurtPass-Inhaber auch bei Einzelfahrkarten sind andere Wege als der Erwerb eines Kinderfahrscheins zu suchen und zu prüfen.Nebenvorlage: Antrag vom 15.09.2017, NR 405

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 26. April 2017EE 29Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Produktbereich: 16 Nahverkehr und ÖPNV Produktgruppe: 16.10 traffiQ (Treuhandbereich) Ermäßigte Einzelfahrscheine für Frankfurt-Pass-Inhaberinnen und -InhaberEtatantrag · CDU, SPD, GRÜNE
  2. 25. August 2017Sie sind hier
    BB 279Ermäßigte Einzelfahrscheine für Frankfurt-Pass-Inhaberinnen und -Inhaber
    Magistratsbericht
  3. 15. September 2017NRNR 405Andere Wege für ermäßigte Einzelfahrscheine für Frankfurt-Pass-Inhaberinnen und -Inhaber findenSTVV-Antrag · Linke
  4. 2. April 2024Antwort des Magistrats · nach 362 WochenBB 121Andere Wege für ermäßigte Einzelfahrscheine für Frankfurt-Pass-Inhaberinnen und Inhaber findenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf9 Beratungen
Verkehrsausschusses
Sitzung 14 · 19.09.2017
TO I, TOP 21
Zur Kenntnis
1. Die Vorlage B 279 dient zur Kenntnis. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Verkehrsausschuss die Beratung der Vorlage NR 405 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Ablehnung:
Linke
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER gegen LINKE. (= Zurückweisung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 14 · 21.09.2017
TO I, TOP 18
Beraten
1. Die Beratung der Vorlage B 279 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 405 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTION
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 15 · 26.09.2017
TO I, TOP 28
Beraten
1. Die Beratung der Vorlage B 279 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 405 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 17 · 28.09.2017
TO I, TOP 6
Beraten
1. Die Beratung der Vorlage B 279 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. a) Die Beratung der Vorlage NR 405 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Daum, Buchheim, Rinn, Hanisch, Busch, Siefert und zu Löwenstein sowie von Oberbürgermeister Feldmann und Stadtrat Oesterling dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
zu 2 / a)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL zu 2. zu a) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 15 · 13.11.2017
TO I, TOP 17
Zur Kenntnis
1. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Soziales und Gesundheit die Beratung der Vorlage B 279 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Soziales und Gesundheit die Beratung der Vorlage NR 405 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDFDP
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD und FDP zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD und FDP

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 16 · 14.11.2017
TO I, TOP 20
Beraten
1. Die Beratung der Vorlage B 279 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 405 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeBFFFrankfurter
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeBFFFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., BFF und FRANKFURTER zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., BFF und FRANKFURTER

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 18 · 16.11.2017
TO II, TOP 58
Beraten
1. Die Beratung der Vorlage B 279 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 405 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeBFFFrankfurter
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeBFFFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., BFF und FRANKFURTER zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., BFF und FRANKFURTER

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 17 · 12.12.2017
TO I, TOP 18
Zur Kenntnis
1. Die Vorlage B 279 dient zur Kenntnis. 2. Die Beratung der Vorlage NR 405 wird bis zu den Etatberatungen zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDFDPBFFFrankfurter
Ablehnung:
LinkeFRAKTION
Sonstige:
ÖkoLinX-ARL (B 279 = Zurückweisung)
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP, BFF und FRANKFURTER gegen LINKE. (= Zurückweisung) und FRAKTION (= Kenntnis im Rahmen NR 405) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (B 279 = Zurückweisung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 19 · 14.12.2017
TO II, TOP 41
Zur Kenntnis
1. Die Vorlage B 279 dient zur Kenntnis. 2. Die Beratung der Vorlage NR 405 wird bis zu den Etatberatungen zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDFDPBFFFrankfurter
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ARLFRAKTION
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP, BFF und FRANKFURTER gegen LINKE. und ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung) sowie FRAKTION (= Kenntnis im Rahmen NR 405) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

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