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Kindergesundheitsbericht: Nötige Maßnahmen müssen getroffen werden!

Vorlagentyp: B
23 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren7 SitzungenAngenommen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 27.05.2013, B 275

Betreff: Kindergesundheitsbericht: Nötige Maßnahmen müssen getroffen werden! Vorgang: A 267/12 FDP

  1. Welche Konsequenzen zieht der Magistrat aus den Ergebnissen des Kindergesundheitsberichtes? Bereits gezogene Konsequenzen aus den vorhergehenden Kindergesundheitsberichten sind jeweils abschließend in den einzelnen Kapiteln des Gesundheitsberichtes zu finden. Auf Grund des Umfangs, verweisen wir auf das "Fazit" der einzelnen Kapitel ( S. 34, 57, 70, 86, 100, 120, 139 und "Was tut Frankfurt am Main" S. 88). Im dezernatsübergreifenden Projekt "Gelingender Start ins Leben am Beispiel eines Stadtteils - Ausbau eines Netzwerkes für Frankfurter Kinder" wurden u.a. die gesundheitlichen Entwicklungsbedingungen exemplarisch in einem Stadtteil untersucht und erforderliche Konsequenzen formuliert. Nicht zuletzt auf Grund der Daten aus den Kindergesundheitsberichten wurde als Standort für dieses Projekt der Stadtteil Fechenheim ausgewählt.
  2. Wie beurteilt der Magistrat, dass Kinder mit Migrationshintergrund einen deutlich schlechteren Versorgungsuntersuchungsstatus haben als Kinder ohne Migrationshintergrund? Die prozentual geringere Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchungen im Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund kann mit Einsichts- und Verständnisproblemen hinsichtlich dieses bis Ende 2007 freiwilligen präventiven Angebotes zusammenhängen. Seit Beginn 2008 besteht nach dem "Hessischen Gesetz zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes für Kinder" eine gesetzliche Pflicht zur Durchführung der Vorsorgeuntersuchungen. Erste Auswirkungen verzeichnet das Amt für Gesundheit im Rahmen der Datenerhebung durch einen deutlichen Anstieg der durchgeführten U8- und U9-Untersuchungen. Die weiterhin bestehende Differenz in der Wahrnehmung der U8- und U9-Untersuchung zwischen deutschen Kindern und Kindern mit Migrationshintergrund kann u.a. dadurch herrühren, dass letztere nicht selten im Ausland geboren wurden und damit nicht in das deutsche Vorsorgeuntersuchungssystem eingeschleust wurden. Im Übrigen ist zu erwarten, dass sich die Teilnahmehäufigkeiten mit zunehmender Dauer der überwachten gesetzlichen Pflicht zur Durchführung der Vorsorgeuntersuchungen für alle Kinder bei über 90% einpendeln werden.
  3. Was gedenkt der Magistrat gegen die Tendenz der Adipositas bei Jungen in der Stadt Frankfurt zu unternehmen? Was gegen die Tendenz zum Übergewicht bei Mädchen? und
  4. Mit welchen Ernährungs- und Bewegungskonzepten will der Magistrat gegen die Problematik der Übergewichtigkeit bei Kindern vorgehen? Sind bereits erste Maßnahmen getroffen worden? Wenn ja, um welche Maßnahmen handelt es sich im Einzelnen? Wenn nein, warum nicht? Schon bei den Einschulungsuntersuchungen erfolgen Zuweisungen zum Projekt "Kinder in Balance bringen" (Angebot der Facheinrichtung "Balance - Beratung und Therapie von Ess-Störungen") zur Beratung und ggf. Therapieeinleitung. Präventive Ernährungs- und Bewegungskonzepte werden im Rahmen des "Netzwerkes Ernährungsgesundheit für Kinder in Frankfurter Stadtteilen" an Kinder, Eltern und Betreuungspersonen vermittelt. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt des "Frankfurter Zentrums für Ess-Störungen" und der Facheinrichtung "Balance - Beratung und Therapie von Ess-Störungen" gefördert vom Amt für Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main. Entsprechend der Datenlage zur Übergewichtsprävalenz in den früheren Gesundheitsberichten wurden bevorzugt Stadtteile im Westen Frankfurts betreut. Der Magistrat fördert seit 2004 die Teilnahme von ganzen Schulklassen an dem bundesweiten Programm Klasse2000. Dieses Projekt engagiert sich auf dem Gebiet der schulischen Gesundheitsförderung für Kinder im Grundschulalter. Besondere Schwerpunkte des Programms sind Ernährungsgesundheit, Bewegungsförderung, Suchtprävention und Stressbewältigung. Momentan nehmen in Frankfurt am Main knapp einhundert Grundschulklassen an dem zweijährigen Programm teil, wobei es dem hiermit betrauten Amt für Gesundheit derzeit trotz der schwierigen Finanzlage der Kommune möglich ist, allen teilnehmenden Klassen eine Vollförderung zukommen zu lassen. Für den Bereich der Schulen macht der Magistrat darüber hinaus auf das Arbeitsfeld "Schule & Gesundheit" des Hessischen Kultusministeriums aufmerksam sowie auf das "Grundlagenpapier S&G 2002 - 2008" und das "Grundlagenpapier S&G 2002 - 2011". Zentrales Ziel des Arbeitsfeldes "ist eine Verbesserung der Bildungsqualität durch eine nachweisbar gesteigerte Gesundheitsqualität" (Grundlagenpapier 2002-2011, Seite 12). Das Hessische Kultusministerium berücksichtigt hier das Rahmenkonzept der WHO "Gesundheit für alle" und damit in Verbindung stehende Strategien für die Umsetzung (siehe dazu auch www.schuleundgesundheit.hessen.de). Gemäß dem Grundlagenpapier ist eines der operati-ven Hauptziele, dass bis 2011 in allen Schulen "Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention im Schulprogramm verankert" (ebd. S. 7) werden sollten. Ziel ist die Förderung der Gesundheit sowohl von Schülerinnen und Schülern als auch von Lehrerinnen und Leh-rern. In dem Grundlagenpapier wird u.a. die körperliche Gesundheit bzw. das Ernährungs-verhalten der Kinder und Jugendlichen benannt (vgl. ebd. S. 8 ff.). Im Kindergesundheitsbericht wird u.a. konstatiert, dass "in einigen Stadtteilen mit schlechterer sozialer Lage auch eher ein höherer Anteil an übergewichtigen bzw. adipösen Kindern vorzufinden ist" (Kindergesundheitsbericht 2012, S. 85) und damit Hinweise geliefert werden, "dass mit schlechterer sozialer Lage auch der Anteil an übergewichtigen und adipösen Kin-dern im Stadtteil steigt" (ebd.). In diesem Zusammenhang ist allerdings darauf hinzuweisen, dass diese Ergebnisse mit weiteren quantitativen Forschungsmethoden abgesichert werden müssten (vgl. ebd.). Diese Einschätzung deckt sich u.a. mit den Ausführungen in dem "Grundlagenpapier 2002-2011", in welchen ebenfalls auf den Zusammenhang zwischen sozialem Status und Ge-sundheit bzw. Ernährungsverhalten hergestellt wird (S. 9). Für die Frankfurter Schulen gibt es zudem Mindestanforderungen/Qualitätskriterien für das Mittagessen. So muss es möglich sein, aus dem Angebot einen Wochenspeiseplan gemäß der "Bremer Checkliste" zusammenzustellen. Ziel der Verpflegung ist eine Auswahl und Zu-sammenstellung der Lebensmittel und Mahlzeiten auf Basis der aktuellen ernährungswis-senschaftlichen Empfehlungen, wie sie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) in ihren "Qualitätsstandards für die Schulverpflegung" empfiehlt. So sind beispielsweise die Empfehlungen für die altersgerechte Ernährung von Schulkindern sowie die Nährstoff- empfehlungen der DGE zu beachten. Neben den Maßnahmen, die im Kindergesundheitsbericht benannt werden, und den z.B. bereits vorhandenen sport-, bewegungs- und gesundheitsfördernden Angeboten in den Schulen in Frankfurt am Main möchte der Magistrat daher mit den Ausführungen zu den nachstehenden Fragen insbesondere Beiträge zur Verbesserung von Chancen-/Bildungsgerechtigkeit in den Fokus nehmen. Dies vor dem Hintergrund, dass u.a. die frühe Kindheit eine herausragende Bedeutung für die weitere soziale und gesellschaftliche Teilhabe hat.
  5. Die S-ENS haben gezeigt, dass die Dauer des Kindergartenaufenthaltes einen deutlichen Einfluss auf die Sprachentwicklung eines Kindes hat. Welche konkreten Schritte wird der Magistrat unternehmen, damit insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund früh genug in Kindergärten kommen und ihre Sprachentwicklung ausreichend gefördert werden kann? Im Kindergesundheitsbericht wurden Ergebnisse vorgestellt, "die Hinweise darauf geben, dass mit zunehmender Dauer des Kindergartenbesuchs weniger Auffälligkeiten in den Sprachstandtests (S-ENS) feststellbar waren, und dies nicht nur bei Kindern mit Migrationshintergrund, sondern auch bei deutschen Kindern" (Kindergesundheitsbericht, S. 140). Im Ausblick des Kindergesundheitsberichts wird zudem benannt, dass der Ausbau an Kindergartenplätzen in Frankfurt am Main begrüßt wird. Zentrales Ziel des Magistrats ist die kontinuierliche Weiterentwicklung von Frankfurt am Main als Familienstadt. Diese Weiterentwicklung umfasst zugleich Überlegungen, welche Beiträge von kommunalpolitischer Seite geleistet werden können, um dem Postulat der Chancengleichheit in bildungspolitischen Kontexten und dem Abbau von sozialen Ungleichheiten sukzessive näher zu kommen. Zudem sind Gender Mainstreaming und Frauenförderung zwei Strategien, zu welchen sich die Stadt Frankfurt am Main eindeutig positioniert. Insbesondere für Frauen soll ein sozialpolitischer Rahmen geschaffen werden, der ihnen Erwerbstätigkeit ermöglicht. Der Magistrat hält den weiteren Ausbau von Betreuungsplätzen in Betreuungseinrichtungen und Ganztagsangeboten in Schulen für unabdingbar, um die Teilhabemöglichkeiten in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Familien in Frankfurt am Main zu fördern. Über ein bedarfsgerechtes Angebot könnte zudem die Verweildauer in Einrichtungen sowie damit verbundene Sprachförderungsmöglichkeiten gestärkt werden. Es werden folgende Entwicklungsschritte und Maßnahmen unterstützt: - Die Verbesserung des Zugangs von benachteiligten Familien zu Bildungs- und Betreuungsangeboten; dies in Form einer abgestimmten Maßnahmenplanung mit den Trägern von Kindertageseinrichtungen bzw. Ganztags- und Betreuungsangeboten. - Die Sicherstellung einer bedarfsgerechten Kindertagesbetreuung bzw. den forcierten Ausbau an Betreuungsplätzen für Kinder durch - den Ausbau an -mit Rechtsansprüchen verbundenen- Betreuungsplätzen für Kinder unter 3 Jahren und für Kindergartenkinder, - den Ausbau von Betreuungsplätze für Grundschulkinder bzw. von Erweiterten Schulischen Betreuungen in Grundschulen, - die Umsetzung der Offenen Frankfurter Ganztagsschulen (vgl. B 19 2012) sowie - grundsätzlich die Förderung der Ganztags(schul)entwicklung in Frankfurt am Main. - Die Sicherstellung einer qualitativ guten Bildung, Betreuung und Erziehung durch - die Einhaltung von Gruppenobergrenzen, - den Einsatz von Fachkräften und durch die Beachtung der Qualität der Fachkräfte (keine fachfremden Betreuungskräfte), - die Verbesserung der Qualität der Ausbildung - die professionelle Gestaltung von frühkindlichen Erziehungs- und Bildungsprozessen. - Aktuell hat der Magistrat eine Expertise "Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen in Frankfurt am Main" bei der Goethe Universität in Frankfurt am Main in Auftrag gegeben. Die Erstellung der Expertise soll im Kontext des aktuellen Forschungsstandes zur Sprachdiagnostik und zur Sprachförderung durchgeführt werden. Ziele sind die Weiterentwicklung der Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen, die Weiterqualifizierung von Fachkräften und daraus resultierend die Entwicklung von praxisrelevanten Folgerungen und konkreten Handlungsempfehlungen. Es erfolgt - eine Bestandsaufnahme zu den Ansätzen, Konzepten und Programmen zur Sprachdiagnostik und Sprachförderung in Frankfurter Kindertageseinrichtungen, - die Prüfung und Bewertung der methodischen Ansätze und Annahmen, - eine Bestandsaufnahme und Prüfung der Konzepte und Methoden, die sich auf die Aus-, Fort- und Weiterbildung von sozialpädagogischen Fachkräften in Frankfurt am Main beziehen, - eine Bestandsaufnahme der Instrumente zur Sprachstanderfassung von mehrsprachigen Kindern in Frankfurter Kindertageseinrichtungen inklusive Bewertung. - Das trägerübergreifende Projekt bzw. Angebot "wortstark" zur sprachlichen Bildung in Frankfurt am Main, das die Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften (nach dem MultiplikatorInnen-Prinzip) umfasst sowie die Arbeit zum Thema Sprache mit Eltern und ehrenamtlichen Elternbegleiterinnen/Elternbegleitern: das Projekt setzt an der Sprachenvielfalt und an der Haltung "Sprache macht Spass" an. Unter Wertschätzung der Erstsprache von Kindern entwickeln die beteiligten Einrichtungen für sie passende Sprachförderkonzepte, um das Erlernen der deutschen Sprache zu fördern. Neben dieser fachlichen Ausrichtung hat die Vernetzung innerhalb der Stadtteile einen hohen Stellenwert. - Die Anerkennung und Förderung von Mehrsprachigkeit vor dem Hintergrund, dass Frankfurt am Main eine internationale und interkulturelle Stadt ist, in der über 170 Sprachen gesprochen werden: mit Blick auf die positiven Ergebnisse und Erfahrungen von "wortstark" empfiehlt der Magistrat, das Thema Sprachförderung bzw. den Schwerpunkt Deutsch als Zweitsprache als dezernats-/ämterübergreifendes bzw. interdisziplinäres Thema weiterzuentwickeln. Beispielsweise könnte eine Fachgruppe zum Thema Mehrsprachigkeit / Deutsch als Zweitsprache in Frankfurt am Main initiiert werden unter Beteiligung von Ämtern, Trägern etc., die sich der Thematik abgestimmt widmet.
  6. Was wird der Magistrat unternehmen, damit mögliche Initiativen und Förderungen transparenter für Betroffene werden, um so Chancengleichheit für Kinder, gleich welcher Herkunft, zu gewährleisten? Zu erwähnen ist das Projekt "KoGI", Kommunale Gesundheitsinitiative, in dem interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger mit verschiedenen ethnischen Hintergründen in gesundheitlichen und präventiven Themen geschult werden. Im Sinne einer Multiplikatorenfunktion soll dieses Wissen in Beratungen und Schulungen im jeweiligen ethnischen Umfeld weitergegeben werden. Die KoGI- Ausbildung findet im Amt für Gesundheit statt, unter anderem zum Thema Kindergesundheit mit Schwerpunkt hinsichtlich Ernährungsfragestellungen und Bewegungsförderung. Darüber hinaus wird das Familienbildungsprogramm HIPPY (Home Instruction Program for Preschool Youngsters and Parents) in Frankfurt am Main vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten, unter Mitwirkung des Amtes für Gesundheit, mit dem Ziel der frühen Förderung der vier- bis sechsjährigen Kinder erfolgreich durchgeführt. Dieses Präventions- und Integrationsprogramm bereitet die Kinder auf die Schule vor. Zielgruppe des Programms sind Familien mit Kindern im Vorschulalter - insbesondere Migrantenfamilien. Die Hauptakteure sind die Eltern, die möglichst über den gleichen Migrationshintergrund verfügen. Im Jahr 2009/2010 nahmen in Frankfurt am Main 110 Familien erfolgreich am Programm teil. Im Zuge der Umsetzung des Integrations- und Diversitätskonzepts hält der Magistrat eine ämterübergreifende Verständigung über konzertiere Maßnahmen zur Verbesserung der Bil. dungssituation von Eltern und Kindern in schwierigen sozio-ökonomischen Lebenslagen für sinnvoll. Grundlage sind die Handlungsziele 19 - 33 des Konzepts. Globalziel ist die Verbes. serung der Chancengleichheit für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Notwendig sind umfassende Maßnahmen der Elternbildung - angefangen mit dem Einsatz von Familienhebammen und Kinderkrankenschwestern durch das Amt für Gesundheit über niedrigschwellige Angebote der Erziehungsberatung sowie Elterninformationen zu Ernährung, Bildungssystem etc. bis hin zu Deutschkursen für Eltern, die die Sprache noch nicht sprechen. ln den "Mama lernt Deutsch"-Kursen des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten werden z.B. auch Ernährungsfragen und Erziehungsfragen thematisiert.
  7. Welche Erklärung hat der Magistrat für den Umstand, dass Kinder in den östlichen und westlichen Stadtteilen häufiger an Übergewicht leiden, als Kinder aus anderen Teilen Frankfurts? In den östlichen und westlichen Stadtteilen wohnen aufgrund der verhältnismäßig niedrigen Mieten überdurchschnittlich viele Familien - darunter viele Neuzuwanderer aus Krisenländern der EU - die sich in einer prekären ökonomischen Situation befinden und einen niedrigen Bildungsstand aufweisen. Armut und geringe Bildung sind nachweislich Faktoren, die zu verstärktem Übergewicht bei Kindern und Erwachsenen führen. Aber auch mangelnde Sprachentwicklung (nicht nur bei Kindern mit Migrationshintergrund) und mangelnde Deutschkenntnisse bei Kindern mit Migrationshintergrund haben ihre Ursache z.T. in der prekären Situation der Familien. In diesem Kontext verweist der Magistrat zudem auf die Ergebnisse des "Monitoring 2011 zur sozialen Segregation und Benachteiligung in Frankfurt am Main". Die Stadtbezirke mit den höchsten Benachteiligungsfaktoren bzw. mit dem höchsten Benachteiligungsindex sind: Gallus, Riederwald, Fechenheim-Nord und -Süd, Griesheim-Ost, Höchst-Ost, Zeilsheim-Nord, Sossenheim-Ost (vgl. Monitoring 2011, S. 80 ff.). Die unterschiedlichen Gründe für die Verdichtung von Benachteiligungsformen können dem Monitoring 2011 entnommen werden. Im Vergleich zeigen die Ergebnisse des Kindergesundheitsberichtes, dass sich diese westlichen und östlichen Stadtbezirke in den 15 Stadtteilen wieder finden, die den vergleichsweise höchsten Anteil an übergewichtigen oder adipösen Kindern aufweisen (vgl. Kindergesundheitsbericht, Abbildung 47, S. 85).

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 17. Dezember 2012AA 267Kindergesundheitsbericht: Nötige Maßnahmen müssen getroffen werden!STVV-Anfrage · FDP
  2. 27. Mai 2013Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 23 Wochen
    BB 275Kindergesundheitsbericht: Nötige Maßnahmen müssen getroffen werden!
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf7 Beratungen
OBR 11
Sitzung 22 · 17.06.2013
TO II, TOP 10
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 275 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDCDUGrüneFreie WählerFDP
Ablehnung:
Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, CDU, GRÜNE, FREIE WÄHLER und FDP gegen LINKE. (= Zurückweisung)

OBR 6
Sitzung 22 · 18.06.2013
TO I, TOP 50
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 275 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 1
Sitzung 22 · 25.06.2013
TO I, TOP 31
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 275 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

KAV
Sitzung 15 · 26.08.2013
TO II, TOP 70
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 275 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 22 · 02.09.2013
TO I, TOP 23
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 275 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDPFreie WählerRömer
Sonstige:
Linke (Kenntnis)Piraten (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. und Piraten (= Kenntnis)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 22 · 05.09.2013
TO I, TOP 18
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 275 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerPiratenRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 14 · 08.10.2013
TO I, TOP 11
Angenommen
Der Vorlage B 275 wird zugestimmt. Beschlussausfertigung(en): § 3561,

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Mitdiskutieren

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