Stadt Frankfurt als familienfreundliche Arbeitgeberin zertifizieren
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main plant, sich als familienfreundliche Arbeitgeberin zertifizieren zu lassen. Aufgrund der aktuellen Haushaltslage und der finanziellen Einschränkungen wird jedoch von der Zertifizierungsabsicht Abstand genommen. Die Stadt hat bereits umfangreiche Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ergriffen.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenBericht
Von der Zertifizierungsabsicht wird aufgrund der Haushaltslage Abstand genommen.
Begründung: Für die Zertifizierung waren Mittel in Höhe von 10.000 € eingeplant. Nach weitergehenden Recherchen zu dem Auftrag ist deutlich erkennbar, dass der bezifferte Betrag bereits zum Einstieg in ein strukturiertes Verfahren bei Weitem nicht ausreichen wird. Ein entsprechender Zertifizierungsprozess bindet zumindest mittelfristig und ist auf die Umsetzung dauerhafter Maßnahmen ausgerichtet. Dies löst in der Begleitung insgesamt nicht unerhebliche Folgekosten aus.
In Anbetracht der Haushaltslage steht zur Finanzierung der vorgesehenen Zertifizierung derzeit kein Budget aus vorhandenen Mitteln zur Verfügung. Die Corona-Krise bestimmt anhaltend die finanzielle Situation der Stadt. Aufgrund der wegen der pandemiebedingten Steuerausfälle verschlechterten Haushaltslage ist nicht zu erwarten, dass neue Mittel ohne Weiteres generiert werden können.
Gleichwohl unternimmt die Stadt Frankfurt am Main seit vielen Jahren große und nachhaltig angelegte Anstrengungen und Aktivitäten, den Bedarfen und Anforderungen als familienfreundliche Arbeitgeberin zu entsprechen. Durch den Schlussbericht des Hessischen Rechnungshofes im Rahmen der 222. Vergleichenden Prüfung der fünf geprüften Großstädte Hessens im Prüfungsschwerpunkt "Personalmanagement" ist aktuell festgestellt worden, dass die Stadt Frankfurt am Main umfangreiche Konzepte erarbeitet hat und ihren Mitarbeitenden weitreichende Optionen der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf ermöglicht. Die von der Stadt Frankfurt am Main ergriffenen Maßnahmen wurden als sachgerecht bestätigt.
Auf der Grundlage der Dienstvereinbarung Nr. 233 "Eckpunkte eines effektiven Personalmanagements in einer zukunfts- und mitarbeiter/-innenorientierten Stadtverwaltung", den laufenden Prozessen u. a. zu einem gesamtstädtischen Führungsverständnis und der Kampagne "Stadt-Up Frankfurt" wird das Thema Arbeitgeberattraktivität durch unterschiedlichste Maßnahmen jeweils zukunftsfähig ausgerichtet. Familienfreundliche Arbeitgeberin zu sein ist dabei ein wesentlicher Bestandteil und wird im Rahmen der internen Strukturen kontinuierlich weiterentwickelt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. März 2018EE 49Produktbereich: 32 Personal und Organisation Produktgruppe: 32.06 Zentrale Personalangelegenheiten Stadt Frankfurt als familienfreundliche Arbeitgeberin zertifizierenEtatantrag · CDU, SPD, GRÜNE
- 24. Juni 2022Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 223 WochenBB 254Stadt Frankfurt als familienfreundliche Arbeitgeberin zertifizierenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und FRAKTION (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION