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Frühe Bildung braucht mehr Qualität Inhaltlich und zeitlich differenzierte Angebote mit angemessenem Personal Eltern brauchen ein flexibles Betreuungsangebot

Vorlagentyp: B
45 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren4 Sitzungen

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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 28.04.2006, B 245

Betreff:

Frühe Bildung braucht mehr Qualität Inhaltlich und zeitlich differenzierte Angebote mit angemessenem Personal Eltern brauchen ein flexibles Betreuungsangebot

Vorgang:

Beschl. d. Stv.-V. vom 26.01.2006, § 10647

- NR 2111 GRÜNE -

Zu I Ziffer 1:

Der Magistrat erarbeitet zurzeit eine Beschlussvorlage zur Einführung eines neuen Personalbemessungssystems für die sozialpädagogischen Fachkräfte einschließlich der Leitungskräfte in den städtischen Kindertageseinrichtungen (Kindergarten- und Hortbereich).

Neben einer Erhöhung des Personalschlüssels im Kindergartenbereich gemäß o.a. Beschluss (§ 10647 vom 26.01.2006) werden auch Änderungen einbezogen, die sich durch die Einführung von Zwei-Drittel-Horten ergeben (vgl. § 10455 vom 15.12.2005 zu M 198 vom 16.09.2005, hier Ziffer 2.3).

Die Beschlussvorlage wird weiter berücksichtigen, dass gemäß § 74 Absatz 5 SGB VIII bei der finanziellen Förderung von Kindertageseinrichtungen freier Träger vergleichbare Grundsätze und Maßstäbe anzuwenden sind.

Der Magistrat wird – ggf. als Stufenplan - die zusätzlich erforderlichen Haushaltsmittel kalkulieren sowie den erweiterten Personalbedarf ermitteln. Es ist vorgesehen, die Eckdaten noch für die Beratungen zum Haushalt 2007 bzw. Stellenplan 2007 zur Verfügung zu stellen.

Zu II und III a):

Der Magistrat erarbeitet zurzeit ein Konzept für die Einführung erweiterter Öffnungs- und Betreuungszeiten in den Frankfurter Kindertageseinrichtungen mit Schwerpunkt im Kindergarten- und Hortbereich (vgl. auch B 145 vom 13.03.2006).

Für den Bereich der städtischen Kinderkrippen wurde bereits mit B 812 vom 09.12.2005 zur Frage verlängerter Öffnungszeiten Stellung genommen. Demnach plant der Betrieb Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, den Eltern zwei Zeitmodelle (7.00 – 17.00 bzw. 8.00 bis 18.00 Uhr) anzubieten. Eine Ausweitung der Öffnungszeit von 10 Stunden ist aktuell nicht vorgesehen, da diese nach einer internen Elternbefragung ausreichend ist.

Mit dem Schwerpunkt im Kindergartenbereich plant der Magistrat, nach Möglichkeit bereits ab August 2006 in einzelnen Einrichtungen eine Verlängerung der Öffnungszeit um 1 bzw. 2 Stunden zu erproben. In einem ersten Abstimmungsgespräch mit den größeren Trägern und Dachverbänden im Kita-Bereich wurde dieses Vorhaben begrüßt und die Beteiligung mit 1 bis 2 Einrichtungen pro Trägerbereich in Aussicht gestellt. Bei einem Beginn noch in 2006 müsste die Finanzierung durch Umschichtung im Rahmen der bestehenden Haushaltsansätze erfolgen.

Der Magistrat wird die Eckdaten zu den zusätzlich erforderlichen Haushaltsmitteln für die Beratungen zum Haushalt 2007 zur Verfügung stellen bzw. im Rahmen des neuen Personalbemessungskonzepts für die städtischen Kindertageseinrichtungen berücksichtigen.

Generelle Regelungen zu Leistungsumfang und Finanzierung erweiterter Öffnungs- und Betreuungszeiten sollen im Rahmen der Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung der Finanzierungsmodalitäten im Kita-Bereich ab 2008 (nach Ablauf der aktuell geltenden vertraglichen Regelungen) erarbeitet werden. Diese Arbeitsgruppe setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Frankfurt am Main und den Dachverbänden der Kita-Träger zusammen und wird im Mai 2006 ihre Arbeit aufnehmen.

Zu III

b)

Der jährliche Bericht des Magistrats zur Fortschreibung der Kita-Entwicklungsplanung (Kindergarten- und Hortbereich) beinhaltet regelmäßig auch eine Auswertung zu den vertraglich vereinbarten Betreuungszeiten im Kindergartenbereich und dokumentiert die Entwicklung seit 1994. Danach wurde das seit vielen Jahren verfolgte Ziel einer kontinuierlichen Erhöhung des Ganztagsanteils und ein entsprechender Rückgang des Halbtagsanteils erreicht.

Die letzte Bestandserhebung zum Stichtag November 2005 weist bei den Ganztagsplätzen eine erneute Steigerung um 3,5 % auf nunmehr 53,8 % auf.

Der Halbtagsanteil ist weiter auf den bisher niedrigsten Wert von 22,1 % gesunken. Die Zahl der 1996 eingeführten sog. "Zwei-Drittel-Plätze“ hat sich seit einigen Jahren bei rund einem Viertel eingependelt (2005: 24,1 %).

Der Magistrat plant, den Ganztagsanteil trägerübergreifend auf ca. 60 % zu erhöhen und wird die Eckdaten zu den hierfür zusätzlich erforderlichen Haushaltsmitteln für die Beratungen zum Haushalt 2007 zur Verfügung stellen bzw. im Rahmen des neuen Personalbemessungskonzepts für die städtischen Kindertageseinrichtungen berücksichtigen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 14. November 2005NRNR 2111Frühe Bildung braucht mehr Qualität Inhaltlich und zeitlich differenzierte Angebote mit angemessenem Personal Eltern brauchen ein flexibles BetreuungsangebotSTVV-Antrag · GRÜNE
  2. 28. April 2006Sie sind hier
    BB 245Frühe Bildung braucht mehr Qualität Inhaltlich und zeitlich differenzierte Angebote mit angemessenem Personal Eltern brauchen ein flexibles Betreuungsangebot
    Magistratsbericht
  3. 1. September 2006MM 175Frühe Bildung braucht mehr Qualität - Personalbemessungssystem in städtischen KindertageseinrichtungenMagistratsvortrag
  4. 22. September 2006Antwort des Magistrats · nach 45 WochenBB 392Frühe Bildung brauche mehr QualitätMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
KAV
Sitzung 5 · 29.05.2006
TO II, TOP 37
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 245 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 1 · 12.06.2006
TO I, TOP 45
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 245 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis, da der Ausschuss weitere Informationen erwartet. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneFAG
Ablehnung:
SPDLinke.wasgFDPBFF
Sonstige:
REP (Kenntnis)NPD (Kenntnis)E.l (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE und FAG gegen SPD, LINKE.WASG, FDP und BFF (= Kenntnis) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP, NPD und E.L. (= Kenntnis)

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 45 · 27.06.2006
TO I, TOP 4
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 245 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 4 · 25.09.2006
TO I, TOP 3
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage B 245 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke.wasgFDPFAGBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG und BFF

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