Neubau des Funktionsgebäudes an den Ersatzneubau des Klinikums Frankfurt-Höchst (II. Bauabschnitt) hier: Bau- und Finanzierungsvorlage
Zusammenfassung
Der Magistrat schlägt vor, die Klinikapotheke am Standort Höchst an einen externen Apothekendienstleister zu vergeben, um wirtschaftliche Effizienz zu gewährleisten. Dies ist notwendig, da die Fortführung der Apotheke mit hohen Kosten und negativen Deckungsbeiträgen verbunden wäre. Die erwarteten Ergebnisse sind eine Verbesserung der finanziellen Situation des Klinikums und die Möglichkeit, zusätzliche Erlöse durch medizinische Leistungen zu generieren.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenBericht
Der Magistrat hat nachfolgenden Bericht der Geschäftsführung zum Prüfauftrag erhalten. Die Geschäftsführung der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH hatte bereits mehrfach das weitere Bestehen der Klinikapotheke prüfen lassen und in verschiedenen Gremien detailliert dargelegt, dass die Klinikapotheke am Standort Höchst zukünftig nur mit einem erheblichen zusätzlichen Kosten- und Investitionsaufwand, verbunden mit merklichen negativen Deckungsbeiträgen, weiterbetrieben werden kann. Zusätzlich dazu würden hohe Interimskosten für die Zeit nach der Fertigstellung des Ersatzneubaus bis zur Fertigstellung des Funktionsgebäudes anfallen. Auch der finanziell bedeutende Sachverhalt, dass die Zytostatika-Therapie ein sehr stark reglementierter Bereich auf medizinischer/pharmazeutischer, wie auch auf finanzieller Ebene ist und die Erlöse hieraus perspektivisch die stetig steigenden Kosten nicht mehr decken werden, ist zu beachten und wurde ebenfalls bereits mehrfach erläutert. Unter Abwägung der wirtschaftlichen und organisatorischen Auswirkungen wurde von der Geschäftsführung und Aufsichtsrat nach sorgfältiger Beurteilung der Fakten beschlossen, die Klinikapotheke am Standort Höchst im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens an einen externen Apothekendienstleister zu vergeben. Die Geschäftsführung sieht hierin auch ihre Verantwortung zum Gesellschafter und dem Unternehmen, das Klinikum unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten auszurichten. Neben den beschriebenen positiven wirtschaftlichen Aspekten durch die Vergabe der Apotheke an einen externen Dienstleister können durch die Implementierung medizinischer Leistungen (ambulantes OP-Zentrum, Ärztezentrum) im K-Bau zusätzliche Erlöse für das Klinikum erwirtschaftet werden. Ein Behalt der Klinikapotheke, mit erkennbarer Unwirtschaftlichkeit, kann von der Geschäftsführung nicht vertreten werden. Gegenüber der Vergabe der Krankenhausapotheke an einen externen Dienstleister besteht aus Sicht der Geschäftsführung keine wirtschaftliche Alternative.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 26. Februar 2021MM 38Neubau des Funktionsgebäudes an den Ersatzneubau des Klinikums Frankfurt-Höchst (II. Bauabschnitt) hier: Bau- und FinanzierungsvorlageMagistratsvortrag
- 28. Mai 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 13 WochenBB 233Neubau des Funktionsgebäudes an den Ersatzneubau des Klinikums Frankfurt-Höchst (II. Bauabschnitt) hier: Bau- und FinanzierungsvorlageMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und FRAKTION (= Kenntnis)