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Auswirkungen des Deutschlandtickets auf den ÖPNV in Frankfurt

Vorlagentyp: B
12 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren1 Sitzung

Zusammenfassung

Der Bericht behandelt die finanziellen und betrieblichen Auswirkungen des Deutschlandtickets auf den ÖPNV in Frankfurt am Main. Es wird erwartet, dass das Ticket vor allem Pendler anzieht und die Fahrgastzahlen steigert, während gleichzeitig Kapazitätsreserven bestehen. Ein detailliertes Umsetzungskonzept für den Nahverkehrsplan wird erarbeitet.

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Bericht

Zu

  1. Zu den finanziellen Auswirkungen des Deutschlandtickets auf die Finanzierung des ÖPNV in Frankfurt am Main bedarf es einer Auswertung des Erlasses des Landes Hessen zu den Billigkeitsleistungen. Diese liegt aktuell noch nicht vor. Aus der Bundesrahmenrichtlinie, die als Basis für die Regelungen der Bundesländer dienen soll, ergibt sich, dass zumindest in 2023 mit einem vollen Ausgleich der Fahrgeldausfälle durch das Deutschlandticket auf dem Niveau von 2019 zuzüglich der durchschnittlichen Tarifsteigerungen zu rechnen ist. Für die Jahre 2024 und 2025 ist ein Übergangsverfahren auf Basis der Verkäufe nach Postleitzahlen der Fahrgäste geplant, wobei die Regelungen zur Einnahmenaufteilung in den Verbünden bis auf Weiteres grundsätzlich bestehen bleiben werden. Die Entwicklung der Fahrgeldeinnahmen wird kontinuierliche evaluiert. Ab 2026 soll eine neue Einnahmenaufteilung, orientiert an der Nutzung der Verkehrsmittel durch die Fahrgäste, bundesweit abgestimmt werden. Ein Ausschreibungsverfahren zur Entwicklung eines solchen Einnahmenaufteilungsverfahrens ist in Vorbereitung. Zu 2. und
  2. Die Auswirkungen des Deutschlandtickets auf die Zahl der Fahrgäste in Frankfurt am Main können zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht belastbar abgeschätzt werden. Die Erfahrungen mit dem zeitlich befristeten 9-Euro-Ticket im Sommer 2022 haben gezeigt, dass insbesondere abends und am Wochenende mit einer Steigerung der Fahrgastzahlen zu rechnen ist. Die im Nahverkehrsplan vorgesehenen Kriterien zur Auslastungsqualität werden jedoch auch weiterhin eingehalten werden. Durch verstärktes Arbeiten im Homeoffice ist aktuell immer noch eine geringere Fahrgastnachfrage als vor der Corona-Pandemie festzustellen. Somit gibt es Kapazitätsreserven, die für eine Nachfragesteigerung durch das Deutschlandticket zur Verfügung stehen. Sollte es wider Erwarten zu einer Überschreitung der Auslastungskriterien kommen, wird das Angebot durch größere Fahrzeuge oder zusätzliche Fahrten angepasst werden. Zu
  3. Der beschlossene Nahverkehrsplan (NVP) sieht den Ausbau von Park&Ride- und Bike&Ride-Plätzen im ganzen Stadtgebiet vor. Ein detailliertes Umsetzungskonzept wird zurzeit erarbeitet. Dies gilt unabhängig von der Einführung des Deutschlandtickets. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass durch das Deutschlandticket vor allem Pendler, die längere Entfernungen zurücklegen, verstärkt vom Pkw auf den ÖPNV wechseln.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 1. März 2023AA 200Auswirkungen des Deutschlandtickets auf den ÖPNV in FrankfurtSTVV-Anfrage · CDU
  2. 26. Mai 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 12 Wochen
    BB 220Auswirkungen des Deutschlandtickets auf den ÖPNV in Frankfurt
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 19 · 10.07.2023
TO I, TOP 127
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 220 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltFRAKTIONÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG

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