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Auswirkungen des Deutschlandtickets auf den ÖPNV in Frankfurt

Vorlagentyp: ACDU
12 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Das Deutschlandticket soll ab Mai 2023 eingeführt werden, um den ÖPNV attraktiver zu machen und die Fahrgastzahlen zu erhöhen. Dies bringt jedoch Herausforderungen für die Finanzierung und den Ausbau des ÖPNV mit sich, da die Einnahmen aus dem Fahrkartenverkauf voraussichtlich sinken werden.

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Fragen an den Magistrat

Ab Mai 2023 soll das Deutschlandticket, das bundesweit die Nutzung des Öffentlichen Nah- und des Regionalverkehrs für 49 € im Monat erlaubt, eingeführt werden. Ziel ist es, den ÖPNV durch einen günstigen Preis und ein einziges Ticket, das Zugangsbarrieren durch unterschiedliche Tarifstrukturen und separate Fahrscheine in den einzelnen Kommunen und Gebietskörperschaften beseitigt, attraktiver zu machen. Dadurch werden sich die Fahrgastzahlen deutlich erhöhen. So wünschenswert dies im Sinne einer notwendigen Verkehrswende ist, die eine Verringerung des Autoverkehrs durch eine Bereitstellung von Alternativen wie eine Angebotsverbesserung im ÖPNV erreichen will, so stellt andererseits das Deutschlandticket die Kommunen bei der Finanzierung und dem Ausbau des ÖPNV vor große Herausforderungen. Verringerte Einnahmen aus dem Fahrkartenverkauf, die zur Finanzierung schon des bisherigen ÖPNV-Angebots unverzichtbar sind und nicht nur kurzfristig von Bund und Land ausgeglichen werden müssen, treffen auf Ausgabensteigerungen durch eine Ausweitung der Fahrten von S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahn und Bussen, um das erwartete erhöhte Fahrgastaufkommen ohne Qualitätseinbußen bewältigen zu können. Dazu kommen weitere Ausgabensteigerungen für den ohnehin notwendigen Ausbau und die Instandsetzung der ÖPNV-Infrastruktur.

Dies vorausgeschickt, fragen wir den Magistrat:

  1. Welche Auswirkungen wird das Deutschlandticket auf die Finanzierung des ÖPNV in Frankfurt haben?
  2. Welche Veränderung der Fahrgastzahlen in Frankfurt werden durch das Deutschlandticket erwartet?
  3. Welche Vorbereitungen werden getroffen, um den zu erwartenden Fahrgastanstieg ohne Qualitätsverluste zu bewältigen?
  4. Welche Erhöhung der ÖPNV-Fahrgastzahlen bei den Pendlern werden erwartet und gibt es Vorbereitungen, parallel auch Park-and-Ride-Angebote zu verbessern?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 1. März 2023Sie sind hier
    AA 200Auswirkungen des Deutschlandtickets auf den ÖPNV in Frankfurt
    STVV-Anfrage · CDU
  2. 26. Mai 2023Antwort des Magistrats · nach 12 WochenBB 220Auswirkungen des Deutschlandtickets auf den ÖPNV in FrankfurtMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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