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Prävention stärken, Jugendkriminalität wirksam vorbeugen

Vorlagentyp: B
21 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren14 Sitzungen
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 20.02.2009, B 126

Betreff: Prävention stärken, Jugendkriminalität wirksam vorbeugen Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 06.11.2008, § 4851 - NR 1099 CDU und GRÜNE - Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main begrüßt die Erklärung des Evangelischen Regionalverbandes vom 29.04.2008 und unterstützt die Forderungen zur Stärkung de Prävention und zur Senkung der Jugendkriminalität in Frankfurt am Main. Aus diesem Grund werden bereits zahlreiche Maßnahmen und Projekte freier Träger der Jugendhilfe mit entsprechenden Zuschüssen gefördert und durch die Besonderen Dienste des Jugend- und Sozialamtes fachlich begleitet. Im Bereich der Prävention sind dies Projekte wie: - Soziale Trainingskurse für straffällig gewordene junge Menschen - Anti-Gewalt-Seminare - Anti-Gewalt-Training - "Keep-Cool-Training" - Besondere Einzelbetreuung für straffällig gewordene Mädchen und junge Frauen - Verkehrs-Sicherheits-Seminare - Verkehrsunterricht der Verkehrswacht für Verkehrssünder - Bildhauerwerkstatt zur Förderung straffällig gewordener Jugendlicher - Täter-Opfer-Ausgleich. Dies sind beispielhafte Projekte und Maßnahmen. Daneben gibt es weitere, durch den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main geförderte, Hilfen zur Unterstützung der Persönlichkeit und eines straffreien Lebens. Gleichwohl sieht der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main, dass es noch weiteren Förderbedarf gibt und die beschriebenen Präventions- und Erziehungsmaßnahmen noch weiter ausgebaut werden können. Darüber hinaus ist der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main aktiv an der Projektierung und Umsetzung eines "Hauses des Jugendrechts" im Sozialrathausbezirk Höchst beteiligt. Hier soll durch eine behördenübergreifende Vernetzung von Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendgerichtshilfe und unter Beteiligung freier Träger der Jugendhilfe ein neues Konzept zur Stärkung der Prävention und Senkung von Jugendkriminalität erprobt und auch wissenschaftlich begleitet werden. Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main verspricht sich durch diese neue Form der direkten Zusammenarbeit, außer der Stärkung des präventiven Ansatzes, eine Verkürzung von Verfahrenszeiten bei Jugendlichen und Heranwachsenden, die straffällig geworden sind. Sollte das Konzept funktionieren, werden wesentliche Punkte des Forderungskataloges des Evangelischen Regionalverbandes umgesetzt. Die bestehenden präventiven Ansätze im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit wurden in der Vergangenheit und werden auch in Zukunft weiter ausgebaut. So wurden 2008 ein neues Jugendhaus in Preungesheim Ost und der Jugendtreff Im Mainfeld gebaut sowie die Aufsuchende Jugendarbeit Eschersheim eingerichtet. 2009 wird der Teenieclub in Seckbach Am Atzelberg um Angebote der Jugendarbeit erweitert werden und eine neue Einrichtung für schwule, lesbische, bisexuelle und transidente Jugendliche im Innenstadtbereich eröffnet werden. Längerfristige Planungen (ab 2011) sehen neue Jugendeinrichtungen auf dem Riedberg, in der Atterberry Siedlung sowie in Enkheim vor. Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main bietet derzeit schon mehrere Qualifikationsmöglichkeiten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe an, die zur Stärkung der Kompetenzen in Konfliktbearbeitung, interkultureller und personaler Hinsicht beitragen und die ausgebaut werden können. Wegen der Zusammenhänge von Gewalt und familiären Kontexten kommt der Stärkung der Erziehungsberatung und Jugendberatung sowie den Möglichkeiten von pädagogisch-therapeutischen Hilfen für den Bereich primärer und sekundärer Prävention große Bedeutung zu. Insgesamt ist die Stadtgesellschaft herausgefordert, neue Konzepte und Angebote zur Stärkung der Elternkompetenzen zu entwickeln und aufzubauen. Vorgeschlagen wird die stärkere Integration von Maßnahmen der Familienbildung in die Elternarbeit pädagogischer Institutionen; ebenso Frankfurter Pilotprojekte, um im Verbund mit Kindertagesstätten und Grundschulen präventive Konzepte mit frühzeitiger Einbeziehung der Eltern zu erproben. Die 15 Frankfurter Erziehungsberatungsstellen sind seit 2007 mit einem gleichen Finanzvolumen ausgestattet. Hierbei erbringen die kirchlichen Träger einen 20% Eigenanteil und ein Träger ist mit einem Plus für seine Migrationsarbeit versehen. Die Arbeit der Erziehungsberatungsstellen ist in einer Leitlinie festgelegt und wird in diesem Umfang auch geleistet. Bei einer stärkeren Integration von Maßnahmen der Familienbildung in die Elternarbeit pädagogischer Institutionen ist eine Erweiterung der personellen Kapazitäten erforderlich. Zurzeit werden in der Stadt Frankfurt am Main von den Familienbildungsstätten im Zusammenwirken mit dem Kinderschutzbund Frankfurt flächendeckend die Kurse "Starke Eltern, starke Kinder" angeboten. Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main entwickelt auch im Bereich der Kindertagesstätten präventive Konzepte in Zusammenarbeit mit den Grundschulen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 24. September 2008NRNR 1099Prävention stärken, Jugendkriminalität wirksam vorbeugenSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
  2. 20. Februar 2009Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 21 Wochen
    BB 126Prävention stärken, Jugendkriminalität wirksam vorbeugen
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf14 Beratungen
KAV
Sitzung 34 · 09.03.2009
TO II, TOP 24
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 126 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 4
Sitzung 30 · 10.03.2009
TO II, TOP 14
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 126 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 5
Sitzung 31 · 13.03.2009
TO I, TOP 33
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 126 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 12
Sitzung 29 · 13.03.2009
TO I, TOP 17
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 126 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 11
Sitzung 29 · 16.03.2009
TO II, TOP 8
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 126 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 1
Sitzung 32 · 17.03.2009
TO I, TOP 33
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 126 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 9
Sitzung 29 · 19.03.2009
TO II, TOP 14
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 126 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 19 · 30.03.2009
TO I, TOP 17
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 126 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 16
Sitzung 31 · 21.04.2009
TO I, TOP 27
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 126 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 6
Sitzung 32 · 21.04.2009
TO I, TOP 66
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 126 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 10
Sitzung 32 · 21.04.2009
TO II, TOP 30
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 126 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 30 · 30.04.2009
TO I, TOP 22
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 126 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Sonstige:
REP (Kenntnis)NPD (Kenntnis)ÖkoLinX-ARL (Zurückweisung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis) ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung)

Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 30 · 04.05.2009
TO I, TOP 15
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 126 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Sonstige:
REP (Kenntnis)NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 33 · 07.05.2009
TO I, TOP 11
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 126 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFFREPNPD
Ablehnung:
ÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, BFF, REP und NPD gegen ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung)

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