Kein Güterverkehr durch dicht besiedelte Wohnviertel
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Bericht des Magistrats vom 09.03.2012, B 119
Betreff: Kein Güterverkehr durch dicht besiedelte Wohnviertel Vorgang: A 19/11 FDP Zu
- Auf Anfrage des Magistrates hat die Deutsche Bahn AG mitgeteilt, dass eine Verlagerung der Güterverkehre auf andere Strecken in den Sommerferien nur möglich war weil, - die Verkehrsnachfrage für den Güterverkehr wegen der Ferienzeit allgemein gering ist und generell weniger Güterzüge in dieser Zeit verkehren, - die Baumaßnahme frühzeitig geplant wurde, sodass bereits zum Jahresfahrplan Umleitungsfahrpläne für eine nicht unerhebliche Anzahl von Güterzügen über andere Strecken - teilweise großräumig zu Ungunsten der Eisenbahnverkehrsunternehmen - konstruiert werden konnten und - die Umleitungen nur in den freien Trassen der Güterzüge, die in den Ferien nicht gefahren sind, geplant und durchgeführt werden konnten. Dennoch wurden die Umleitungsstrecken bis an die Kapazitätsgrenzen ausgelastet. Wenn nun alle angemeldeten Güterzüge wieder verkehren, reichen die Trassenkapazitäten für alle Güterzüge auf der Strecke Hanau - Friedberg und den Umleitungsstrecken nicht mehr aus. Zu 2. - 4: Aus der Stellungnahme der Deutschen Bahn geht hervor, dass es zum einen bis auf die oben beschriebenen Ausnahmen keinen Spielraum für eine andere Führung des Güterverkehrs gibt und im Falle einer dennoch eingestellten Umleitung andere Stadtteile wie zum Beispiel das Stadtteilzentrum von Sachsenhausen, Fechenheim Nord oder das Ostend betroffen wären. Genaue Zahlen betroffener Einwohner können nicht beziffert werden.Nebenvorlage: Antrag vom 09.05.2012, OF 360/9
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 26. Juli 2011AA 19Kein Güterverkehr durch dicht besiedelte WohnviertelSTVV-Anfrage · FDP
- 9. März 2012Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 32 WochenBB 119Kein Güterverkehr durch dicht besiedelte WohnviertelMagistratsbericht
- 9. Mai 2012OFOF 360/9Güterzugverkehr durch dicht besiedelte Frankfurter WohngebieteOrtsbeiratsantrag · FDP, FREIE_WÄHLER
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf8 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: SPD, CDU, GRÜNE, FREIE WÄHLER und FDP; bei Enthaltung LINKE.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FREIE WÄHLER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER und FDP (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen FDP und FREIE WÄHLER (= Zurückweisung) bei Enthaltung SPD und LINKE. zu 2. CDU, GRÜNE, SPD und LINKE. gegen FDP und FREIE WÄHLER (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten