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Vom Jüdischen Museum lernen: Freies WLAN in städtischen Museen

Vorlagentyp: B
20 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren1 Sitzung

Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt vor, in allen städtischen Museen und im Institut für Stadtgeschichte freies WLAN zur Verfügung zu stellen. Dies soll die digitale Teilhabe und den Zugang zu kulturellen Angeboten fördern. Das Projekt ist Teil der Digitalisierungsstrategie "Smart City FFM" und wird durch bauliche Veränderungen in den Museen unterstützt.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Bericht

Fest steht, dass das klassische Verständnis von Museen und Archiven als analoge Erfahrungsräume überholt ist. Diese Feststellung ist ebenso wenig neu, wie es sich bei der Digitalisierung um ein neues gesellschaftliches Phänomen handelt. Die digitale Transformation erfährt allerdings im Zuge der Corona-Pandemie einen deutlichen Schub. Dieser trifft die städtischen Kultureinrichtungen jedoch nicht unvorbereitet. Damit die städtischen Kultureinrichtungen ihrem gesellschaftlich unverzichtbaren Auftrag der kulturellen Bildung und Teilhabe auch in Zukunft gerecht werden und ihre integrative Kraft entfalten, denken sie ihre klassischen Kernaufgaben - nämlich das Sammeln, Forschen, Bewahren, Ausstellen und Vermitteln - neu und zwar digital. Im Sinne eines zeitgemäßen Verständnisses von kultureller Teilhabe sollen digitale Vermittlungsangebote und partizipative Ausstellungsformate einen breiten, dialogorientierten Zugang zu den unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen stärken. Sollen die städtischen Museen und das Institut für Stadtgeschichte auch künftig als öffentliche, publikums- und serviceorientierte Kultureinrichtungen wahrgenommen werden, sind sie zwingend auf ein frei zugängliches WLAN-Angebot angewiesen. Ziel des Magistrats ist es vor diesem Hintergrund, in allen Museen und im Institut für Stadtgeschichte freies WLAN zur Verfügung zu stellen. Die Bedeutung dieses wichtigen Projekts unterstreicht der Magistrat durch die Aufnahme in die gesamtstädtische Digitalisierungsstrategie "Smart City FFM". Um dies flächendeckend zu realisieren sind neben der technischen Ausstattung bauliche Veränderungen in den einzelnen Häusern notwendig. Im Historischen Museum und im Jüdischen Museum ist das freie WLAN in der Ausstellung bereits zugänglich. In den übrigen Museen wird dies innerhalb der ohnehin anstehenden baulichen Veränderungen und Sanierungsmaßnahmen vorgenommen, so dass in absehbarer Zeit alle städtischen Kultureinrichtungen mit WLAN ausgestattet sein werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. Oktober 2020NRNR 1303Vom Jüdischen Museum lernen: Freies WLAN in städtischen MuseenSTVV-Antrag · FRAKTION
  2. 12. März 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 20 Wochen
    BB 118Vom Jüdischen Museum lernen: Freies WLAN in städtischen Museen
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 3 · 13.07.2021
TO I, TOP 141
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 118 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Sonstige:
IBF (Kenntnis)Gartenpartei (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: IBF und Gartenpartei (= Kenntnis)

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