Vom Jüdischen Museum lernen: Freies WLAN in städtischen Museen
Zusammenfassung
Der Magistrat schlägt vor, in allen städtischen Museen und im Institut für Stadtgeschichte freies WLAN zur Verfügung zu stellen. Dies soll die digitale Teilhabe und den Zugang zu kulturellen Angeboten fördern. Das Projekt ist Teil der Digitalisierungsstrategie "Smart City FFM" und wird durch bauliche Veränderungen in den Museen unterstützt.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenBericht
Fest steht, dass das klassische Verständnis von Museen und Archiven als analoge Erfahrungsräume überholt ist. Diese Feststellung ist ebenso wenig neu, wie es sich bei der Digitalisierung um ein neues gesellschaftliches Phänomen handelt. Die digitale Transformation erfährt allerdings im Zuge der Corona-Pandemie einen deutlichen Schub. Dieser trifft die städtischen Kultureinrichtungen jedoch nicht unvorbereitet. Damit die städtischen Kultureinrichtungen ihrem gesellschaftlich unverzichtbaren Auftrag der kulturellen Bildung und Teilhabe auch in Zukunft gerecht werden und ihre integrative Kraft entfalten, denken sie ihre klassischen Kernaufgaben - nämlich das Sammeln, Forschen, Bewahren, Ausstellen und Vermitteln - neu und zwar digital. Im Sinne eines zeitgemäßen Verständnisses von kultureller Teilhabe sollen digitale Vermittlungsangebote und partizipative Ausstellungsformate einen breiten, dialogorientierten Zugang zu den unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen stärken. Sollen die städtischen Museen und das Institut für Stadtgeschichte auch künftig als öffentliche, publikums- und serviceorientierte Kultureinrichtungen wahrgenommen werden, sind sie zwingend auf ein frei zugängliches WLAN-Angebot angewiesen. Ziel des Magistrats ist es vor diesem Hintergrund, in allen Museen und im Institut für Stadtgeschichte freies WLAN zur Verfügung zu stellen. Die Bedeutung dieses wichtigen Projekts unterstreicht der Magistrat durch die Aufnahme in die gesamtstädtische Digitalisierungsstrategie "Smart City FFM". Um dies flächendeckend zu realisieren sind neben der technischen Ausstattung bauliche Veränderungen in den einzelnen Häusern notwendig. Im Historischen Museum und im Jüdischen Museum ist das freie WLAN in der Ausstellung bereits zugänglich. In den übrigen Museen wird dies innerhalb der ohnehin anstehenden baulichen Veränderungen und Sanierungsmaßnahmen vorgenommen, so dass in absehbarer Zeit alle städtischen Kultureinrichtungen mit WLAN ausgestattet sein werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. Oktober 2020NRNR 1303Vom Jüdischen Museum lernen: Freies WLAN in städtischen MuseenSTVV-Antrag · FRAKTION
- 12. März 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 20 WochenBB 118Vom Jüdischen Museum lernen: Freies WLAN in städtischen MuseenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: IBF und Gartenpartei (= Kenntnis)