Sicherheit älterer Bürgerinnen und Bürger weiter erhöhen
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Thema Wohnen verfolgenInhalt
Anfrage vom 18.05.2015, A 853
Betreff: Sicherheit älterer Bürgerinnen und Bürger weiter erhöhen Die Frankfurter Polizei unternimmt zusammen mit der Stadt erhebliche Anstrengungen, um die Sicherheit älterer Menschen zu gewährleisten. Zielgerichtete Präventionsmaßnahmen wie z.B. Vorträge bei Seniorennachmittagen oder die sehr gut angenommenen Stadtrundfahrten mit fachkundiger Aufklärung zum Thema Sicherheit haben zu einer verstärkten Sensibilisierung in der Bevölkerung geführt. Wie aus der Kriminalstatistik 2014 zu entnehmen ist, sind Betrugsfälle mittels des Enkeltricks z.B. leicht zurückgegangen. Auf der anderen Seite haben sich die Fälle von sog. falschen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern - angebliche Vertreterinnen oder Vertreter eines Handwerkbetriebes, eines Energiedienstleisters, eines Pflegedienstes o.ä. - deutlich erhöht; auch sie treffen in erster Linie ältere Menschen und erschüttern ihr Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden - neben den finanziellen Einbußen ein erhebliches psychisches Problem. In diesem Zusammenhang wird der Magistrat gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten:
- Wie kann das bisherige Angebot zur Aufklärung wie z.B. die Stadtrundfahrten ausgebaut werden?
- Welche anderen neuen Maßnahmen können ergriffen werden, um die Aufklärungsarbeit weiter zu intensivieren, um mehr ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu erreichen?
- Welche Möglichkeiten gibt es, zielgerichtete Präventionsmaßnahmen auch für ältere Migrantinnen und Migranten kultursensibel zu vermitteln?
- Wie lässt sich möglichst verhindern, dass vorgebliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegediensten oder städtischen Gesellschaften sich unbefugt Zugang zu den Wohnungen älterer oder gar hilfsbedürftiger Menschen verschaffen?
- Welche Ideen oder Konzepte wurden bereits in Kooperation mit den stadtnahen Gesellschaften sowie den Pflegediensten entwickelt?
- Welche Hilfen werden den oft stark verunsicherten Opfern nach der Tat angeboten? Sind diese ausreichend, um das Sicherheitsgefühl in der eigenen Wohnung wiederherzustellen? Bericht des Magistrats vom 17.08.2015, B 307 Versandpaket: 20.05.2015 Aktenzeichen: 32 0
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. Mai 2015Sie sind hierAA 853Sicherheit älterer Bürgerinnen und Bürger weiter erhöhenSTVV-Anfrage · CDU, GRÜNE
- 17. August 2015Antwort des Magistrats · nach 13 WochenBB 307Sicherheit älterer Bürgerinnen und Bürger weiter erhöhenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate