Geplante Auslagerung der Apotheke des Klinikums Höchst
Zusammenfassung
Die Anfrage bezieht sich auf die geplante Auslagerung der Apotheke des Klinikums Höchst an einen externen Dienstleister. Der Betriebsrat äußert Bedenken hinsichtlich der Versorgungsqualität und der Verlagerung von Gewinnen. Es wird um Klärung der Gründe und der zukünftigen Nutzung der Apotheke gebeten.
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenFragen an den Magistrat
- Trifft es zu, dass der Aufsichtsrat beschlossen hat, die für den Neubau geplante Apotheke auszulagern, d.h. die Medikamentenversorgung des Klinikums an eine externe Apotheke zu vergeben?
- Falls 1. unzutreffend: was ist der Inhalt des Beschlusses, den der Aufsichtsrat bezüglich der Krankenhausapotheke gefasst hat?
- Falls 1. zutreffend: zu welchem Zeitpunkt wurde diese Entscheidung gefasst?
- Falls 1. zutreffend: welches waren die Gründe für diesen Beschluss?
- Falls 1. zutreffend: wie sollen die Räume im Neubau, die für die Apotheke vorgesehen waren, zukünftig genutzt werden?
- Falls 1. zutreffend: wie soll die Medikamentenversorgung der Patienten sichergestellt werden, wenn diese durch einen externen Dienstleister ggf. über eine größere Entfernung angeliefert werden?
- Falls 1. zutreffend: welche Medikamente sollen zukünftig im Klinikum ständig vorrätig gehalten werden, so dass sie im Notfall sofort verfügbar sind?
- Falls 1. zutreffend: wo sollen die unter 7. aufgeführten Medikamente gelagert werden und wer soll für deren ordnungsgemäße Lagerung und Beachtung der einschlägigen Vorschriften (Haltbarkeit, Aufbewahrung nach Btm-Gesetz etc.) verantwortlich sein?
- Hält der Magistrat die durch den Betriebsrat vorgebrachten Bedenken v.a. hinsichtlich der Versorgungsqualität sowie der Verlagerung der durch die Apotheke erwirtschafteten Gewinne auf Dritte für berechtigt?
- Wie beurteilt der Magistrat die Problematik, die durch den Transport von Medikamenten aus einer externen Apotheke auftreten können - insbesondere bei individuell zubereiteten Medikamenten wie z.B. Chemotherapeutika?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. Dezember 2020Sie sind hierAA 814Geplante Auslagerung der Apotheke des Klinikums HöchstSTVV-Anfrage · AfD
- 26. Februar 2021Antwort des Magistrats · nach 12 WochenBB 83Geplante Auslagerung der Apotheke des Klinikums HöchstMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate