Hochbegabtenschule
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Anfrage vom 31.10.2008, A 730
Betreff: Hochbegabtenschule In der Hochbegabtenförderung und -beratung herrscht deutschlandweit eine Vielzahl an Förderungsmöglichkeiten. In Frankfurt nimmt das Hochbegabtenzentrum der Volkshochschule (VHS) in erster Linie die Förderung und Beratung von Hochbegabten wahr, in Teilen auch die Karg-Stiftung. In Hessen steht dabei größtenteils die dezentrale Förderung im Vordergrund. In seinem Bericht B 641 stellt der Magistrat einen steigenden Bedarf an Förderungsangeboten für Hochbegabte fest und auch, dass das Hochbegabtenzentrum gleichzeitig nur begrenzte personelle Ressourcen zur Verfügung hat. Vor diesem Hintergrund, steigende Nachfrage einerseits und begrenztes Angebot anderseits, gilt es zu überlegen, ob eine Erweiterung und eventuelle Neuorganisation dieser Förderung sinnvoll ist. Dies vorausgeschickt bitten wir um Beantwortung folgender Fragen: 1.) Wie beurteilt der Magistrat die Regelungen und Strukturen in Hessen zur Hochbegabtenförderung im Vergleich zu denen anderer Bundesländer? 2.) Wie bewertet der Magistrat das Konzept der Hochbegabtenschule in Rheinland-Pfalz, wo es u. a. schon in Kaiserslautern, Mainz-Gonsenheim, Trier und Koblenz solche Schulen gibt? 3.) Wie beurteilt der Magistrat die Idee, eine solche Hochbegabtenschule in Frankfurt zu verwirklichen? 4.) Inwieweit kämen für eine solche Hochbegabtenschule auch Landes- und Bundesmittel in Betracht und ist eine finanzielle Beteiligung privater Akteure wie z. B. Stifter und Unternehmen realistisch? 5.) Welche Vor- und Nachteile haben aus Sicht des Magistrats einerseits die dezentrale Förderung und anderseits die zentrale Förderung in speziellen Hochbegabtenschulen? 6.) Inwiefern hält es der Magistrat für sinnvoll, die Hochbegabtenförderung auf eine breite Angebotsbasis zu stellen, und die beiden unterschiedlichen Ansätze (dezentral und zentral) parallel zu etablieren, um damit auch der steigenden Nachfrage nach Angeboten der Hochbegabtenförderung aus dem Umland und ganz Hessen zu begegnen (siehe B 641)? 7.) Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, die finanziellen und damit auch die personellen Ressourcen des Hochbegabtenzentrums zu erweitern? Bericht des Magistrats vom 13.10.2008, B 641 Bericht des Magistrats vom 20.02.2009, B 115 Versandpaket: 05.11.2008 Aktenzeichen: 40 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 13. Oktober 2008BB 641Hochbegabtenförderung in FrankfurtMagistratsbericht
- 31. Oktober 2008Sie sind hierAA 730HochbegabtenschuleSTVV-Anfrage · FDP
- 20. Februar 2009Antwort des Magistrats · nach 19 WochenBB 115HochbegabtenschuleMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate