Vertane Chance für eine positive Stadtteilentwicklung in Griesheim-Mitte
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Waldschulstraße — 11 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 15.09.2026.
- Beleuchtungskonzept für den neu gestalteten Grünzug Griesheim-Mitte15.09.2026 · OA (Anregung Ortsbeirat)
- Untersuchung von Straßenverkehrsunfällen21.08.2026 · B (Bericht des Magistrats)
- Was ergab die Bedarfsanayse zur E-Ladeinfrastruktur18.05.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Waldschulstraße per E-MailInhalt
Anfrage vom 19.11.2014, A 729
Betreff: Vertane Chance für eine positive Stadtteilentwicklung in Griesheim-Mitte Seit mehr als zwei Jahren wird im Stadtteil Griesheim intensiv über notwendige Veränderungen und eine städtebauliche Aufwertung des Bereichs Griesheim Mitte diskutiert. Daran anknüpfend hat das Planungsdezernat ein Konzept für die Umgestaltung des Gebietes zwischen Mainzer Landstraße und S-Bahn-Linien S1 und S2 sowie zwischen Waldschulstraße und der Straße In der Schildwacht erarbeitet. Der Planungsvorschlag stieß hinsichtlich der vorgesehenen Nutzung des Sperzelgeländes bei zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern auf Bedenken. Gefordert wurde auch, das Planungsdezernat solle für das als Containerabstellplatz genutzte Grundstück Eichenstraße 57-59 eine aufwertende Nutzung bis hin zu einer Wohnbebauung berücksichtigen. Das 8000 qm große unbebaute Grundstück ist in seiner Nutzung prägend für die Umgebung und damit von zentraler Bedeutung für die notwendige Beordnung und städtebauliche Aufwertung des Bereichs. Bereits seit mehr als 2 Jahren war allgemein bekannt, dass das Grundstück zum Verkauf steht. Vor kurzem wurde erkennbar, dass das Grundstück von der Aurelis Real Estate GmbH & Co KG an einen privaten Erwerber veräußert worden ist. Die Stadt hat die sich bietende besondere Chance zum Kauf und damit zur Gestaltung eines zentralen Bereichs von Griesheim Mitte nach Überzeugung zahlreicher Bürgerinnen und Bürger nicht genutzt. Viele Bürgerinnen und Bürger sind empört, da sie das Verhalten der Stadt als Untätigkeit empfinden. Wir fragen den Magistrat:
- Die Stadt Frankfurt kann "in Gebieten, in denen sie städtebauliche Maßnahmen in Betracht zieht, zur Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung durch Satzung Flächen bezeichnen, an denen ihr ein Vorkaufsrecht an den Grundstücken zusteht." Wurde diese im Baurecht vorgesehene Handlungsmöglichkeit in Erwägung gezogen und weshalb wurde sie nicht genutzt?
- Seit wann war den beteiligten Ämtern die Absicht der Aurelis Real Estate GmbH & Co KG bekannt, das Grundstück Eichenstraße 57-59 zu verkaufen?
- Wurde die sich bietende besondere Chance eines Kaufes des Grundstücks im Interesse einer geordneten städtebaulichen Entwicklung erörtert und ggf. mit welchem Ergebnis?
- Hat die Stadt Frankfurt gegenüber der Bundesbahn-Tochtergesellschaft ein Kaufinteresse bekundet und ggf. ein Kaufangebot abgegeben?
- Dem Vernehmen nach soll der Grundstücksveräußerer eine Verkaufsfrist von zwei Monaten gesetzt haben. Treffen derartige Informationen nach Kenntnis des Magistrats zu?
- Welche baurechtlichen Handlungsmöglichkeiten sieht der Magistrat nach dem Grundstücksverkauf bezüglich der Grundstücksnutzung und der notwendigen baurechtlichen Entwicklung des Gesamtprojektes Griesheim Mitte?
- Im Industriepark Griesheim haben sich seit Anfang des letzten Jahrzehnts erhebliche Produktionsveränderungen vollzogen. Welche konkreten Auswirkungen ergeben sich daraus für nach der Seveso-Richtlinie einzuhaltende Sicherheitsabstände?
- Beruhen die derzeitigen Sicherheitsabstände auf aktuellen Untersuchungen oder ist ggf. die Vergabe neuer Gutachten erforderlich?
- Wie ist die Zusammenarbeit zwischen der Konversions- und Entwicklungsgesellschaft (KEG) und den beteiligten städtischen Ämtern geregelt und wo liegt die verantwortliche Federführung?
- Das Projekt einer geordneten städtebaulichen Entwicklung des Bereichs Griesheim Mitte ist durch engagierte Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils angestoßen und auf den Weg gebracht worden. Das Engagement dieser Bürgerinnen und Bürger sollte begrüßt und ermutigt werden. Stattdessen mussten sie aber eher zufällig nachträglich zur Kenntnis nehmen, dass eine wesentliche Gestaltungschance vertan wurde. Hat der Magistrat Verständnis für Betroffenheit und Verärgerung der Bürgerinnen und Bürger und was wird unternommen, um sie wieder in die Realisierung des Projekts einzubeziehen?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. November 2014Sie sind hierAA 729Vertane Chance für eine positive Stadtteilentwicklung in Griesheim-MitteSTVV-Anfrage · SPD
- 6. Februar 2015Antwort des Magistrats · nach 11 WochenBB 51Vertane Chance für eine positive Stadtteilentwicklung in Griesheim-MitteMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu a) Ablehnung der Dringlichkeit durch CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und FREIE WÄHLER (= Aufnahme auf Tagesordnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: RÖMER (= Aufnahme auf TO) Aktenzeichen: 61 0