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100 wilde Bäche - leider verseucht

Vorlagentyp: AFRANKFURTER
13 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Anfrage thematisiert die hygienische Gewässerqualität des Eschbachs und die Gefahren für spielende Kinder. Es wird gefordert, Warnhinweise an den Uferstellen zu installieren und die Gespräche mit Bad Homburg über die Abwasser-Einleitung zu führen. Ziel ist es, die Sicherheit der Bürger zu erhöhen und die Gewässerqualität zu verbessern.

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Fragen an den Magistrat

Auf die schlechte hygienische Gewässerqualität der Frankfurter Oberflächengewässer weisen wir seit Jahren hin (z.B. A 338/18). Der Eschbach ist bei seiner Ankunft in das Frankfurter Stadtgebiet durch die Abwassereinleitung der nahe gelegenen Kläranlage von Bad Homburg besonders stark verschmutzt. In diesen Tagen spielen am und im Eschbach zwischen Harheim und Nieder-Eschbach wieder Familien mit Kindern, die noch nie davon gehört oder gelesen haben, dass sich in den Frankfurter Bächen und Flüssen, so auch im Eschbach, gefährliche Erreger wie EHEC- und Salmonellen-Keime befinden. Unsere Forderungen nach Warnhinweisen an besonders leicht zugänglichen Uferstellen hat der Magistrat bisher leider immer abgelehnt. Jetzt wurde bekannt, dass der Eschbach in das Renaturierungsprogramm "100 wilde Bäche" der hessischen Landesregierung aufgenommen werden soll, mit dem bis Ende 2023 ausgewählten Gewässern ein unberührtes Ufer und natürliches Bachbett zurückgegeben werden sollen. Diese Maßnahmen sind mit Blick auf den Naturschutz äußerst wichtig und stehen hier nicht zur Diskussion. Dies vorausgeschickt frage ich den Magistrat:

  1. Ist dem Magistrat bewusst, dass durch die Renaturierung der Uferbereiche eine scheinbare Idylle entsteht, die vor allem Kinder zum Spielen in den Bach lockt?
  2. Sollte daher nicht dringend die Ablehnung von Warnhinweisen an besonders leicht zugänglichen Fluss- und Bachufern überdacht werden?
  3. Hat der Magistrat die versprochenen Gespräche mit der Nachbarkommune Bad Homburg über eine möglichst keimfreie Abwasser-Einleitung geführt und mit welchen Ergebnissen?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 26. Mai 2020Sie sind hier
    AA 713„100 wilde Bäche“ - leider verseucht
    STVV-Anfrage · FRANKFURTER
  2. 28. August 2020Antwort des Magistrats · nach 13 WochenBB 398„100 wilde Bäche“ - leider verseuchtMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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