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Hochbegabtenförderung in Frankfurt

Vorlagentyp: AFDP
10 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Anfrage vom 06.08.2008, A 612

Betreff: Hochbegabtenförderung in Frankfurt Hochbegabung wird überwiegend verstanden als ein geistiges Potential, welches sich unter günstigen Bedingungen zu herausragenden Leistungen und Kenntnissen entwickeln kann. Als hochbegabt bezeichnet man auch Menschen, deren Intelligenzquotient über 130 liegt. Das sind ca. 2,2 % der Bevölkerung. Der Förderung und Unterstützung von Hochbegabten kommt dabei eine besonders wichtige Bedeutung zu, da es oftmals zu Verhaltensauffälligkeiten und Unterforderungen im schulischen Bereich kommen kann. Auch kann sich die Hochbegabung meistens nur unter besonderen Bedingungen optimal entfalten. In Frankfurt ist das Hochbegabtenzentrum der Volkshochschule die wichtigste Anlaufstelle für hochbegabte Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern. Dies vorausgeschickt bitten wir um Beantwortung folgender Fragen: 1.) Von wie vielen hochbegabten Schülerinnen und Schüler geht der Magistrat in Frankfurt insgesamt aus? 2.) Wie werden die Angebote des Hochbegabtenzentrums der Volkshochschule Frankfurt am Main sowohl von Kindern und Jugendlichen als auch von Eltern und Erzieher angenommen? Welche Zahlen liegen hierzu vor? 3.) Gibt es Kurse, bei denen die Nachfrage größer ist als das Angebot und wenn ja, um welche Kurse handelt es sich dabei, und wie gedenkt der Magistrat diesem Umstand zu begegnen? 4.) Wurden in der Vergangenheit auf Grund von zu geringer Auslastung durch Frankfurter Kinder frei gewordene Kursplätze an Kinder aus dem Umland vergeben und wenn ja, in welchem Umfang? 5.) In wie fern findet eine Koordinierung und Absprache der in Frankfurt angebotenen Programmen zur Hochbegabung zwischen dem Staatlichen Schulamt und der Stadt bzw. der Volkshochschule statt und wie bewertet der Magistrat diese Zusammenarbeit? 6.) An welchen Programmen der Landesregierung zur Hochbegabung nehmen welche Frankfurter Schulen teil? 7.) Wie schätzt der Magistrat das Engagement des Landes zum Thema Hochbegabung ein und in wie fern sieht er Verbesserungs- bzw. Ausbaubedarf dieses Engagements? 8.) Mit welchen privaten Institutionen und Einrichtungen arbeitet das Hochbegabtenzentrum auf welche Art und Weise zusammen und wie bewertet der Magistrat diese Zusammenarbeit? 9.) In welchen regionalen und überregionalen Gremien engagiert sich das Hochbegabtenzentrum? 10.) Wie gestaltet sich die Vernetzung des Hochbegabtenzentrums mit den schulischen Unterstützungsmaßnahmen und Projekten? 11.) Auf welchen aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Studien basieren die Programme zur Hochbegabung?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 6. August 2008Sie sind hier
    AA 612Hochbegabtenförderung in Frankfurt
    STVV-Anfrage · FDP
  2. 13. Oktober 2008Antwort des Magistrats · nach 10 WochenBB 641Hochbegabtenförderung in FrankfurtMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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