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Natur in der Stadt - Staudengärten

Vorlagentyp: AFAG
11 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren
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Inhalt

Anfrage vom 04.07.2008, A 586

Betreff: Natur in der Stadt - Staudengärten An der Paulskirche ist im westlichen Teil des Paulsplatzes in diesem Frühjahr überraschend ein reizvoller, farbenfroher Staudengarten angelegt worden. Nach einer langen Zeitspanne, in der (auch aus Kostengründen) pflegearme, öffentliche Grün- und Pflasterflächen in der Stadt propagiert wurden, kehrt mit der Neuanlage von bunten Staudengärten inmitten der Stadt und entlang ihrer Verkehrsachsen das wichtige Natur-Kultur-Gut des städtischen Blumenschmucks zurück. Roter Blutweiderich, weißer Phlox und orange Lilien neben der Paulskirche sind ein ästhetischer Genuss und zeugen von der Vielfalt und Schönheit der Natur. Bislang fehlen allerdings Sitzgelegenheiten, um sich dort länger aufzuhalten, zum Beispiel um die Mittagspause dort zu genießen. Nach der Rabatte mit vielfältigen Stauden in der Friedrich-Ebert-Anlage sowie dem Südzipfel des Baseler Platzes ist der Staudengarten an der Paulskirche ein weiterer bunt wachsender Klecks und eine Bereicherung für die Natur in der Stadt. Er bildet einen Gegenpol zu der Verödung und Versteinerung zahlreicher öffentlicher Flächen im Stadtgebiet. Der Rosen-Lavendel-Garten am Goetheplatz ist vielen in guter Erinnerung, bevor die Tiefgarage gebaut und die jetzige steinig-staubige Oberfläche mit Baumpflanzungen angelegt wurde. Zusätzlicher Blumenschmuck in einer Staudenrabatte am Goetheplatz wäre ein Blickfang, ein ästhetischer Genuss und würde an die schöne Anlage vor dem Bau der Tiefgarage anknüpfen. Bei der Gestaltung von Grünflächen, öffentlichen Plätzen und Spielflächen, sowie Entscheidungen zur Art und Anzahl der Sitzmöbel im Freien sollte die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern selbstverständlich sein. Gerade die älter werdende Bevölkerung benötigt mehr Sitzmöglichkeiten im Freien. Die Beteiligung stiftet einerseits Identifikation, andererseits trägt sie zur nachhaltigen Pflege der Natur in der Stadt bei. Um eine Übersicht über Neuanlagen, Ausstattung mit Sitzmöbeln und Pflege von Staudengärten zu bekommen, fragen wir den Magistrat:

  1. Welche Staudengärten wurden in jüngerer Zeit neu angelegt?
  2. Welche Staudengärten sind an welchen Orten in den nächsten Jahren noch geplant?
  3. Werden Wünsche der Bevölkerung zur Gestaltung von Grünflächen abgefragt und berücksichtigt?
  4. An welcher Stelle könnte in der Platzfolge Roßmarkt, Goetheplatz, Rathenauplatz eine Fläche mit Blütenpflanzen angelegt werden, um an den vormaligen Rosen-Lavendel-Garten anzuknüpfen?
  5. Welches Budget steht dem Grünflächenamt pro Jahr für Neuanlagen von Staudenpflanzungen zur Verfügung?
  6. Werden Sitzmöbel in der Nähe von Staudengärten aufgestellt, z.B. westlich der Paulskirche?
  7. Wie wird der Bedarf an Sitzmöbeln im öffentlichen (Grünflächen-)Raum - vor allem auch für die älter werdende Bevölkerung - erhoben?
  8. Gibt es Bedarfsermittlungen oder Schätzungen für notwendige Sitzmöbel im öffentlichen Raum für das Jahr 2008 bzw. 2009?
  9. Werden Patenschaften zum Pflanzen und zur Pflege von Blumen- und Staudenrabatten im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements vermittelt, um Identität zu stiften und Nachhaltigkeit zu fördern?
  10. Gibt es zur Bewässerung sämtlicher städtischer Grünflächen ein Brauchwassernetz oder handelt es sich um Trinkwasser?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 4. Juli 2008Sie sind hier
    AA 586Natur in der Stadt - Staudengärten
    STVV-Anfrage · FAG
  2. 19. September 2008Antwort des Magistrats · nach 11 WochenBB 604Natur in der Stadt - StaudengärtenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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