Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Bilal-Moschee

Vorlagentyp: AAfD
46 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Anfrage vom 27.09.2019, A 558

Betreff: Bilal-Moschee Vorgang: Zwischenbescheide des Magistrats vom 16.12.2019 und 20.04.2020 In der 33. Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung am 29.08.2019 beantwortete der Magistrat die Frage Nr. 2024. Gegenstand der Frage war die Bilal-Moschee im Stadtteil Griesheim, die nach Angaben des Fragestellers in Publikationen bereits im Jahr 2016 als "Spielwiese für Hassprediger" benannt wurde. Seit Beginn des Jahres soll dort der Imam Amen Dali regelmäßig Freitagspredigten abhalten. Dennoch würden in der Bilal-Moschee nach wie vor mit städtischen Mitteln geförderte Veranstaltungen durch das IFZ e. V. durchgeführt, so zum Beispiel im Rahmen des Projektes "Ummi im Zentrum". Der Magistrat führte in seiner Antwort aus, dass sich das Projekt Ummi im Zentrum (= Mutter im Zentrum) des Internationalen Familienzentrums (IFZ) in der Bilal-Moschee an die Mütter in der Moschee wendet und die Stärkung ihrer Erziehungskompetenzen zum Ziel hat. Bei den monatlichen Treffen der Mütter würden Themen wie beispielsweise "Start ins neue Schuljahr", "Lob und Belohnung in der Erziehung" oder "Pubertät" behandelt. Ziel ist es, den Müttern Methoden der Erziehung nach den in Deutschland üblichen modernen Erziehungsansätzen nahezubringen und so die Familien zu stärken. Der Vorstand der Moschee unterstützt das Projekt, nehme aber auf die Themen keinen Einfluss. Das IFZ arbeitet unabhängig, jedoch in Absprache mit dem Jugend- und Sozialamt im Hinblick auf die Erreichung des Zieles der Förderung der Erziehungskompetenz. Mit dem präventiven Ansatz soll "unerwünschten Tendenzen" entgegengewirkt werden. Mit der Antwort dürfte die Frage des Fragestellers nicht beantwortet worden sein, da diese primär auf die Bewertung des Magistrats im Hinblick auf die Freitagspredigten eines umstrittenen Imams abzielen, deren möglicherweise fragwürdige Inhalte auch in die Erziehungskompetenz einfließen. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

  1. Trifft es zu, dass in der Bilal-Moschee Veranstaltungen durchgeführt werden, die mit städtischen Mitteln gefördert werden?
  2. Falls 1. zutrifft: welche?
  3. Falls 1. zutrifft: in welcher Höhe werden die unter 2. aufgeführten Veranstaltungen von der Stadt gefördert?
  4. Erhält die genannte Moschee direkt oder indirekt weitere Förderungsmittel durch die Stadt?
  5. Falls 4. zutreffend: welche und in welcher Höhe?
  6. Trifft es zu, dass der vom Fragesteller erwähnte Imam Amen Dali dort regelmäßig Freitagspredigten abhält?
  7. Ist dem Magistrat der Inhalt der Freitagspredigten bekannt?
  8. Was versteht der Magistrat konkret unter den "unerwünschten Tendenzen", denen entgegengewirkt werden soll?
  9. Auf welche Weise soll nach Auffassung des Magistrats diesen "unerwünschten Tendenzen" entgegengewirkt werden?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. August 2019FF 2024Die Bilal-Moschee im Stadtteil Griesheim wurde in Publikationen bereits im Jahr 2016 als „Spielwiese für Hassprediger“ bFragestunde-Frage
  2. 27. September 2019Sie sind hier
    AA 558Bilal-Moschee
    STVV-Anfrage · AfD
  3. 6. Juli 2020Antwort des Magistrats · nach 46 WochenBB 310Bilal MoscheeMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 36 · 20.01.2020
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 558 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 38 · 25.05.2020
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 558 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke
Ablehnung:
AfDFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen AfD, FDP und BFF (= Fristverlängerung zwei Monate)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen