„Pectus Excavatum“
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Thema Umwelt und Energie verfolgenInhalt
Anfrage vom 21.08.2019, A 540
Betreff: "Pectus Excavatum" Mit dem Bericht B 268 vom 29.07.2019 beantwortete der Magistrat die Anfrage A 486 vom 08.05.2019. Gegenstand der Anfrage war der Energieverbrauch für das im MMK ausgestellte "Kunstwerk" Pectus Excavatum. Es handelte sich dabei um eine Installation in Form eines (echten) Eisbergs, der mit einem immensen energetischen Aufwand ständig gekühlt wurde, während gleichzeitig der Raum, in dem sich dieser befand - ebenfalls mit hohem energetischem Aufwand - geheizt wurde. Angesichts der grundsätzlichen Notwendigkeit, Energie einzusparen, stellt sich selbstverständlich die Frage, welchen Energieaufwand die Stadt betreibt, um ein Kunstwerk der Öffentlichkeit zu präsentieren. Auf die Frage, welcher Energieaufwand betrieben wurde, um den ausgestellten Eisberg permanent zu kühlen, führte der Magistrat aus, dass für die Installation ein gemietetes Kühlaggregat verwendet wurde, das der modernsten Bauart entspricht. Zum Verbrauch liegen dem Magistrat jedoch keine Werte vor. Offensichtlich interessiert den Magistrat nicht, wie viel CO2 für die Installation emittiert wurde. Gleiches gilt für die Aufheizung des Ausstellungsraumes, zu dem ihm angeblich auch keine Werte vorliegen. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:
- Für welchen Zeitraum wurde das Kühlaggregat, das zur Kühlung der Installation diente, angemietet?
- Welche Kosten wurden für die Anmietung dieses Aggregates dem Museum bzw. der Stadt Frankfurt insgesamt in Rechnung gestellt?
- Wie setzen sich die unter 2. aufgeführten Kosten zusammen, d.h. welche Positionen führt die Rechnung im Einzelnen auf?
- Ist in der Rechnung auch der Energieverbrauch (in Form von kWh oder umgerechneten Einheiten) aufgeführt?
- Wie erfolgt die Abrechnung der Heizkosten für die vom MMK genutzten Räume des alten Zollamtes?
- Welche Heizkosten fielen für den Zeitraum der Ausstellung der Installation für die vom MMK genutzten Räume des alten Zollamtes an?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. Juli 2019BB 268„Pectus Excavatum“Magistratsbericht
- 21. August 2019Sie sind hierAA 540„Pectus Excavatum“STVV-Anfrage · AfD
- 22. November 2019Antwort des Magistrats · nach 17 WochenBB 447Pextus ExcavatumMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate