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„10-Punkte-Plan“ der Integrationsdezernentin und des Oberbürgermeisters verwirklichen, wie sieht die Zwischenbilanz aus?

Vorlagentyp: AFRANKFURTER
77 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

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Inhalt

Anfrage vom 01.06.2016, A 46

Betreff: "10-Punkte-Plan" der Integrationsdezernentin und des Oberbürgermeisters verwirklichen, wie sieht die Zwischenbilanz aus? Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 26.08.2016 In Frankfurt leben nun fast 50 % Menschen mit Migrationshintergrund. Auch in der Wirtschaft spiegelt sich diese Internationalität wider. Fast die Hälfte der Unternehmen in Frankfurt sind transnationale Unternehmen. Diese bereichern unsere Stadt und unsere Wirtschaft. Frankfurt ist, wie auch oft vom Magistrat mit Stolz betont, die internationalste Stadt in Deutschland. Diese Vielfältigkeit spiegelt sich bis heute nicht in der Stadtverwaltung. Der Anteil der Beschäftigten mit einem sogenannten Migrationshintergrund in der Stadtverwaltung ist immer noch sehr gering. Er stagniert seit Jahren bei etwa 12 %. Darüber hinaus arbeiten die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund im einfachen sowie mittleren Dienst und verrichten auch häufiger manuelle Tätigkeiten, die schlechter vergütet sind. Ein Großteil dieser städtischen Angestellten mit Migrationshintergrund sind Frauen. Durch eine Vielzahl von Anfragen und Anträgen wird seit vielen Jahren angestrebt, dass auch in diesem Bereich eine gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Migrationshintergrund in dieser Stadt erreicht wird. Bis zum heutigen Datum jedoch vergeblich. Im Jahr 2013 haben die Integrationsdezernentin und der Oberbürgermeister einen "10-Punkte- Plan" für das Voranbringen der Integration vorgestellt. Durch den "10-Punkte-Plan" sollte der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in der Stadt-verwaltung bis zum Jahr 2020 verdoppelt werden. Bis zum Jahr 2020 fehlen noch vier Jahre. Dies vorausgeschickt bitten wir den Magistrat folgende Fragen zu beantworten:

  1. Welche konkreten Maßnahmen hat der Magistrat seit der Verkündung des "10-Punkte-Plan" ergriffen, um die Zahl der Beschäftigten mit Migrationshintergrund bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln? Hat sich inzwischen der Anteil dieser Beschäftigten bei der Stadt signifikant erhöht?
  2. Wie viele Stellen wurden in den letzten vier Jahren bei der Stadt und den städtischen Gesellschaften neu besetzt? Wie viele dieser Stellen wurden an Menschen mit Migrations-hintergrund vergeben? Bitte die Zahlen nach den jeweiligen Jahren ausdifferenzieren?
  3. Wie viele Jugendliche haben seit 2012 einen Ausbildungsplatz bei der Stadt und den städtischen Gesellschaften angetreten?
  4. Wie hoch war darunter der Anteil der Auszubildenden mit Migrationshintergrund?
  5. Wie viele jährliche Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz bei der Stadt und den städtischen Gesellschaften gab es seit 2012? Wie viele davon waren von Menschen mit Migrationshintergrund? Bitte die Zahlen nach den jeweiligen Jahren ausdifferenzieren.
  6. Ist der Magistrat im Stande eine erfolgreiche Integrationspolitik für Frankfurt zu betreiben und wird das Ziel, die Anzahl der Beschäftigten mit Migrationshintergrund bei der Stadt zu verdoppeln, bis 2020 erreicht?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 1. Juni 2016Sie sind hier
    AA 46„10-Punkte-Plan“ der Integrationsdezernentin und des Oberbürgermeisters verwirklichen, wie sieht die Zwischenbilanz aus?
    STVV-Anfrage · FRANKFURTER
  2. 3. Februar 2017BB 37„10-Punkte-Plan“ der Integrationsdezernentin und des Oberbürgermeisters verwirklichen, wie sieht die Zwischenbilanz aus?Magistratsbericht
  3. 24. November 2017Antwort des Magistrats · nach 77 WochenBB 385Integration in Frankfurt voran bringen „10-Punkte-Plan“ der Integrationsdezernentin und des Oberbürgermeisters verwirklichen, wie sieht die Zwischenbilanz aus?Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 4 · 10.10.2016
TO I, TOP 3
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 46 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION

Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 8 · 20.02.2017
TO I, TOP 3
Beraten
nicht auf TO Es dient zur Kenntnis, dass der Magistrat zwischenzeitlich einen Bericht (B 37) vorgelegt hat. Beschlussausfertigung(en): § 586,

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

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