Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Industriechemikalie „PFT“ in Klärschlamm

Vorlagentyp: ANPD
12 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Umwelt und Energie verfolgen

Inhalt

Anfrage vom 12.03.2008, A 468

Betreff: Industriechemikalie "PFT" in Klärschlamm Perfluorierte Tenside (PFT) sind organische oberflächenaktive Verbindungen, bei denen die Wasserstoffatome am Kohlenstoffgerüst vollständig durch Fluoratome ersetzt worden sind. Perfluorierte Tenside haben keine natürliche Quelle. Wegen ihrer besonderen physikalisch-chemischen Eigenschaften werden sie industriell hergestellt und in einer Vielzahl von Produkten verwendet. Sie reichern sich in der Umwelt sowie im menschlichen und tierischen Gewebe an. PFT stehen im Verdacht, krebserregend zu sein (Quelle: "Wikipedia"). In etlichen Kläranlagen, zum Beispiel des Landes Baden-Württemberg, wurden in der Vergangenheit im Klärschlamm erhöhte Werte dieser als gesundheitsschädlich und krebserregend eingestuften Substanz festgestellt. Eine Bodenverwertung des Klärschlammes wurde in diesen Fällen behördlich untersagt. Vor diesem Hintergrund frage ich an:

  1. Aus welchen Frankfurter Kläranlagen wird Klärschlamm zur Bodenverwertung im Landschaftsbau und in der Landwirtschaft eingesetzt und wie hoch sind die jeweiligen Jahresmengen seit 1997? (Bitte nach Kläranlagen und Jahren einzeln auflisten.)
  2. Wie hoch sind die durchschnittlichen PFT-Meßwerte im Klärschlamm von Kläranlagen in der Stadt Frankfurt am Main seit 1997? (Bitte nach Kläranlagen und Jahren einzeln auflisten.)
  3. Über welche Meßprogramme werden in Frankfurt Industriechemikalien in Böden, Sedimenten und Klärschlämmen erfaßt und welchen Beitrag leistet die Stadt Frankfurt am Main bei der Erfassung solcher gesundheitsgefährdender Belastungen?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 12. März 2008Sie sind hier
    AA 468Industriechemikalie „PFT“ in Klärschlamm
    STVV-Anfrage · NPD
  2. 6. Juni 2008Antwort des Magistrats · nach 12 WochenBB 342Industriechemikalie "PFT" in KlärschlammMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen