Gender Mainstreaming und Frauenförderung
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Thema Kultur verfolgenInhalt
Anfrage vom 17.07.2003, A 418
Betreff:
Gender Mainstreaming und Frauenförderung
Das Gender Mainstreaming Prinzip entwickelt sich europaweit zunehmend zum Leitprinzip in der Geschlechterpolitik. Auch in Frankfurt wird Gender Mainstreaming umgesetzt und soll in den kommenden Jahren die Geschlechterdemokratie in unserer Stadt voranbringen.
Das Prinzip beruht auf der Erkenntnis, dass Geschlechterdemokratie und Chancengleichheit auf lange Sicht gesehen nur in Kooperation beider Geschlechter erreicht werden kann. Die Umsetzung von Gender Mainstreaming erfordert deshalb nicht nur das Engagement der Frauen sondern auch die aktive Teilnahme der Männer an der Gestaltung des anstehenden Reformprozesses.
Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:
- Wie sieht der Magistrat das Verhältnis zwischen der bisherigen Politik der Frauenförderung und der Politik des Gender Mainstreaming?
- Die Frauenbeauftragten überwachen die Einhaltung des Frauenförderplanes innerhalb der Stadtverwaltung. Ihre Aufgaben sind durch das Hessische Gleichberechtigungs-Gesetz bestimmt. Was bedeutet Gleichberechtigung in Bezug auf Gender Mainstreaming und wie werden spezifische Fördermaßnahmen im Sinne einer positiveren Arbeits-Lebens-Bilanz auch für Männer in der Stadtverwaltung wahrgenommen?
- Gibt es im Magistrat - ähnlich wie in der Mädchenarbeit, etwa bei den Mädchenleitlinien und dem Girls' Day - analoge Überlegungen und Aktivitäten zur Förderung geschlechtsspezifischer Jungenarbeit?
Antragstellende Fraktion: GRÜNE Antragsteller/innen: Stadtv. Ulrike Gauderer Stadtv. Manuel Stock
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 17. Juli 2003Sie sind hierAA 418Gender Mainstreaming und FrauenförderungSTVV-Anfrage · GRÜNE
- 12. September 2003BB 764Gender Mainstreaming in der FrauenförderungMagistratsbericht
- 7. Mai 2004Antwort des Magistrats · nach 42 WochenBB 290Gender Mainstreaming und FrauenförderungMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate