Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Auf künftige Störfälle rund um den Industriepark Höchst besser vorbereitet sein

Vorlagentyp: ALINKE
13 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Inhalt

Anfrage vom 26.08.2013, A 416

Betreff: Auf künftige Störfälle rund um den Industriepark Höchst besser vorbereitet sein Im Mai diesen Jahres kam es in Höchst zu einem Störfall: Eine Wolke Nitrobenzol war ausgetreten und zog gegen Höchst und Unterliederbach. Zwar heulten die Sirenen, im Radio gab es Warndurchsagen, die Polizei sperrte Straßen und forderte die Bevölkerung mittels Megaphon auf, sich in geschlossene Räume zu begeben sowie Passanten Schutz zu gewähren und Nachbarn zu informieren. Auch die Zugstrecke nach Höchst war gesperrt und die Busse, die unterwegs waren, hielten ihre Türen ebenfalls geschlossen. Leider konnten bei diesem Störfall erhebliche Mängel im Ablauf festgestellt werden: Nicht alle gefährdeten Menschen wurden von den Informationen erreicht. Die Bedeutung der Sirenen war nur wenigen klar und viele Menschen hielten sich im Freien auf. Die Busse passierten die Haltestellen, ohne dort wartende Fahrgäste aufzunehmen. Die Chemische Industrie, die in Höchst ansässig ist, liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu ausgedehnten Wohnbezirken. Es kommt immer wieder zu Gefährdungen, deshalb ist es nötig, auch immer wieder die Bevölkerung auf Verhaltensmaßregeln hinzuweisen. Vor diesem Hintergrund bitte ich den Magistrat, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wann ist der Flyer, der in regelmäßigen Abständen in den betroffenen Gebieten verteilt werden sollte, das letzte Mal aktualisiert und verteilt worden?
  2. Was wird unternommen, um bei akuten Gefährdungslagen auch die Menschen zu informieren, die der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig sind?
  3. Wie beurteilt der Magistrat den Vorschlag, die Bürgerinnen mittels entsprechender Veranstaltungen über das richtige Verhalten aufzuklären?
  4. Was hält der Magistrat davon, Konzepte wie zum Beispiel Telefonketten zu erarbeiten? Es wäre nämlich denkbar, dass zum Beispiel Stadtbezirksvorsteher oder andere Ehrenbeamte sich im Falle eines Alarms gezielt um die Information ganz bestimmter Menschen kümmern.
  5. Hat der Magistrat Vorstellungen, wie in den angrenzenden Schulen durch Verhaltenstraining die SchülerInnen auf einen Störfall vorbereitet werden könnten?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 26. August 2013Sie sind hier
    AA 416Auf künftige Störfälle rund um den Industriepark Höchst besser vorbereitet sein
    STVV-Anfrage · LINKE.
  2. 22. November 2013Antwort des Magistrats · nach 13 WochenBB 545Auf künftige Störfälle rund um den Industriepark Höchst besser vorbereitet seinMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen