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StadtRAUMFrankfurt - teurer Leerstand oder Mehrwert für die Stadt?

Vorlagentyp: ACDU
57 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 Sitzung
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Die Anfrage zielt darauf ab, die Nutzung des StadtRAUMFrankfurt zu klären, insbesondere in Bezug auf den Leerstand und die Möglichkeiten zur kurzfristigen Bereitstellung für Schulen und soziale Einrichtungen. Es wird erwartet, dass der Magistrat flexibel auf die Bedürfnisse der Institutionen reagiert und die Nutzung transparenter gestaltet.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Fragen an den Magistrat

Der StadtRAUMFrankfurt in der Mainzer Landstraße 293 ist bisher vor allem durch Presseberichte für seinen Leerstand bekannt. Aktuell suchen mehrere Institutionen und auch eine Schule aus dem Stadtteil Gallus Ausweich- bzw. Bewegungsräume. Aus dem Magistratsbericht B 76/2021 lässt sich entnehmen, dass im StadtRAUMfrankfurt (nach Abzug der Räumlichkeiten die für das Amka, die öffentliche Nutzung durch Vereine und Initiativen sowie Dauernutzungen Dritter benötigt werden) noch eine Fläche von gut 8250qm leer steht. Neben einer mittelfristigen Vermietung nicht genutzter Gebäudeteile an weitere Dauernutzer erscheint auch eine Prüfung von Möglichkeiten, Räumlichkeiten kurzfristig für dringend benötigte schulische und soziale Zwecke zur Verfügung zu stellen, sinnvoll. Gerade in Zeiten von Corona und eingeschränkten Raumkapazitäten in umliegenden Stadtteilen sollte der Magistrat flexibel auf die dringenden Bedarfe von Schulen, Kitas und Institutionen reagieren. Diese Flächenbedarfe sollten sich in der Mainzer Landstraße 293 problemlos, ohne Einschränkungen für die Angebote für Vereine und Initiativen im Bereich der Integration, abbilden lassen. Es ist nicht vermittelbar, warum ein öffentlich finanziertes Gebäude von öffentlichen Bildungseinrichtungen nicht oder nur zu teuren Mietkonditionen genutzt werden darf, während private Vereine und Initiativen kostenlosen Zugang erhalten. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

  1. Wer darf zurzeit kostenlos den StadtRAUMFrankfurt nutzen und zu welchen Bedingungen?
  2. Welche Vereine, Institutionen etc. nutzen derzeit aktiv den StadtRAUMFrankfurt? (Bitte um tabellarische Übersicht)
  3. Welche Räumlichkeiten werden genau genutzt? In welcher Häufigkeit bzw. wie ist die Auslastung einzelner Räume?
  4. Welche Räume werden regelmäßig durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt genutzt? Welche Räume stehen leer?
  5. Wie viele Räume gibt es insgesamt im StadtRAUMFrankfurt und welche Verwendungszwecke haben diese (bspw. Büroräume, Bewegungsräume, etc.)?
  6. Wie ist die Entwicklung unter Corona-Bedingungen gewesen?
    • a)Wie hat sich die Auslastung der von Vereinen und Initiativen genutzten Räumlichkeiten im vergangenen Jahr entwickelt?
    • b)Werden perspektivisch weniger Büroräume und mehr Räume für andere Nutzungen benötigt?
  7. Gibt es mittlerweile noch weitere dauerhafte Mieter über die im Bericht B 563/20 genannten hinaus?
  8. Warum hat sich die Stadt für einen Zeitraum von 20 Jahren für die Anmietung festgelegt?
  9. Wie viel beträgt die monatliche Miete für den StadtRAUMFrankfurt insgesamt (inkl. Nebenkosten)? Wie viele Einnahmen erzielt die Stadt durch die Untervermietung an andere Institutionen monatlich in Gesamtsumme?
  10. Warum wurde den Stadtverordneten auch zwei Jahre nach der Anmietung durch die Stadt Frankfurt noch immer kein Businessplan und Bewirtschaftungskonzept zur Nutzung und Weiterentwicklung des StadtRAUMFrankfurt präsentiert?
  11. Wie werden Vereine und Institutionen bzgl. des Mietangebots informiert und mit welchen Maßnahmen wird beabsichtigt die Auslastung der Räumlichkeiten durch internationale Gruppen zu verbessern?
  12. Wurden die internationalen Vereine und Initiativen schon einmal mit einer systematischen Abfrage befragt, welche konkreten Bedarfe und Anforderungen sie für ihre Arbeit an Räumlichkeiten haben (z.B. bzgl. Wohnortnähe, Lagermöglichkeiten, Öffnungszeiten/Zugänglichkeit etc.)?
  13. Ist eine Öffnung am Wochenende in Planung?
  14. Wie werden Vereine und Institutionen bzgl. einer Anmietung subventioniert bzw. gefördert und welche sind dies?
  15. Wie wirkt sich eine Förderung in Form eines Erlasses der Raummieten auf die Projektförderung aus?
    • a)Wird diese Art der Förderung mit den Mitteln des Projektfördertopfes verrechnet?
    • b)Können die Vereine und Initiativen durch die Anrechnung der kostenfreien Nutzung des StadtRAUMFrankfurt weniger Gelder für ihre eigentliche Projektarbeit beim Amka beantragen?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. Februar 2021BB 76Interkulturelles Kompetenz- und Begegnungszentrum stadtRAUMfrankfurt: Sicherstellung günstiger Mietkonditionen für Vereine und Initiativen durch Erhöhung des Anteils fester Einnahmen über DauermieterMagistratsbericht
  2. 6. Oktober 2021Sie sind hier
    AA 40StadtRAUMFrankfurt - teurer Leerstand oder Mehrwert für die Stadt?
    STVV-Anfrage · CDU
  3. 25. März 2022Antwort des Magistrats · nach 57 WochenBB 133StadtRAUMFrankfurt - teurer Leerstand oder Mehrwert für die Stadt?Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Bildung und Schulbau
Sitzung 6 · 21.03.2022
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 40 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION

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