Brauchwasserversorgung für den Höchster Friedhof II
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenInhalt
Anfrage vom 03.07.2013, A 398
Betreff: Brauchwasserversorgung für den Höchster Friedhof II Der Magistrat begrüßt im Bericht B 178 vom 29. April 2013 die Verwendung von Brauchwasser, anstelle von Trinkwasser grundsätzlich, findet dennoch Argumente, weshalb eine Untersuchung, ob dies am Höchster Friedhof umgesetzt werden könnte, zunächst nicht durchgeführt wird. Ob und wie Niederschlagswasser aus dem benachbarten Lindenviertel genutzt werden kann, berichtet der Magistrat den Stadtverordneten nicht, obwohl genau dies der einstimmige Auftrag der Stadtverordnetenversammlung war. Im Lindenviertel wird Niederschlagswasser aufgefangen und zum Versickern (also nicht in die Abwasserkanalisation) weggeleitet. Würde dieses Wasser aufgefangen und Friedhofsbesucherinnen und Besuchern zum Gießen von Gräbern angeboten, würde es auf dem Friedhof versickern. Wir fragen deshalb den Magistrat:
- Ist Regenwasser zur Bewässerung von Gräbern und Parkanlagen geeignet?
- Ist es möglich Regenwasser aufzufangen und zu speichern, um es zur Bewässerung von Pflanzen zu nutzen?
- Weshalb ist eine kostenintensive und aufwendige Tiefbohrung (40m) zur Untersuchung von Brauchwasser notwendig, wenn aufgefangenes Regenwasser als Brauchwasser zum Gießen verwandt werden kann?
- Sind Wasserleitungen, durch die in der Vergangenheit Trinkwasser floss geeignet, auch Brauchwasser zu transportieren, wenn an den Wasserentnahmestellen ausschließlich Wasser zum Gießen entnommen wird?
- Ist das Trinkwassernetz des Höchster Friedhofs notwendig, um im Gesamtnetz (Ringsystem) eine Lücke zu schließen, damit die Bevölkerung in Unterliederbach mit Trinkwasser versorgt werden kann?
- Kann die Entwässerung der Dachflächen der städtischen Gebäude im Friedhofsbereich in ein solches Brauchwassersystem eingebunden werden?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. Juli 2013Sie sind hierAA 398Brauchwasserversorgung für den Höchster Friedhof IISTVV-Anfrage · SPD
- 1. November 2013Antwort des Magistrats · nach 17 WochenBB 519Brauchwasserversorgung für den Höchster Friedhof IIMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate