Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Bebauung Freiligrathstraße 35-39

Vorlagentyp: ALINKE
32 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren1 Sitzung
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Fußverkehr verfolgen

Inhalt

Anfrage vom 25.07.2018, A 377

Betreff: Bebauung Freiligrathstraße 35-39 Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 16.10.2018 Bis April 2017 war in der Freiligrathstraße 35-39 in Bornheim der Familienmarkt von Caritas und Diakonie (jetzt Röntgenstr. 10). Nach dem Wegzug gibt es in der Freiligrathstraße nun Pläne der Wohnungsgesellschaft Nassauische Heimstätte (NH). Die NH hat angekündigt ab 2019 auf dem 2.600 Quadratmeter großen Grundstück 54 Wohnungen zu errichten. Keine einzige geförderte Wohnung soll entstehen. Die Mietpreise der frei finanzierten Wohnungen sollen mit 13,50 Euro pro Quadratmeter deutlich über dem Durchschnitt liegen. Da kein neues Baurecht geschaffen wurde, ist die NH an dieser Stelle nicht an die Regel "30 Prozent gefördert im Wohnungsneubau" gebunden. Stattdessen bebaut sie das Gelände nach § 34 BauGB, ohne dass die Stadt eine rechtliche Handhabe hat. Die NH ist zu gut 31 Prozent im Besitz der Stadt Frankfurt und zu 56 Prozent im Besitz des Landes Hessen. In ihrem Geschäftsbericht 2016 (S. 13) bezeichnet die Geschäftsführung der NH bezahlbares Wohnen als "die soziale Verantwortung des Landes und zugleich Gesellschaftsauftrag der Unternehmensgruppe". Der Magistrat wird daher gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Geförderter und gemeinschaftlicher Wohnraum
    • a)Ist es aus Sicht des Magistrats möglich, in dem o.g. Areal Wohnungen zu 50 Prozent im ersten Förderweg und zu 50 Prozent im zweiten Förderweg zu bauen und ist dies angedacht?
    • b)Besteht die Möglichkeit im
  2. Förderweg die Miete auf 8,50 Euro zu begrenzen und ist dies angedacht? c) Können stadteigene oder genossenschaftlich organisierte Wohnungserstellende mit gleichzeitigem Blick auf inklusives und generationenübergreifendes Bauen bei der Vergabe bevorzugt werden und ist dies angedacht?
  3. Welche Untergrenze an PKW-Abstellplätzen wäre bei der exzellenten Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit der Stellplatzsatzung vereinbar? Ist es angedacht, nicht mehr Stellplätze zu errichten als die Untergrenze es vorsieht?
  4. Ist es möglich, die Bauten in Passivhaus-Standard zu errichten, die Dächer zu begrünen - und wird dies angedacht?
  5. Ist es angedacht, die Wohnungen ausnahmslos barrierefrei zu erstellen und nach welchem Standard wird dies geschehen?
  6. Wer kontrolliert die Belegung der barrierefreien Wohnungen?
  7. Kann der Magistrat darauf hinwirken, dass die Nassauische Heimstätte den Wohnungstausch gemäß dem Vortrag des Magistrats vom 11.01.2016, M 5 aktiv befördert?
  8. Gewinnbeschränkung der Nassauischen Heimstätte
    • a)Hat die Nassauische Heimstätte eine Gewinnbeschränkung in ihrem Gründungstext verankert und wird dieser auch heute noch umgesetzt?
    • b)Gilt dies auch für die Tochtergesellschaften?
    • c)Welche Auswirkungen hat die Gewinnbeschränkung der Nassauischen Heimstätte gegebenenfalls?
  9. Kann der Magistrat erwirken, dass der Gesellschaftervertrag der Nassauischen Heimstätte an gut zugänglicher Stelle im Internet veröffentlicht wird? Wenn ja, wann wird dies geschehen und wie werden die Stadtverordneten und die Mitglieder der Ortsbeiräte darüber informiert?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 25. Juli 2018Sie sind hier
    AA 377Bebauung Freiligrathstraße 35-39
    STVV-Anfrage · LINKE.
  2. 8. März 2019Antwort des Magistrats · nach 32 WochenBB 82Bebauung Freiligrathstraße 35-39Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 26 · 03.12.2018
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 377 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen