Förderschulen - Entwicklung und Bedarf in der Stadt Frankfurt
Zusammenfassung
Die Anfrage beschäftigt sich mit der Entwicklung und dem Bedarf an Förderschulen in Frankfurt. Es wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, zusätzliche Schulplätze und Kooperationsklassen zu schaffen, da der Bedarf an Förderschulen kontinuierlich steigt. Erwartet wird eine detaillierte Analyse der Entwicklung seit 2010 sowie Maßnahmen zur langfristigen Verbesserung der Situation.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenFragen an den Magistrat
Zwischenbescheid des Magistrats vom 28.08.2025
Förderschulen erfüllen eine wichtige Funktion in der Bildungslandschaft. In Ihnen können Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf oft besser unterstützt und unterrichtet werden als an allgemeinbildenden Schulen. Auch viele Eltern wissen diese Schulform zu schätzen.
In letzter Zeit gab es immer wieder Berichte, dass Eltern von Kindern mit Förderbedarf in Frankfurt bemängelten, dass nicht genug Förderschulen vorhanden seien, vor allem mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung (GE).
Die FNP veröffentlichte am 27.05.2025 einen Artikel mit der Überschrift "Zu wenig Plätze an Förderschulen". Diese Lage habe auch Stadträtin Weber im Bildungsausschuss bestätigt. Aktuell gehe man davon aus, dass zusätzlich acht sogenannte Kooperationsklassen an Grundschulen eröffnet werden müssten. Dies hieße, dass Kinder mit dem Förderbedarf Geistige Entwicklung in einer Regelschule, aber unter sich in einem eigenen Klassenraum von einem Förderschullehrer unterrichtet würden. Insgesamt würde es dann in Frankfurt 18 solcher Außenklassen geben. Stadträtin Weber wurde mit den Worten zitiert: "Wir brauchen mittelfristig mehr Kapazitäten an den Förderschulen". Man könne beobachten, dass sich Eltern von Kindern mit GE-Förderbedarf vermehrt für eine Förderschule entscheiden. Die stellvertretende Vorsitzende des Stadtelternbeirats habe laut FNP darauf hingewiesen, dass die zusätzliche Bildung von Kooperationsklassen die Eltern "fassungslos, traurig und wütend" mache . Weber habe versichert: "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, eine langfristige Lösung auf die Beine zu stellen."
Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:
- Wie hat sich die Anzahl von Schulplätzen an Förderschulen in der Stadt Frankfurt seit dem Jahr 2010 entwickelt?
- Wie hat sich die Anzahl von Schulplätzen an Förderschulen in der Stadt Frankfurt mit dem Schwerpunkt "Geistige Entwicklung" seit dem Jahr 2010 entwickelt?
- Wie hat sich der Bedarf an Schulplätzen mit Förderbedarf in der Stadt Frankfurt seit dem Jahr 2010 entwickelt?
- Wie hat sich der Bedarf an Schulplätzen mit dem Förderbedarf "Geistige Entwicklung" seit dem Jahr 2010 entwickelt?
- Wie hat sich die Anzahl von Kooperationsklassen in Frankfurt seit dem Jahr 2010 entwickelt?
- Wie hat sich die Anzahl von Schülern in Kooperationsklassen in Frankfurt seit dem Jahr 2010 entwickelt?
- Wie bewertet der Magistrat die obige Aussage, dass die zusätzliche Bildung von Kooperationsklassen die Eltern "fassungslos, traurig und wütend" mache?
- Welche Schritte und Ziele wird der Magistrat noch in diesem und im kommenden Jahr einleiten bzw. anstreben, um einer, wie von der Stadträtin genannten, "langfristigen Lösung" näherzukommen?
- Für welches Jahr wird die Fertigstellung einer neuen Förderschule in Frankfurt angestrebt?
- Wie konnte es dazu kommen, dass der Bedarf an Förderschulen in der Vergangenheit offensichtlich falsch eingeschätzt wurde?
Antragsteller: AfD
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. Juni 2025Sie sind hierAA 354Förderschulen - Entwicklung und Bedarf in der Stadt FrankfurtSTVV-Anfrage · AfD
- 24. November 2025Antwort des Magistrats · nach 23 WochenBB 425Förderschulen - Entwicklung und Bedarf in der Stadt FrankfurtMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen AfD (= Fristverlängerung um einen Monat; CDU und FDP (= Enthaltung)