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Paradieshof - Kosten und Planungsstand

Vorlagentyp: AAfD
76 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

Zusammenfassung

Die Anfrage bezüglich des Paradieshofs in Frankfurt zielt darauf ab, die Kosten und den Planungsstand des Objekts transparent zu machen, insbesondere in Hinblick auf die angestrebte öffentliche Ausschreibung und die finanziellen Anforderungen. Die Stadt soll sich mit den anfallenden Kosten und den Möglichkeiten zur Verwertung oder Sanierung des Gebäudes auseinandersetzen, um weitere Verschwendung von Steuergeldern zu vermeiden.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Thema Stadtplanung verfolgen

Fragen an den Magistrat

Der Paradieshof in Alt-Sachsenhausen, dessen Kauf in Höhe von 1,3 Mio. Euro die Stadtverordnetenversammlung im Jahre 2010 beschlossen hatte, steht schon seit dem Jahr 2008 leer und zerfällt immer mehr.

Auf die Frage 2.432 in der Stadtverordnetenversammlung am 02.05.2024 nach dem Planungsstand des Paradieshofs antwortete der Magistrat u.a. wie folgt: "(...) plant die Stadt die Vergabe der Liegenschaft im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung im Konzeptvergabeverfahren. Die Ausschreibung soll ergebnisoffen erfolgen, das heißt, es können sowohl Projekte im Sanierungsverfahren als auch Neubauprojekte eingereicht werden. Die städtische Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH, BSMF, wurde bereits mit der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen beauftragt. Die vom Magistrat angestrebten Zielmieten zur Umsetzung städtebaulich gewünschter Projekte lassen sich nach derzeitigem Stand ausschließlich über einen verlorenen Baukostenzuschuss umsetzen. Der Magistrat erstellt insofern aktuell eine Vorlage, um für die geplante Ausschreibung einen verlorenen Baukostenzuschuss zur Verfügung stellen zu können . Erst anschließend kann die Ausschreibung des Paradieshofes gestartet werden."

Im aktuellen Schwarzbuch 2024 des Bundes der Steuerzahler wurde der Paradieshof als einer von über 100 Fällen von Steuerverschwendung aufgeführt. Als Forderung heißt es dort am Ende: "Die politischen Entscheidungsträger in Frankfurt müssen endlich ein realistisches Nutzungskonzept für den "Paradieshof" umsetzen. Ansonsten müssen sie ihn verkaufen. Das Gebäude darf nicht weiter verfallen und für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler unnötige Sanierungskosten verursachen."

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

  1. Wie hoch sind die Kosten, einschließlich des Kaufpreises, Ausschreibungsverfahren etc., welche die Stadt Frankfurt seit dem Jahr 2010 für den Paradieshof aufgewendet hat?
  2. Welche finanzielle Höhe strebt die Stadt Frankfurt als sogenannten "verlorenen Baukostenzuschuss" an?
  3. Welche "Zielmieten" strebt der Magistrat nach aktuellem Stand an?
  4. Wann ist mit der Einbringung der genannten Magistratsvorlage zu rechnen?
  5. Wie sieht der aktuelle Zeitplan bis zur geplanten Ausschreibung des Paradieshofs aus?
  6. Inwiefern sieht der Magistrat einen Verkauf als Option, wenn die aktuellen Bemühungen zur Zukunft des Paradieshofs erneut scheitern sollten?
  7. Auf welchen finanziellen Wert wird die städtische Liegenschaft des Paradieshofs aktuell geschätzt?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 25. April 2024FF 2432Der Paradieshof in Sachsenhausen liegt seit Jahren brach. Ich frage den Magistrat: Wie ist der Stand der Planungen, unFragestunde-Frage
  2. 13. November 2024Sie sind hier
    AA 324Paradieshof - Kosten und Planungsstand
    STVV-Anfrage · AfD
  3. 6. Oktober 2025Antwort des Magistrats · nach 76 WochenBB 384Paradieshof - Kosten und PlanungsstandMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 34 · 25.03.2025
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 324 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 37 · 24.06.2025
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 324 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPBFF-BIGAfDVoltÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF

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