Ein kommunales Kinder- und Jugendtheater als Haus der Kinder
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenInhalt
Anfrage vom 12.12.2012, A 274
Betreff: Ein kommunales Kinder- und Jugendtheater als Haus der Kinder Die vorhandene Theaterstruktur soll in ihrem Bestand gesichert und verbessert, das bestehende Angebot durch ein neues, zeitgenössisches Angebot erweitert, der Publikumszuspruch für das Kinder- und Jugendtheater im Hinblick auf kulturelle Jugendbildung verbreitert und intensiviert werden. Verglichen mit Städten ähnlicher Größe und Bewohnerschaft steht Frankfurt im Bereich des Kinder- und Jugendtheaters gut da. Es gibt mehrere Häuser und Bühnen, die ein ganzjähriges Repertoire für Kinder und Jugendliche in allen Altersgruppen anbieten. Es gibt Freie Theater, die auf Kinder- und Jugendtheater spezialisiert sind und mehrere Bühnen und andere Spielstätten regelmäßig bespielen. Verschiedene Häuser und Ensemble bieten ganzjährig in Kooperation mit Schulen und Kindereinrichtungen theaterpädagogische Aktivitäten. Es gibt darüber hinaus temporäre - übers Jahr verteilte - Theateraufführungen für Kinder und Jugendliche an Bühnen und Spielstätten usw. Es fehlt jedoch ein repräsentatives Haus mit ganzjährigem Spielplan mit Aufführungen der Genres Schauspiel, Tanztheater und Oper, stadtweite mit Schulen abgestimmte regelmäßige Aufführungen und theaterpädagogischen Projekten. Ein kommunales Kinder- und Jugendtheater als Haus der Kinder sollte ein gut erreichbarer kommunikativer Ort für Kinder, Jugendliche, Eltern und Pädagogen sein, offen gegenüber der Stadt, den Stadtteilen und unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Ein kommunales Kinder- und Jugendtheater als Haus der Kinder sollte als Spielstätte für zeitgenössisches Kinder- und Jugendtheater - ein eigenes am Spiel für Kinder und Jugendliche geschultes Ensemble aufweisen. - die Sehweisen und Kommunikationsweisen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. - das für Kinder und Jugendliche vorhanden Repertoire nutzen und erweitern. - durch Eigenleistung und Kooperation dafür sorgen, dass alle Genres (Sprechtheater, Oper, Tanz, Performances) zur Geltung kommen. Sollte das angerissene Konzept zum Tragen kommen, drängen sich Fragen auf nach geeigneten Räumen, nach geeignetem Stellenplan (Ensemble, künstlerischer Leitung, Technik, theaterpädagogischem Apparat, Organisation, Dramaturgie), nach geeigneter Trägerschaft - nach einer möglichen und planungssicheren Finanzierung. Die Beantwortung dieser Fragen, die Festlegung der Finanzierung und der Räume stellen die härteren, prioritären Bedingungen für ein Haus der Kinder dar und legen Funktionsweise und Stellenplan fest. Dies vorausgeschickt, fragen wir den Magistrat:
- Wie könnte ein solches kommunales Kinder- und Jugendtheater als Haus der Kinder verwirklicht werden?
- Wie sieht die minimale Finanzierung des Personals für ein Haus der Kinder aus? Welche Stellenplanung, welchen Projektumfang lässt die mögliche Finanzierung zu?
- Welche Räume stehen zur Verfügung, welche Räume können für ein solches Konzept erschlossen werden?
- Welche Räume, welche kompetenten Ansprechpartner für eine Trägerschaft stehen zur Verfügung?
- Welche finanziellen und räumlichen Ressourcen könnte ein potenzieller Träger einbringen?
- Welche künstlerischen und organisatorischen Kompetenzen könnte ein potenzieller Träger einbringen?
- Welche Vorteile sieht der Magistrat für die Anbindung eines Kinder- und Jugendtheaters an den Städtischen Bühnen. Wie hoch müsste der Etat bei den Bühnen sein?
- Welche Vorteile sieht der Magistrat für ein Kinder- und Jugendtheater in freier Trägerschaft? Mit welchen finanziellen Aufwendungen wäre hier zu rechnen? Bericht des Magistrats vom 15.07.2013, B 363 Zuständige Ausschüsse: Kultur- und Freizeitausschuss Versandpaket: 19.12.2012
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 12. Dezember 2012Sie sind hierAA 274Ein kommunales Kinder- und Jugendtheater als Haus der KinderSTVV-Anfrage · SPD
- 15. Juli 2013Antwort des Magistrats · nach 31 WochenBB 363a) Kinder- und Jugendtheater qualitativ ausbauen b) Ein kommunales Kinder- und Jugendtheater als Haus der KinderMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER